Das kann ich gut verstehen. Weiter mag ich es nicht, wenn Bücher zu ordentlich sind. Also, ich lege absichtlich Stapel quer, nutze Platz aus indem ich Hohlräume kreuz und quer fülle und so weiter. Ich habe meine halbe Kindheit in Bibliotheken und Antiquariaten verbracht, und diese Atmosphäre liebe ich. Ich weiß ganz genau wo jedes einzelne Buch von mir zu finden ist, obwohl sie keinem System folgen. Ich habe meine Bücher auch nicht alphabetisch oder nach Autoren sortiert. Aber ich kenne den Regalstandort jedes einzelnen.
Ich sortiere Bücher immer dort ein, wo sie meinem Gefühl nach am besten hinpassen.
Aber ich liebe dieses leichte (!) Chaos, das so an eine Buchhandlung wie von Herr Karl Konrad Koreander erinnert, oder wie von alten Leuten, die ihr ganzes Leben lang Bücher gesammelt haben und denen irgendwann der Platz ausging. Da fühle ich mich geborgen, wohl und behaglich. Umgeben von hunderten Geschichten. 