Beiträge von Stachelschnecke

    Oh je, wenn man den Hund jetzt auch noch nach seiner eigenen Figur aussuchen müsste. :headbash:

    Ich habe jetzt noch mehr kleine Hunde kennen gelernt (die auch ein richtiges Hundeleben haben dürfen) und bin hellauf begeistert. Chis können so cool sein! Ich werde mit Sicherheit keine Vorurteile mehr gegenüber kleinen und sehr kleinen Hunden haben so wie früher, als ich auch sagte, ein richtiger Hund beginnt über dem Knie.

    So ein Käse. :lol:

    Hm... tja, ich gehöre eher zu den Kritikern, muss ich gestehen.

    Wenn ich mal die Optik, die sicherlich viele anspricht, ausklammere: Wozu? Entweder will ich einen Hund oder einen Wolf. Was hat das Tier davon, wieder 'zurück' zu gehen Richtung Wildform? Und ja, ich kann es nicht nachvollziehen, dass man sich einen Wolfhund kauft. Wenn man auf die Optik steht gibt es genug Rassen, die nahe genug herankommen.

    Obwohl das sicherlich ein Vorurteil ist wabert in meinem Hinterkopf immer so ein bißchen der Gedanke dass Halter von Wolfhunden einfach nur das besonders exklusive suchen.

    Aber den Tieren ist damit nicht gedient, finde ich. Ich finde solche Dinge generell kritisch, egal bei welcher Tierart.

    Ich würde gerne viel mehr Bücher aus anderen Nationen lesen.

    Ich auch, wahnsinnig gerne. Aber bei manchen Sprachen muss man ja eigentlich froh sein, wenn's überhaupt schon Übersetzer gibt. Englisch klar, null Problemo. Aber schon bei spanisch oder italienisch gibt es schon nicht mehr gute Übersetzer wie Sand am Meer. Sofi Oksanen hat mich ja total geflasht, ich würde wahnsinnig gerne mehr Romane aus Estland, Lettland und Litauen lesen... nix in anständiger Qualität zu finden.
    Und manche Regionen sind auf ein einziges Sujet reduziert- man findet keine Romane die in Syrien und Co. spielen, in denen es nicht um Flüchtlinge und Krieg geht.

    Da wartet noch soviel, das wir verpassen werden, weil es nicht übersetzt wird (=nicht für Masse taugt).
    Ich bin momentan dabei mich durch diverse Winzverlage zu wühlen in der Hoffnung, ein bißchen ab vom abgetretenen Pfad ein paar Perlen zu finden.

    Hast du denn "Kirschblüten und rote Bohnen" schon gelesen? Ich könnte mir vorstellen, dass es dir gefällt. Kann es dir auch leihen, wenn du willst

    Nein, ich habe das noch nicht gelesen- 'Geständnisse' war sozusagen überhaupt mein Einstand. Ich würde mich sehr über eine Leihgabe freuen! :dafuer:
    Die Inhaltsangabe liest sich sehr schön, so, als wäre es herzerwärmend. Kannst du eigentlich japanisch, wo du die Übersetzung erwähntest?

    Das Problem kenne ich aber. Schwedische Bücher sind (meistens) ganz gut übersetzt, allerdings sehr, sagen wir mal, selektiv. Also ganz Deutschland glaubt, die Schweden schreiben nur blutige, irgendwie sehr kranke Thriller. Der Rest wird gar nicht erst auf deutsch übersetzt, was echt schade ist. Es ist aber dazu auch noch sehr schwer in Deutschland an schwedische Bücher im Original zu kommen (umgekehrt ist es noch schwerer, in Schweden ist man nicht so buchbekloppt).
    Bei fernöstlicher Literatur stelle ich mir das noch schwieriger vor. Ich selbst kann ja kein finnisch (bzw. nur sehr lückenhaft und bestimmt nicht genug, um Romane zu lesen), aber meine finnischen Freunde sagen, dass die übersetzte Literatur oft sehr abenteuerlich zu lesen ist. Ich bin sicher, einem Japaner oder Chinesen würden sich gleichsam die Zehennägel hochrollen- oder gar ein Muttersprachler einer afrikanischen Sprache. :flucht:

    Oh, da bin ich aber gespannt wie dir 'Geständnisse' gefällt! Ich versuche mich ja gerade so ein bißchen in die asiatischen Autoren vorzutasten (ganz vorsichtig), und das Buch hat mir zum Einstieg wirklich gefallen. Besonders der Anfang, der, wie du sagst, ja ziemlich ungewöhnlich ist.

    Also, Birk kommt dann danach zu dir, sehr schön. Wenn sich sonst keiner mehr meldet würde es danach ja zu mir nach Hause wandern. Wenn du magst kannst du dir viel Zeit lassen und dann 'Unterleuten' mitschicken, sobald du es irgendwann gelesen hast. Und ich könnte dir jetzt jederzeit 'Leere Herzen' schicken. =)

    Bei amazon findest du eine Leseprobe zur Beurteilung.

    Ich muss sagen, dass ich die Briefe absolut flüssig zu lesen finde, die Sprache ist erstaunlich unschnörkelig. Manchmal fallen Namen die man vielleicht eher nicht so auf Anhieb kennt, aber dafür gibt es dann Fußnoten. Man muss sich an ein paar Sachen gewöhnen (wie zum Beispiel, dass sich Mutter und Tochter siezen), aber das geht schon. Schön fand ich, dass auch originale Seiten abgedruckt sind, also Kopien der echten Briefe (auf französisch dann, logo). Ich weiß zwar nicht wirklich was ich erwartet hatte, aber irgendwie nicht, dass ich die Briefe einfach so lesen könnte, Marie Antoinette hatte eine recht klare, gut leserliche Schrift. Also, die originalen Briefe sind quasi als grafische Illustration drin, der Rest ist selbstverständlich auf deutsch und in gedruckt.
    Ich fand das war jetzt kein Buch, das man so an einem Stück durchzieht. Ich habe immer ein paar Briefe hintereinander gelesen, je nach Laune. Aber ich mochte es sehr. :dafuer:

    Es passt meiner Meinung nach in diverse Kategorien.

    Auch 'beruht auf einer wahren Begebenheit' würde ja passen. Theoretisch gilt es auch als historischer Roman, wenn man Briefromane dazu rechnen würde, aber diese Punkte habe ich schon vergeben. Genauso wie 'spielt in der Vergangenheit'.
    Alles schon besetzt. :lol:

    Wäre es eine kommentierte Ausgabe oder Schulmaterial, würde es zu 'vor 1970' nicht passen. Aber es sind wirklich nur und ausschließlich die Briefe (na schön, mit Vorwort). Für mich passt das so. :dafuer:
    Aber es ist wirklich sehr interessant, wer sich für das Privatleben historischer Persönlichkeiten interessiert, hat sicher Spaß an dem Buch.