Beiträge von Stachelschnecke
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Ehrlich gesagt habe ich sowohl privat als auch bei Züchterbesuchen nur entspannte Shelties getroffen
Den Sheltie der total schissig ist, habe ich wirklich noch nie gesehenWart ihr bei den Züchterbesuchen dann mit den Hunden auch mal in fremden Gegenden unterwegs? Habt überraschend ne Schüssel oder nen Schlüssel runtergeworfen? Ich meine, die größte Schissbuxe ist zuhause meistens cool und entspannt. Das sagt aber leider noch nichts über den Grundcharakter aus. Wer meine Hündin noch nicht in fremder Umgebung oder bei Gewitter gesehen hat würde glauben, dass es der entspannteste Hund der Welt ist.
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Ich bin da ehrlich gesagt egoistisch. Bei dauerndem Regen, wenn es wirklich tagelang dauert, hat Malin einen Regenmantel. Ich habe einfach null Bock, jeden Tag dreimal den Hund mit mehreren Handtüchern abzutrocknen. Erstens habe ich nicht soviel Handtücher, zweitens werden die gar nicht mehr trocken. Ist für mich einfach angenehmer, dann nur Köpfchen und Pfötis abtrocknen zu müssen und nicht immer den ganzen Hund.
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Mit einer Gerte kann ich leichter und dosierter tippen als mit einem Stachel. Das wäre für mich dann auch die Alternative, wenn es nötig wäre. Mit der Gerte scheint es ja auch zu funktionieren- da gehe ich aber nicht das Risiko ein den Hund wirklich zu verletzen wenn er mal in die Leine springt oder sonstiges. Doch, ich kann mir vorstellen, wie das hier gemeint ist. Ich hatte auch schon nen Stachel um den Hals und habe mal probeweise verschiedene Intensitäten ausprobiert. Und abgesehen davon, dass man generell Beklemmungen kriegt weil es sehr unangenehm ist, so eingekesselt zwischen Stacheln zu sein funktioniert es mit dem 'hauchfeinen Impuls' auch wirklich nur, wenn der Träger komplett still steht und absolut vorhersagbar reagiert. Sonst ist mir diese Kontrolle aus der Hand genommen und ich weiß nicht genau, wieviel Reiz da jetzt auf den Hals einwirkt. Da ein Hund nie komplett vorhersehbar ist glaube ich auch nicht dran, dass das ein verlässliches, d.h. kontrolliertes Mittel ist. Mit einer Gerte antippen ist da was ganz anderes. Das fühle ich selbst viel unmittelbarer.
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Hier gibt's heute Wirsing Gratin mit Kasseler und Schupfnudeln.
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Es ist einfach nicht logisch, dass man alles selbst gemacht haben muss, um sich ein Urteil darüber erlauben zu dürfen. In vielen Fällen genügt der gesunde Menschenverstand. Der gesunde Menschenverstand vergleicht. Wenn es Leute gibt, die hoch im Sport führen und ohne Stachler und sonstige Zwangsmaßnahmen auskommen, sind sie generell nicht notwendig. Und wenn es nur einer ist, der eine zwanglose Alternative gefunden hat ist es der Beweis, dass es auch anders geht und alles andere Bequemlichkeit ist. Geht es überhaupt nicht ohne Zwangsmaßnahmen, gehören die Prüfungsordnungen geändert, um sie dem Sportpartner Hund anzupassen bzw. seinen arttypischen Lernbedürfnissen, da dann die Vorgaben einfach nicht einzuhalten sind.
Daraus folgt für mich: Trotz allen Ehrgeizes im Sport kommen für mich solche 'Hilfsmittel' nicht in Frage. Sollte es nicht möglich sein, in meinem gewählten Sport ohne solche Hilfen vorwärts zu kommen, kann ich ein bestimmtes Sportlevel eben nicht erreichen. Dann verlege ich meinen starken Ehrgeiz auf eine Tätigkeit, in der ich nur für mich entscheide und akzeptiere, dass mein Hund 2cm zu weit rechts sitzt. Ganz einfach.
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Malin hat eine neue große Liebe- einen Sheltierüden. Ich glaube, ich liege damit gar nicht so falsch. Shelties, Collies und Spitze. Die passen zu meiner Grande Dame. Meine ernsthafte, wunderschöne und pingelige Hundedame hing jaulend in der Leine, als sie 'ihren' Sheltiekerl erblickte und schmolz vor ihm quasi dahin. Gott hat die sich eingeschleimt.
Ich bin gerade auf Züchtersuche, finde das bei den Shelties aber gar nicht so einfach, ehrlich gesagt. Ich will keinen ängstlichen und wesensschwachen Sheltie, und ich möchte dass die Eltern im Sport geführt werden. Coole- Socken- Shelties zu finden ist nicht das einfachste.
Immerhin ist mir die Farbe egal, das muss es ja schonmal einfacher machen. -
Mein Vorschlag:
Der unsichtbare Gast- Marie Hermanson
War jetzt echt schwer, sich zwischen zweien zu entscheiden.
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Ich würde meinen Hund überhaupt nur dann "verkaufen", wenn das neue zu Hause für den Hund garantiert besser ist als meins.
Wenn dafür Geld geboten kriege, dann nehme ich auch gern die 100 000€.

So sehe ich es auch. Ich würde Malin abgeben, wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte, sie am perfektesten Platz der Welt unterzubringen. Hof Butenland fällt mir da z.B. ein. Dort wäre sie der glücklichste Hund der Welt. Und dort würde ich sie auch umsonst hingeben um sie glücklich zu machen. Sie selbst? Würde aber lieber bei mir bleiben, vertraut schwer Fremden und gewöhnt sich nur sehr schwer um. Bei mir hat es ein Jahr gedauert, bis sie sich hier zugehörig fühlte. Ich weiß also, dass sie mindestens ein paar Monate unglücklich wäre, weil ich sie weggegeben habe. Und daher- für kein Geld der Welt. Es gibt aber auch Hunde, die gewöhnen sich sofort um und sind leichter zu verpflanzen. Kann man nicht pauschal sagen. In dem Falle würde ich es vielleicht machen- mit 100.000€ kann man wirklich sehr vielen Hunden helfen.