Ich habe hier seit 5 Jahren eine Spanierin mit einem Deprivationsschaden. Sie hat schon riesige Fortschritte gemacht aber ganz viel wird nie gehen. Vor zwei Jahren hab ich für mehrere Wochen einen Angsthund zur Urlaubsvertretung bei mir gehabt. Am Verhalten meines Hundes hat die Gesellschaft der auf eine ganz andere Art ängstlichen Hündin überhaupt keinen Einfluss gehabt.
Wenn die Kapazitäten für einen so speziellen Hund vorhanden sind, und dann noch die Sicherheit besteht den Hund wenn gewünscht weitervermittelt zu bekommen, wäre das Risiko überschaubar.
Ich würde mich in deinem Fall vermutlich erst einmal als Pflegestelle sehen und mich erst später für die Option der Übernahme entscheiden (oder nicht). So hab ich das bei der spanierin gemacht und wenn irgendwann wieder ein dritter Hund bei mir einzieht wird es wohl auch so laufen.