Mega, die Stadt der Blinden! Hätte ich es nicht schon gelesen würde ich mich dafür anstellen. Das Buch ist großartig.
Ich grübele... hast du selbst 'Wasser für die Elefanten' gelesen? Wenn ja, wieviel tote oder leidende Tiere kommen dort vor?
Mega, die Stadt der Blinden! Hätte ich es nicht schon gelesen würde ich mich dafür anstellen. Das Buch ist großartig.
Ich grübele... hast du selbst 'Wasser für die Elefanten' gelesen? Wenn ja, wieviel tote oder leidende Tiere kommen dort vor?
(und Vertrauen, dass meine Schätzchen bei dir gut aufgehoben sind )
Versprochen, das weißt du doch.
Sie kriegen hier das volle Paket. Urlaub All- inclusive sozusagen. Du weißt schon, was Bücher halt so lieben... gelesen werden, sanft abgestaubt solange sie hier sind, nicht in der Sonne oder auf der Erde rumliegen... Und letzten Endes First Class und gepolstert zurück nach Hause reisen. ![]()
Dann würde ich es mitschicken, wenn ich deine Japaner gelesen habe und die zurückschicke, ja? Würde dann noch etwas dauern. Bei Büchern die mir nicht gehören sehe ich aber immer zu, dass die zügig mein Haus wieder verlassen.
Bedenke dabei nur bitte dass die meisten Mopshalter das Geröchel des Hundes gar nicht mehr hören und dir ein Großteil davon sagt, sein Mops sei absolut freiatmend.
Noch nicht, die sind ungelesen (Ruhrpiraten bin ich gerade dran). Aber ich könnte Fräulein Atkinson wandern lassen. ![]()
Ich finde ja, viel mehr Leute müssten dieses Buch kennen. Das ist wirklich mal was eigenständiges.
Leute, mir geht wieder mal der Platz aus. Diese Schätzchen hier sind heimatlos, die bring ich nicht mehr im Regal unter.
Also mal wieder neue kaufen. ![]()
Cool, die Japaner kommen! ![]()
Danke für die Aktualisierung.
Ich find auch, das müsste einen Hauch weiter nach hinten.
Aber mal ab davon... ist das ein schicker Kerl, meine Güte! Und die Farbe steht ihm ausgesprochen gut.
Danach werde ich dann wahrscheinlich das neue Wanderbuch lesen, damit @Stachelschnecke s Lesegelüsten Genüge getan werden kann.
Dankeschön.
Und meine Meinung zu den Kritikpunkten bzgl. 'Rabenfrauen':
Zu 1. Ich habe den Titel jetzt gar nicht so direkt wörtlich verstanden- klar, zu den echten Raben haben die Frauen eigentlich keinen Bezug. Ich sehe den Begriff eher metaphorisch. Irgendwann wird glaub ich erwähnt dass die Raben eigentlich wild sind, aber wenn man sie füttert und zähmt, bleiben sie in Zukunft in der Nähe und kehren sogar in einen Käfig zurück. Ich habe das eher so empfunden dass mit diesem Gleichnis auf die zweischneidige Situation der Charaktere hingewiesen wird- dass man sich irgendwann den Umständen einfach fügt, obwohl man eigentlich 'wild' ist. Christa hat sich der Kolonie gefügt, Ruth dem Umstand, plötzlich Mutter zu sein. Anne fügt sich ihren Wurzeln und der Heimat. Renate ebenso. So hatte ich das verstanden.
Zu 2. Zu dem Zeitpunkt als Christa Anne bekam, wusste sie schon, dass in der Colonia Dignidad nicht alles Gold ist was glänzt. Sie wusste was ihrer Tochter blühen würde (das hat sie ja leider noch erfahren müssen mit ihrem zweiten Kind) und war hin und hergerissen, und da kam ihr der Gedanke dass es die einzige Möglichkeit wäre ihre Tochter in Sicherheit zu bringen, wenn sie sie zu Ruth bringt. Da war die Freundschaft dann doch noch so verankert dass sie darauf vertrauen konnte dass Ruth Anne mit Zähnen und Klauen beschützen würde. Ich hatte mehrfach im Buch das Gefühl dass Christa eigentlich zurück wollte, aber nicht konnte. Vielleicht glaubte sie, sie steckt schon zu tief drin. Und Erich... ach der Typ war eigentlich ein eher schwacher Charakter der sich weder für Christa noch für seine Tochter ernsthaft interessiert hat. Ich glaube nicht, dass er dazu überhaupt was gesagt hat dass Anne plötzlich weg war, der hat doch nie Fragen gestellt.
Zu 3. Ich schätze, dass es schlicht und ergreifend nicht wichtig für die Handlung ist. Der Tod Maximilians ist nur der Aufhänger, warum Anne wieder nach Hause kommt.
Zu 4. Ich denke, das ist nicht rational. Gibt es aber häufig dass Adoptiveltern den Kindern keinen reinen Wein einschenken- wohl weil unbewusst trotzdem die Angst da ist, dass man dann einen anderen Stellenwert bekommt wenn das Kind seine biologischen Eltern kennen lernt.
Ich fand's cool.
Wie alles: Geschmackssache.
So, ich habe mir jetzt was ernsthaftes genommen: 'Ruhrpiraten' von Mike Steinhausen. Liest sich sehr gut an, anspruchsvoller Erzählstil und sehr interessantes Thema. ![]()