Beiträge von Stachelschnecke

    Hihi, ich stelle mir das gerade vor. Ich mache einen Termin aus um einen kleinen Hund auf seiner Pflegestelle zu besuchen.

    'Liebe Pflegestelle, ich finde einen Besuchstermin wichtig. Ich kann den Hund einfach nicht übernehmen ohne zu wissen, ob er in einer unangenehmen Frequenz kläfft. Außerdem muss ich schauen, ob der Hund zu meiner Figur passt- ich hab über Weihnachten doch ganz schön zugelegt'.

    :lachtot:

    Bei mir kommt es darauf an, was ich lese. Bei einer Biographie oder Familiengeschichte erwarte ich nicht unbedingt Spannung- aber bei Krimis oder Thrillern schon. Aber da dann bitte auch nicht zu platt. Spannung ist für mich, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Im Idealfall bin ich so gespannt, dass ich sogar Essen oder Atmen vergesse. Und es gibt Bücher, die das hinkriegen.

    Sonst aber bin ich auch gerne für Geschichten zu haben, die keine große Spannung erzeugen- solange das vorhanden ist, was ich brauche: Interessante, glaubwürdige Charaktere und eine klug erdachte Geschichte, die einen Sinn macht. Das findet man oft bei Familiengeschichten- das ist emotional und tiefgehend, aber ohne Spannung im landläufigen Sinne.

    Wohingegen aber ein Thriller der nicht spannend ist, mMn nichts taugt.

    Ich hab mich irgendwie spontan in Atwood verliebt! Und da ich eben so bin sammele ich gerade ihr Gesamtwerk. Das nächste wird 'alias Grace' von ihr sein, das habe ich aber nur als Hörbuch.

    Achso, was mir noch einfiel- wenn sich jemand dafür interessiert, würde ich auch den Briefwechsel von Marie Antoinette und Maria Theresia verleihen- das Buch ist ja nun recht teuer und man liest es nur einmal, muss ja dann nicht sein dass man es sich kauft. Reicht ja wenn ich das tue. :lol:
    @wiejetztich, falls du Interesse hast. Oder sonst wer. =)

    Ohje, stimmt ja... da sind dann auch noch die Sachen, die ich nicht generell empfehlen würde, aber die bei mir persönlich immer funktionieren. Es gibt da zum Beispiel eine Geschichte 'und gäbe es Hoffnung nicht' von Elisabeth Webster. Das ist glaube ich nur im Rahmen eines Readers Digest Sammelbandes erschienen, aber ich liebe die Geschichte einfach. Muss ich auch mal wieder lesen.


    Zur Zeit stecke ich meine Nase ja in 'Magdalena' von Maarten 't Hart und mag es sehr. Das ist mein erstes Buch von ihm, aber es ist anscheinend eine Mischung auch Biographie seiner Mutter und Erzählung seiner Kindheit. Ist also nicht fiktional. Ist vielleicht gar nicht so schlecht als Einstieg in das Werk des Autors, es bringt viel von der Atmosphäre und Seele der Niederlande der 50er/60er rüber. :gut: