Beiträge von Stachelschnecke

    Ja, es gibt auch unter den Bodegueros leichtere und schwerere Typen- auch die Größenvarianz ist enorm. Ich habe ja mal an einem Treffen teilgenommen und erlebte die als absolute Terrier light. Weich, führerbezogen, sehr verträglich und absolut unkompliziert. Es waren 15 Hunde da, alle konnten im Wald frei laufen und zeigen keinen nennenswerten Jagdtrieb. Draußen fröhlich und lebendig (aber immer nah am Besitzer), drinnen extrem verkuschelt. Machten aber auch einen Unterschied zwischen Familie und Fremden. Bei Fremden waren sie freundlich, aber reserviert. Beim Besitzer klebten sie förmlich auf dem Schoß fest.

    'Das Schneemädchen' war für mich 'ganz nett' mit deutlichen Schwächen. 'Das Leuchten' ist ein Meisterwerk. Finde ich ehrlich, es gibt selten Bücher, die so besonders sind. Geradezu zauberhaft.

    Jetzt verstehe ich, was du meinst, @Brauni2012.

    Spoiler bis 270ff.

    Spoiler anzeigen

    Also mit den mystischen Elementen, die nicht logisch zu erklären sind. Andererseits... vielleicht doch? Vielleicht sind solche Bildnisse Ausdruck von Hunger und Dehydrierung? Das wäre dann auch die einzige halbwegs schlüssige logische Erklärung. Ich möchte allerdings lieber glauben, dass es sie wirklich gibt, die Frauen.

    Sie sind daaaaaa. :herzen1:

    Externer Inhalt 666kb.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Heute müssen sie noch drin bleiben, morgen dürfen sie dann den Garten erkunden.

    Dann beginne ich mal.
    Spoiler gilt bis S. 180

    Spoiler anzeigen

    Vorab: Ich liebe es!!! Es ist wunderbar geschrieben, flüssig, abwechslungsreich, die kleinen Zeitsprünge verwirren nicht, dazu der Briefwechsel zwischen dem Nachfahren und dem Museum. Die Figuren wachsen einem sofort ans Herz.
    Dazu die etwas geheimnisvollen Ausflüge in die Sagenwelt der Alaska- Indianer, so interessant.
    Und die eingefügten Zeichnungen und Abbildungen werten es noch zusätzlich auf.
    Wirklich ein ganz besonderes Buch, ich bedanke mich sehr für den Tipp!

    Eine Sache habe ich noch nicht verstanden: Diese kurzen Abschnitte mit Angabe der geografischen Position, die eher poetisch und etwas mystisch sind, zB auf Seite 66 und 118- wer schreibt die? Vielleicht klärt es sich noch, momentan kriege ich die noch nicht zugeordnet, oder ich hab was überlesen.

    Ich bin hin und weg.

    Keine Sorge, das klärt sich bald, du hast nichts überlesen. =) Das war mir zuerst auch nicht klar. Bald weißt du das!

    Sonst muss ich dir aber zustimmen.

    Spoiler anzeigen

    Gerade auch die Korrespondenz zwischen dem Nachfahren und dem Museum ist sehr toll, vor allem auch im weiteren Verlauf, das wirst du noch sehen. Ich fand das alles einfach so enorm liebevoll geschrieben alles, und obwohl soviel unterschiedliche Elemente verknüpft werden, also drei Erzähler und Erzählstränge, dazwischen die Dokumente und Bilder- und trotzdem behält man wunderbar den Überblick.

    'Es' hab ich für meinen Mann gekauft, ich glaub, für mich ist das nix. Ich bin extrem anfällig für sämtliches Gruselzeugs, sowas beschäftigt mich nächtelang. Wenn in irgendeinem Buch steht, dass nachts jemand ein Gesicht vor dem Fenster sieht das ihn böse angrinst, ist es um mich geschehen und ich habe Schwierigkeiten einzuschlafen. Teils tagelang. Ich umgehe daher psychologischen Horror, sonst muss ich abends vor dem Einschlafen Benjamin Blümchen zur Beruhigung hören.
    Ich glaube, das Risiko gehe ich lieber nicht ein, da ich mich wirklich nicht gerne grusel.

    :ops:

    Ich mache übrigens auch noch einiges anderes als lesen. Aber ich gebe zu, dass ich Internetaktivitäten außerhalb des DF auf das nötigste beschränkt habe- ich rufe sonst nur meine Emails ab und lese Buchrezensionen. Daher habe ich sehr viel mehr Zeit zum Lesen als früher, wo das Netz ein enormer Zeitfresser war. Darüber hinaus gehöre aber auch ich zu den Schnellleserinnen, ein handelsübliches 500 Seiten Buch stellt für mich keine Herausforderung dar, die mich länger als zwei Tage beschäftigt.

    Ich verstehe das. Bei Rassen mit wenig Varietät ist das noch schlimmer. Nach einem Golden Retriever würde ich niemals danach den nächsten Golden nehmen. Niemals wieder einen Zobelsheltie. Irgendwann, ja- aber nicht direkt danach.

    Nur... Smilla ist doch nicht tot. Selbst bei ähnlicher Farbe wirst du noch genug andere Unterschiede an den beiden feststellen.

    Ich würde mir nie einen Hund aufnehmen der einem sehr gleicht, den ich entweder zuvor gehen lassen musste oder einem, den ich besitze. Ich bevorzuge es, wenn Hunde möglichst unterschiedlich aussehen und mich in keinster Weise an den Vorgänger erinnern. Deswegen ist die Chance auch sehr gering, dass ich jemals mehrere Hunde der gleichen Rasse haben werde. Erst recht, wenn es dort keine Farbvarianz gibt.