Beiträge von Stachelschnecke

    Das tut mir wirklich leid- ich kann es nachfühlen, bei mir leben sowieso tausende Mäuse. Da mach ich aber auch nix gegen, ich wüsste nicht was. Ich strebe da eine freundliche Koexistenz an. :hust:
    Ich mag denen nix tun, das ist auch ihr Lebensraum.

    Als ich heute im Garten war- das letzte Mal Rasen mähen für dieses Jahr- war richtig schöne Spätherbststimmung. Schon ziemlich frisch, also die Bienchen fliegen nicht mehr, aber Malin und ich sind noch etwas geflitzt.

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    Auf dieser nackigen Fläche sind fürs nächste Jahr dann Beete geplant. =)

    Mich ärgert es immer, wenn das Thema super klingt, aber dann der Schreibstil dafür sorgt, dass ich abbrechen muss. Und ja, leider schrecklich. Sowas von schmalzig und triefend... Args.

    Achso, bevor ich es vergesse... @tinybutmighty, bist du schon über das Buch 'Davonfliegen' von Sarah Armstrong gestolpert? Das steht auf meiner Bestellliste für nächsten Monat und ich musste irgendwie gleich an dich denken, als ich es sah. Könnte vielleicht auch für dich was sein. Oder für sonst jemanden hier. =) @Libelle77, ich bilde mir ein, zu dir könnte es auch passen.
    Ich bin auf jeden Fall gespannt drauf.

    Was ich als nächstes lese, tja... ich denke, es wird 'Das Haus in der Nebelgasse' von Susanne Goga. :xmas_popcorn:

    'Blumen der Nacht' nach ein paar Seiten abgebrochen- was für eine Schmonzette.
    Ertrag ich gerade ganz schlecht, vielleicht irgendwann noch ein Versuch.

    Und ansonsten hab ich beschlossen mich jetzt nicht zu hetzen mit dem Bücherstapel- ich kann ihn genauso gut auch ins nächste Jahr mitnehmen und lese jetzt lieber, worauf ich im Moment Lust hab.

    'Wohin die Krähen fliegen' fand ich auch ganz toll, ich hatte hier ja auch damals von meinem Eindruck berichtet. Für mich gab es durchaus ein paar kleine Kritikpunkte, aber die waren vernachlässigbar und waren nicht objektiv, sondern meinen eigenen Vorlieben geschuldet.

    Besonders gut fand ich die Fähigkeit der Autorin, die typisch sommerliche Atmosphäre einzufangen und den Geist der Zeit zu vermitteln. Ich hätte noch ewig darin schwelgen können, auch weitere 1000 Seiten lang hätte mich das nicht gestört, mir war es nicht eine Minute langweilig, obwohl es 'nur' um den Alltag ging. Jeder der auf schöne Sprache in Büchern steht sollte 'wohin die Krähen fliegen' gelesen haben. Das wäre auch ein tolles Leserundenbuch gewesen.

    Spoiler bis Seite 253+264.

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    Das wollte ich jetzt wissen. Der erste Absatz, wo er das Baby erwähnt, ist folgender:

    'Es will mir nicht aus dem Kopf. Das Wurzelfleisch, die Nabelschnur so abscheulichen Ursprungs. Klare Flüssigkeit, die aus dem Boden quillt. Geronnenes Blut & Moos zugleich. Kann es wahr sein? Wache ich, träume ich? Bisweilen weiß ich es nicht mehr.'

    Weiter, Seite 264

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    'Dort in der Wurzel erblickte ich einen tropfenförmigen Spalt von der Größe meiner Hand.'
    ' [...]riss mit den Fingern an der Öffnung, um sie zu vergrößern, doch die Haut, die Borke, was immer in Gottes Namen es war, erwies sich als zu fest und zu dick.'
    'Blut! Rings um mich quoll es heraus, aus dem Moos, der Nadeldecke'.
    'Als ich es aus der Wurzel befreite, folgte ein Schwall klarer Flüssigkeit.'

    Uff... ich finde das sehr krass. Ich finde, dass das durchaus eine menschliche Mutter sein könnte bzw. eine echte Geburt.

    Spoiler bis 316.

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    Ja, die Einschübe sind von Pruitt. Dieser Charakter hat mich von allen am meisten beschäftigt, der Wahnsinn. Ein ganz tiefer, komplexer Charakter, der so ganz still bleibt, bis sich verschiedenes von ihm offenbart. Ich fand den so... real.


    Gedanken bzgl. 'Baumkind'

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    Da hatte ich einen extrem bösen Gedanken beim Lesen. Wie wir alle wissen, können Kinder nicht aus Wurzeln geboren werden. Als Allen es so beschrieb... ich hatte das Bild vor Augen, dass sich seine Dehydrierung und sein Hunger (das war ja ein ganz schwierige Phase, in der sie fast verhungert wären) quasi als Trugbild manifestiert haben. Wie er das beschrieb, wie er das Baby aus der Wurzel schnitt, dass da auch Blut kam- was wäre, wenn es gar keine Wurzel, sondern eine Frau war? Möglicherweise gestorben während der Geburt, aber er hat das Kind dann sozusagen aus ihrem Bauch geschnitten und nicht aus einer Wurzel? Nur konnte sein Verstand das nicht fassen wegen Sophies Schwangerschaft, möglicherweise? Irgendwie hatte ich so ein Gefühl, als ich die Stelle las. Wäre das sehr abwegig?