Beiträge von Stachelschnecke

    Gerne. =)


    Mir hat man heute gesagt, dass jetzt meine Apfelbäume blühen- also die neben den Bienenstöcken. Die Bienchen waren wohl völlig berauscht und der ganze Baum summte, kein Wunder, heute war ja auch spitzenmäßiges Flugwetter. Und morgen auch.

    Find ich aber heftig, Imkerkollegen haben berichtet, dass mancherorts in Deutschland wirklich noch gar nichts zu blühen angefangen hat. Hier ist buchstäblich alles explodiert.

    Total süß ist, wenn die Bienen von den Pollen so richtig eingepudert sind. Und Pollenhöschen sind sowieso das niedlichste... die sehen so aus:

    http://666kb.com/i/dstllrspp9f9rv1f9.jpg

    Die entstehen beim Pollensammeln, indem die Biene die Pollen quasi an ihrem Körper nach hinten transportiert. Und die Höschen werden ihnen dann bei Ankunft im Stock von den Stockbienen abgenommen. Da kann es schonmal Gedrängel geben:


    iu (das ist ein Link)

    Man kann sogar an der Farbe der Pollenhöschen erkennen, von welcher Pflanze die Pollen stammen, das find ich total witzig. Ich sitze ganz oft neben den Bienen und beobachte, wie sie nach Hause kommen und in Empfang genommen werden.

    Also, @shauri, du hattest da definitiv Besuch von einer Dolchwespe. Davon gibt's etliche Unterarten- braucht du da unbedingt die genaue?
    Es ist definitiv keine Wildbiene, sondern gehört zu den Wespen. Die Dolchwespen werden sage und schreibe bis zu 6cm groß.

    ... müsste ich jetzt nicht unbedingt im Haus haben. :lol:
    Ganz schön beeindruckende Tierchen. Sie ernähren sich von Nektar und Honigtau, sind harmlos und sehr stark gefährdet (Rote Liste) und auch sehr selten in Deutschland. Also wenn du nochmal so einen Besucher hast, immer fein wieder vor die Tür setzen. Und wenn du sehr nett bist, päppelst du den erschöpften Flieger noch etwas mit Zuckerwasser.

    Da warst du anscheinend in der Einflugschneise. Auf dem Dachboden fliegt mir auch immer alles mögliche rein- Bienen, Hummeln, Wespen, Wanzen... irgendwas ist da oben wohl nicht ganz dicht. Muss ich mal schauen diesen Sommer.

    Normale Hausgärten und ein unbebautes zuugewachsenes Grunsdrück in direkter Umgebung, in ca. 150 m angrenzend eine große Wiese dann stark bewirtschaftete Felder (Getreide, Rüben, Raps). Viele Brennesseln, Viele Pferde, viele Hunde, viele Katzen. Kleiner Bach hinterm Haus.
    Vögel: Hauptsächlich Elstern, Amseln, kleine Singvögel. An bekannten Schmetterlingen vermutlich Tagpfauenauge, kleiner Fuchs, Zitronenfalter. Viele Hummeln, Wespen, Erdbienen aber passt alles nicht so richitg. War im Dachgeschoss durchs Dachfenster reingekommen.

    Dann müsste ich nur noch wissen, wo in Deutschland du wohnst? Ostdeutschland, Westen, Süden? Oder wohnst du gar nicht in Deutschland? Ich bin ihr auf der Spur!

    Vielleicht kann hier einer helfen... ich zitiere mich mal aus dem Fotothread:
    Was zur Hölle hat mich denn hier gerade in der Bude besucht ? Hornisse passt nicht Holzbiene auch nicht, Bienenkönigin auch nicht richtig... war riesig ca. 4 cm lang also größenmäßig schon in Richtung Hornisse.

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    Ich versuche mich mal dran. Was ist die Umgebung deines Hauses? Also Wald, Felder, Biotop, Wasser?

    An sich ja... wenn man sich nicht mit der Entfernung verschätzt. Das passiert schnell- aber da hat jemand ein echt cooles Programm erfunden:

    beespace

    Hier kannst du den Bienenstock dahin setzen wo du wohnst, dann rechts auf 5km setzen und mal schauen, wie weit die Bienen wirklich fliegen würden und wo noch ein Stock stehen müsste/könnte, damit er dich erreicht. =)

    Imker nutzen das Programm umgekehrt und stellen den Bienenkorb dahin wo die realen Bienen stehen, dann kann man gut sehen, wo die eigenen Bienen noch überall suchen. Mich hat das sehr überrascht, wie weit ihr Flugradius wirklich reicht.

    ...welches Thema denn? Gern im Spoiler.

    Spoiler anzeigen

    Die ETA (= Euskadi Ta Askatasuna), eine Rebellengruppe gegen Franco, die sich terroristischer Aktionen bedient haben. Das politische Kramszeuch spielt aber bisher keine Rolle, es ist nur der Hintergrund- eigentlich geht es um zwei langjährige Freundinnen. Freundin A hatte einen Mann, der ermordet wurde von dieser Organisation und vermutet, dass der Sohn von Freundin B daran beteiligt gewesen ist. Daraufhin zerstreiten sich die Freundinnen. Das Buch beschreibt bzw. beleuchtet, wie die beiden versuchen, ihre Freundschaft zu retten und sich einander wieder anzunähern. Im Grunde ist es also ein Familienroman mit politischem Hintergrund, bzw. der Frage, wie gehen eigentlich die Angehörigen mit sowas um. Wahnsinnig tiefgründig und dabei nicht zu verschwurbelt. Authentisch aus der Sicht der einfachen Bevölkerung.