Leider kann ich keine allgemeingültigeren Aussagen machen. Ich lebe nur mit diesem einen HSH zusammen und kenne nur ihn so gut, dass ich realtiv genau weiß, wann ich ihn ansprechen muss und wann ich ihn laufen lassen kann. Anzeichen speziell bei ihm sind eben die Ohren, die Atmung, der Blick und die Körperspannung. Sehe ich eine ungewöhnliche Veränderung, spreche ich ihn an. An seiner Reaktion kann ich dann erkennen, ob ein einfaches Ablenken reicht oder ob ich ihn zu mir holen muss.
Gehen wir spazieren ist es bei im grundsätzlich besser, wenn er hinten läuft. Läuft er vorne und sieht etwas vor uns, ist er nicht mehr abbrechbar. Genauso muss man bei ihm auf die strategischen Liegeplätze achten. Er darf bei uns nicht alleine vor der Eingangstüre ruhen, auch wenn er das am liebsten macht. Erhöhte Liegeplätze sind auch eher ungünstig. Dürfte er da schalten und walten, wie er möchte, wäre er halt permanent am Wachen. Duch ein bisschen lenken und grundsätzliche Regeln ist er im Alltag sehr entspannt und für uns relativ leicht zu führen.
Aber wie du selbst schon oben gesagt hast, jeder Hund ist anders und man muss ihn gut kennen lernen, um von außen sehen zu können, was in den hübschen Köpfchen vor sich geht.
Das mit dem Verhaltensansatz ist etwas, was wir generell bei unseren Hunden machen. Egal ob der Schnauzer jagen gehen will oder der Border versuchen möchte uns zu hüten. Wenn die schon ihren Plan gefasst haben und losgetigert sind, ist es einfach viel viel schwerer einen Fuß ihn die Tür zu bekommen.