Beiträge von Sventje

    Es ist halt so viel mehr möglich an Diagnostik und Behandlung.

    Irgendwie hat sich die Frage bei meinem letzten Hund gar nicht in dieser Dringlichkeit gestellt. Sie ist etwas über 13 Jahre alt geworden, aber vielleicht hätte man, wenn man alles mögliche gemacht hätte, noch 1 bis 2 Jahre rausholen können. Ich hatte damals weder professionelle Schmerzbehandlung auf dem Schirm noch regelmässige Blutuntersuchungen, um auf Medikamente einzustellen, wenn z.B. das Herz oder die Niere im Alter schlapper werden.

    Ich habe das Gefühl, dass das heute, zumindest hier im DF, Standard ist. Und das ist natürlich auch nicht billig, aber wohl leistbar.

    das hatte ich im Bekanntenkreis auch schon dass ein Hund eben eingeschläfert wurde weil die Schmerzmedikamente und die deshalb vom Tierarzt empfohlenen Blutuntersuchungen Geld gekostet hätten. Ich kann vielen nachvollziehen, aber da stand ich schon sprachlos da.

    Was habt ihr für einen Hund?

    Moritz: Peruanischer Nackthund, 14 kg, 14 Jahre

    Keity: spanischer Mix, 20 kg, geschätzt 10 Jahre

    wie aktiv ist er?

    Keity: längere Gassigänge, festschnüffeln ist viel wichtiger wie rennen, kein Sport.

    Moritz: wie Keity, läuft dabei aber deutlich mehr Meter.

    welches Futter?

    beide identische Menge.

    Morgens je Hund 50 Gramm Josera Sensiplus eingeweicht mit 150 Gramm Nassfutter (300 Gramm Schalen, alle mögliche Sorten vom Discounter und dem Zoofachhandel)

    Abends gekocht für beide Hunde zusammen 300-400 Gramm Fleisch mit KH, Gemüse und Zusätzen.

    Wieviel kostet das monatlich?

    Wild und Fisch kostet mich nichts und dürfte knapp die Hälfte des Bedarfs ausmachen.

    Für den Rest habe ich im letzten Vierteljahr 184 Euro gebraucht

    Auf den Monat umgerechnet wären das rund 60 Euro. Ich könnte etwas sparen wenn ich nicht nur Freilandrind und Freilandhuhn kaufen würde.

    Ich wohne in der Nähe von mehreren Kindergärten und ganz oft kommen Kinder und fragen.

    Moritz ist absolut kindersicher, den dürfen auch ganz kleine mal angrabschen. Ich hab bei den ganz kleinen natürlich selbst Kontakt zum Hund. Der Moritz freut sich über jeden Streichler, nur Leckerlie nimmt er keine. Damit kommt aber auch seltenst jemand.

    Keity hat fremden Menschen gegenüber zu viele Vorbehalte, nur ganz selten sucht sie vorsichtig Kontakt zu fremden Personen. Mein - die hat Angst - wird eigentlich immer ohne großen Kommentar akzeptiert und alle konzentrieren sich dann auf den Moritz.

    Doch, es gibt sie, die Welpen mit zu wenig Trieb für ihre Arbeit. Und es gibt die Welpen mit körperlichen Mängeln. In beiden Fällen lohnt sich eine für Mensch und Hund anstrengende, langwierige Ausbildung einfach nicht. In den Fällen finde ich die Abgabe an Nicht....... richtig.

    Bei der Frage von Maulwurf2015 und den Antworten darauf ging es um Hunde die für ihre eigentliche Arbeit nicht tauglich sind. Da macht eine Ausbildung genau dafür sicher keinen Sinn.

    Bei dem evtl. zukünftigen Welpen von Mogambi weis niemand warum er aussortiert und einem Nichtschäfer angeboten wurde.

    Und was würdet Ihr Frankyfan und Sventje z.Bsp. mit aussortierten Arbeitsjunghunden machen, die dann laut Besitzer entsorgt werden über den ein oder anderen Weg?

    Sie mit gutem Gewissen einem Nichtjäger, Nichtschäfer etc. geben und ihn darauf hinweisen dass eine Ersatzbeschäftigung sinnvoll wäre. Einem solchen Hund nimmt man doch nichts wenn er nicht seinem ursprünglichen Beruf nachgehen darf, weil es sowieso nicht geht.

    Das ist für mich ein riesen Unterschied zu dem Erwerb eines Tieres das mit guten Anlagen und gesundem Körper seinen Anlagen entsprechend arbeiten könnte.

    Ansonsten gibt es bei den meisten Rassen sicher Linien für die Ersatzbeschäftigung absolut richtig und ausreichend ist.

    Aber woran kann man schon genau Glück beim Hund sehen?Ich

    Ich hatte einen Gebirgsschweisshund, den habe ich ein paar Jahre jagdlich geführt mit wirklich vielen Nachsuchen. Dann wurden die jagdlichen Möglichkeiten aus privaten Gründen schlagartig weniger und ich habe als Ausgleich Mantrailing angefangen. Er hat seine Sache gut gemacht aber genau da habe ich den Unterschied gesehen. Bei seiner Arbeit, für die er gezüchtet wurde, war er Er und mit jeder Faser seines Hundeseins dabei. Die Ersatzbeschäftigung war auch ok, wer ihn anders nicht gekannt hätte hätte gesagt das ist seine Welt. Nein, war es nicht. Das sieht man allerdings nur im direkten Vergleich.

    Unser kleiner Verein versucht immer gute Lösungen zu finden. Das geht nicht von heute auf morgen aber es geht. Auch bei dem Verein, von dem wir unsere Rumänenhunde bekommen, wird bei deren Pflegestellen geholfen. Auch da braucht alles etwas Zeit und die Probleme müssen schon größer sein, da wurden auch schon Hunde in Pensionen untergebracht wenn es gar keine andere Lösung gab.

    Ich würde mir den Pflegestellenvertrg anschauen und mit der für mich zuständigen Person reden.

    Welche Möglichkeiten gibtr es wenn es überhaupt nicht klappt, wie wird Tierarzt gehandhabt, hast du Mitspracherecht beim Vermitteln, bis wann wird von dir eine Entscheidung für die evtl. Übernahme erwartet

    Nicht jede Orga hat die Möglichkeit ihren Pflegestellen zu helfen, vielen fehlen die personellen und finanziellen Möglichkeiten dazu. Da hilft manchmal ein Gespräch mit anderen Pflegestellen der Orga.