Beiträge von Stachelschnecke

    Ich glaube, solche Nullbockphasen kennen wir alle. :( Ich weiß auch kein Mittel dagegen, ich mache dann immer eine Pause mit Lesen. Un dann geht es auch irgendwann wieder.


    Nicht böse sein, durch dich bin ich hier schon auf viele wunderschöne Bücher aufmerksam geworden.Aber mit "Die Farbe der Milch" kann ich so gar nichts anfangen.
    Ich hab ja nur kurz in die Leseprobe reingeschnuppert, kam aber mit der Schreibe überhaupt nicht klar.


    Ich schätze, es ist wie mit 'Raum' - man liebt es und findet es passend, oder man hasst es. Ich bin bei 'die Farbe von Milch' zwar jetzt erstmal über den kindlichen Schreibstil gestolpert und aus dem Konzept gebracht worden, aber ich hatte nicht dieses 'das ertrag ich nicht weiter'- Gefühl. Ich verstehe aber, was du meinst. Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.

    Du sagst es schon- ob das jetzt ein Pseudonym war oder nicht ist piepe. Und mich hätte wohl auch das Getue der Kritiker aufgeregt, aber das ändert ja nichts am Buch an sich. Wenn es interessant und gut geschrieben ist, dann können sich die Kritiker gerne das Maul zerreißen. Manche von denen haben eh den Schuß nicht gehört. Ich werd wohl aufs Taschenbuch warten und mir dann meine eigene Meinung bilden.

    Bei der 'Farbe von Milch' habe ich mir jetzt mal die Leseprobe angeschaut, das ist sprachlich schon eigenwillig, oder? Klingt ein bißchen nach Grundschulkind- lange Sätze ohne Komma, viel 'und dann und dann' und auf betont einfach gemacht. Soll das so ein, weil es dann authentischer wirkt?

    Ich hab das jetzt als Podcast abonniert. So verpasse ich garantiert keine Folge.

    Nun gut, ich stimme nicht in Allem mit ihm überein- er ist für manche Bücher auch einfach nicht die Zielgruppe. Ich bezweifle z.B., dass Kerstin Gier für Leser wie ihn schreibt. Buchgeschmack ist eben subjektiv. Ich kann es aber nachvollziehen, dass einem, je mehr man anständiges Zeug liest, schnell alles andere stumpf vorkommt. Ich merke das auch- wenn ich ein Buch lese, das wirklich gut und auch von wundervoller Sprache ist und danach eines, das- sagen wir mal- dem typischen Einheitsbrei entspricht, ist das wie gegen eine Wand laufen. Irgendwann hat man einfach keinen Bock mehr drauf und ist gelangweilt. Aber es steht halt nicht jeder auf diese Art anspruchsvolle Literatur. Meine Freundin zum Beispiel steht auf dieses Splatterzeugs und meinte, dass sie alle Empfehlungen von ihm total öde findet. Da machste nix.
    Er hat mich aber tatsächlich auf etwas aufmerksam gemacht, an dem ich immer vorbeigegangen bin. Und zwar die Elena Ferrante Romane. Ich dachte, die seien eben dieser typische Kitschsäuselkram. Aufgrund der Cover hätte ich nie einen zweiten Blick riskiert- aber jetzt setze ich mir den ersten Teil auf die Liste.

    Das ist einfach nur großer Mist. Ich wünsche euch, dass Cooper Erleichterung verschafft werden kann.


    Ich habe für Malin heute auch wieder eingekauft- neue Teufelskralle, weil das meiner Invalidin so super hilft. Beim Tierarzt hab ich außerdem noch die Monatsration Schilddrüsentabletten und Metamizol besorgt. Außerdem einen Regenmantel, Nässe ist ganz schlecht für ihre Behinderung. Ich hoffe der passt anständig.

    Ich wünschte ich könnte auch mal schönere Dinge für sie kaufen. :muede: