Beiträge von Sventje

    So lange ich Pferde hatte sind in dem Stall immer JRT herumgelaufen und haben Ratten, Mäuse in Stall und Scheune und auch mal Kaninchen auf dem Reitplatz gefangen und getötet, sicher auch gefressen. Die Hofbesitzer sind mit den Hunden nicht spazierengegangen, dazu hatten sie eigentlich gar keine Zeit. Wären es mein Hof und meine Hunde gewesen hätten sie das auch gedurft.

    Das Morle (die Hofkatze) durfte auch Mäuse fangen. Die hat auch mal junge Schwalben erwischt. Das tat natürlich jedem leid aber kein Mensch wäre auf die Idee gekommen deshalb die Katze einzusperren.

    Ja, Alternative wäre auch da nur Einsatz von Gift gewesen. Ob das geschützte Arten geschont hätte weis ich wirklich nicht.

    Einer meiner Schweisshunde hatte mit zwei Jahren einen Darmverschluss. Ein Teil eines rohen Knochens hatte sich in den Darm gebohrt und ihn verschlossen (seitdem hat kein Hund mehr bei mir Knochen bekommen). Ihm wurden Samstag-Abend 10 cm Darm geklaut und am Sonntag-Morgen konnte ich ihn wieder abholen. Er bekam ein paar Tage Antibiotika und Schonkost. Hätte man den Bauchschnitt und den rasierten Bauch nicht gesehen hätte man ihn für gesund und nicht operiert gehalten.

    Dieser Hund wurde ohne weitere Darmprobleme 16 Jahre und 2 Monate alt.

    Ich hab Mixe und mit großem Abstand kommt:

    zuerst: Mischlinge sind im Gegensatz zu Rassehunden immer gesund und langlebig und wenn vom Tierschutz auch noch dankbar.

    Beantworte ich die Frage nach der Herkunft mit Ausland wird berichtigt auf:

    sind alle krank, verhaltensgestört und gehören hier nicht hin.

    Ja was denn nun. Sind meine Hunde jetzt gesund oder krank, verträglich mit Mensch und Hund oder verhaltensgestört.


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    Wer sich für einen erwachsenen Hund entscheidet muss in der Regel Dinge, die nicht augenscheinlich sind, einkalkulieren. Wenn wir zumindest beim Tierschutz anfangen in "geprüfte Qualität" und "Mängelexemplare" zu unterscheiden wird das System durch Überbelegung sehr schnell gesprengt.

    Nicht offensichtliche Wesensmängel kannst du beim Hund aus zweiter Hand doch sowieso nicht feststellen.

    Da bleibt nur die Wahl der Alternative: Trainer, Zurück- oder Abgabe, Betreuung - was auch immer.

    Bei einem zweckgebundenen Kauf in Form eines ausgebildeten Arbeits-- oder Sporthundes oder eines Zuchthundes im Wert eines gebrauchten Kleinwagens fände ich ausführliche Tests angebracht.