Beiträge von Sambo71

    Sehe ich auch so, aber die Versicherung wird sich dagegen wehren, denke ich

    Für den Fall, dass es eine Versicherung gibt. Wenn die GS aber die Kosten bereits gezahlt hat, dann kann es Gefühl absolut egal sein, welchen Teil der Kosten die Versicherung der GS erstattet.

    Es kann übrigens durchaus auch mal vorkommen, dass eine Versicherung zwar nur einen Teil der Kosten übernimmt, aber der Schädiger trotzdem die ganzen Kosten zahlen muss - also den Restbetrag dann aus eigener Tasche.

    Gesetz dem Fall, dass es keine Versicherung gibt, wird die andere Hundehalterin sich gegen eine Erstattung wehren. Ok, die TA-Rechnung hat sie gezahlt, wird auch nicht soooo hoch gewesen zu sein, aber wenn die KK auf sie zukommt und Kohle haben möchte und Gefühl dann auch noch Schmerzensgeld….da denke ich nicht, dass sie mal eben das Scheckbuch zückt…..das sind ja schon einiges an Kosten…..da würde ich für sie hoffen, dass sie eine Versicherung hat

    meine Versicherung meinte, da ist es eh egal…..wenn zwei Hunde beteiligt sind, wird immer Hälfte/Hälfte gemacht, egal wer der Verursacher war und ob ein Hund angefangen hat

    Ist die Frage, ob das auch so ist, wenn der zweite Hund alleine unterwegs ist. Da könnte mMn noch sowas wie Fahrlässigkeit rein spielen und damit sich die Gewichtung zugunsten der Geschädigten verschieben.

    Außerdem sind Recht und Gerechtigkeit zwei paar Schuhe. Ich persönlich sehe in diesem Fall aus Sicht der Gerechtigkeit die Schuld komplett bei der Halterin des anderen Hundes, denn deren Hund ist allein unterwegs gewesen. Es ist also aus meiner Sicht gerecht, wenn diese die Kosten, die Gefühl entstehen, übernimmt.

    Sehe ich auch so, aber die Versicherung wird sich dagegen wehren, denke ich

    Zwei Hunde waren beteiligt, also wird der Schaden sozusagen geteilt…..war bei uns auch so……die KK der anderen Hundehalterin hat sich das Geld hälftig von meiner Versicherung zurück geholt…..bei uns war es auch so, dass wir gar nicht sagen konnten, wer Gisela jetzt umgerannt/gestreift hat….Fayana, Kasper, beide? Konnten wir nicht sagen, da das Ganze in meinem Rücken passiert ist und Gisela von hinten umgerannt wurde…..meine Versicherung meinte, da ist es eh egal…..wenn zwei Hunde beteiligt sind, wird immer Hälfte/Hälfte gemacht, egal wer der Verursacher war und ob ein Hund angefangen hat

    Ich musste, noch zu D-Mark-Zeiten, den Kater meiner Eltern in die TK Kaiserberg bringen. Nachts. Der Kater war bei mir, Urlaubsbetreuung, aus der fünften Etage gefallen. Was ich sofort sehen konnte, beide Hinterläufe gebrochen. Wir haben ihn eingepackt, sind einem jungen Mann vors Auto gesprungen, der uns dann zur TK gefahren hat. Der Kater wurde sofort untersucht, es waren tatsächlich „nur“ die gebrochenen Hinterläufe, und Dr. Kresken hat mit mir gesprochen, was ich beruflich mache, etc. Zu dem Zeitpunkt war ich Studentin, hätte aber problemlos auch ne größere Summe aufbringen können. Er hat mir dann einen Festpreis von 800 D-Mark angeboten + natürlich noch die spätere Nachbehandlung mit Verbandswechsel etc. Da habe ich natürlich eingeschlagen. Ich musste nicht in Vorkasse gehen oder eine Anzahlung leisten. Kaiserberg hatte schon damals Schilder da hängen, dass die Tiere nur bei Bezahlung des vollen Betrags raus gegeben werden. Bei Abholung der Tiere hat man vorher den Betrag gezahlt, bevor man sein Tier bekommen hat. Mittlerweile hängen noch Schilder wegen „Kreditvermittlung“.

    Und was mich irritiert, seit hunderten Seiten ist hier die Rede davon womit man rechnen muss wenn man nicht mehrere Tausend Euro adhoc auslegen kann. Keiner kann hier sagen, wusste er nicht.

    Und jetzt wo über einen solcher Fall konkret berichtet wird ist es unmenschlich? Dann werden wieder mal TÄ und TFA verantwortlich dafür gemacht und als unmenschlich betitelt, das man selbst nicht in der Lage war für sein Tier vorzuplanen (dass das Schicksal dazwischen kommt mal außen vor, aber ich wette viele Tierhalter sehen die Notwendigkeit dafür noch immer nicht ein)?

    Ok, aus der Diskussion bin ich dann mal lieber raus.

    Die junge Frau und der Hund leben in Dänemark und waren hier im Urlaub, als es zum Unfall kam. Und im Grunde hat sie ja vorgesorgt. Sie hatte eine dänische OP-Versicherung. Ich kann aber schon verstehen, dass die TK sich nicht sofort und komplett auf eine ausländische OP-Versicherung verlassen möchte. Aber im Urlaub ist es natürlich auch nicht so einfach, mit einer vierstelligen Summe in Vorkasse zu gehen. Ein wirklich verzwickter Fall. Ich habe überhaupt keine Ahnung, wieviel ich im Ausland mit der EC-Karte abholen darf und man hat ja auch nicht unbedingt so viel Geld auf dem Girokonto liegen. Ein oder zwei Tage bräuchte ich auch, um das Geld auf den Tisch zu legen, wenn ich im Ausland wäre