Nachdem ich Ruhrpiraten beendet habe (ein Buch wie ein Presslufthammer, hat mir sehr gut gefallen), hab ich 'Die Frauen vom Löwenhof' von Corina Bomann angefangen- und sogleich auch wieder abgebrochen.
Drei Punkte haben mich an dem Buch interessiert:
1. Es spielt in Schweden
2. Es geht um eine Suffragette
3. Die Autorin kannte ich noch nicht und ich habe viel Lob gehört.
Öhm, tja. Ich schätze, als Liegestuhllektüre taugt's. Aber nicht für mich.
Zu 1. Kein Hauch von schwedischem Flair zu spüren, keine Kultur. Könnte genauso gut an jedem anderen Ort der Welt spielen. Sowas mag ich nicht, das klingt immer so nach 'es muss jetzt was cooles sein, sonst liest es ja keiner'.
Zu 2. Sie entwickelt sich leider genau in die Gegenrichtung- zu einer liebeskranken Heulerin. Keine Spur mehr von Frauenrechtlerin.
Zu 3. Gut, jetzt kenn ich sie. Es wird aber das letzte Buch von ihr sein. Ich weiß schon, warum ich so Frauenunterhaltungsliebesromane normalerweise nicht lese.
Und als Zusatz: Die Sprache ist, nennen wir es mal, seicht. Ohne Bilder im Kopf. Also... nö. Nix für mich.