Hab ich jetzt da. Aber ich würd vorschlagen es geht erstmal die Unvollendete rum- dann kann ja theoretisch die Reihe zusammen wandern.
Beiträge von Stachelschnecke
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Dankeschön, dann bin ich vorbereitet!

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Durchhalten, die Hitze dauert nicht ewig.
Ich kann dich sooo gut verstehen. -
Ich war einmal im hiesigen Tierheim und habe damals (Anfang 20) keinen Hund bekommen. Ich wollte einen älteren, gerne mit Handicap. Er musste nur verträglich sein und sollte kein Problem mit Menschen haben, weil ich ihn mit in die Uni nehmen durfte/wollte.
Ich bin sogleich durch das Raster gefallen, weil Single und Student. Dass ich ein vernünftiger junger Mensch war und durchaus Plan von dem hatte was ich wollte (mit Notfallplänen A-D), hätten sie durch ein Gespräch sicher erfahren. So weit kam ich aber leider nicht. Ich wurde dann wieder weggeschickt mit den Worten: So jung? Da machen sie doch lieber Party. Versuchen sie es in ein paar Jahren nochmal, dann sehen wir weiter...
Ich bin dann rüber nach Belgien gefahren und habe mir einen Hund aus der Tötung geholt.Trotzdem würde ich aufgrund dieser Erfahrung niemals alle Tierheime und Organisationen über einen Kamm scheren. Alles steht und fällt mit den Mitarbeitern. Es gibt unsympathische, sture, arrogante Menschen, und die arbeiten im Tierschutz wie in jedem anderen Job auch. Und es gibt solche, die wirklich nur das Beste für die Tiere wollen, das sind dann üblicherweise die, die sich auch hier finden. Aus diesem Grund sind solche Diskussionen hier auch müßig- auch wenn das schwer zu verstehen ist, das Gros der Hundehalter ist nicht so informiert, reflektiert und so vernünftig wie die User des DF. Da regnet es Dummheiten und Lügen vom Himmel, das glaubt man nicht. Man wird im TS so oft verarscht dass ich es durchaus verstehe wenn einem mal das Lächeln flöten geht. Die meisten Menschen gehen nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit an die Anschaffung eines Haustieres heran, die meisten Menschen machen sowas spontan und nach 'ach wie hübsch'.
Ich würde mir dennoch wünschen, dass die Mitarbeiter die diese sehr spezielle Art an sich haben lernen, wie man mit Menschen umgeht- oder sich das wieder ins Gedächtnis rufen. Die anderen vielen tollen Mitarbeiter brauchen sich diesen Schuh nicht anziehen. Die tun was sie können und müssen und vor denen ziehe ich meinen Hut.
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Das kann ich dir gerne leihen.
Sehr gerne, das wäre nett
Licht und Zorn steht schon ewig auf meiner Liste, seit ich im Radio mal 2 Kapitel gelesen gehört habe. Ich warte (und warte, und warte) aber immer noch darauf, dass es als Taschenbuch erscheint....
Dann hat deine Warterei ein Ende, ich halte das Taschenbuch in der Hand.

Du hast wahrscheinlich den Prolog und Kapitel 1 gehört? Ich würde sagen, ab Kapitel 3 wird es teilweise ziemlich derb. Also die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt so ziemlich alles in Neonlicht. Das muss man mögen, ich hadere noch wie ich das finde- aber ich lese erstmal weiter und schaue, wo das hinführt. -
Ist doch schon erledigt.
Also, das Thema.'Licht und Zorn' liest sich wirklich enorm gut an... der Schreibstil ist einfach genial.

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Gerade zum Thema Grenzen ist Mirjam sehr interessant!
Ja, bei ihr gründen die Grenzen auf Respekt und Partnerschaft- anders geht es auch nicht mit HSH. Das lässt einen dann schon durch die Schule gehen wie das ist, wenn der Hund dir den Mittelfinger zeigt, weil du dich in seinen Augen lächerlich machst.
Aber was ist konkret beim Grewe denn die Kritik? Bestraft er? Nutzt er Gewalt?
Und dann natürlich immer die Frage: Ist ein scharfes Nein schon Strafe? Im Grunde ja. Und das sehe ich z.B. nicht so- ich bin nicht der Meinung, dass in jeder Situation unerwünschten Verhaltens ignorieren der richtige Weg ist. Aber hier ist die Bandbreite ja gigantisch- konkret: Wenn Malin pöbelt, weise ich sie zurecht und bodychecke sie (=abdrängen, weg vom Objekt). Ich setze also schon körperliche Grenzen. Wäre das bei Wattebauschlern schon schlecht? Einfach, damit ich da eine Vorstellung habe. -
Ganz bestimmt... ich glaube, das mache ich auch. Ich bin da eher eine Verfechterin davon, dass man sich dem Hundetyp anpassen muss. Gewalt ist so oder so no go, das ist klar (für mich), aber ich denke schon dass manche Hunde mehr Grenzen brauchen als andere und einen enger gesteckten Rahmen benötigen. Zwischen meinem Herdenschutzhund jetzt und dem Aussie und Mali davor liegen für mich Welten. Auch in der Art und Weise, wie ich mich verhalten muss. Das ist schon ein Unterschied, was da klappte und was jetzt klappt.
Ich glaub ich werd mal beide Autoren bestellen und dann vergleichen- bzw. mir bei beiden das rausziehen, was sich bewährt und mir logisch erscheint. Der Weg von M. Cordt hat sich bei meiner Hündin einfach bewährt bisher, aber ich lese auch ganz gerne Literatur über Verhalten und Co, ohne das gleich ins Training aufzunehmen.Es gibt auch einen Hundebuch- Thread, oder? Dann komm ich darüber, dann stör ich die anderen hier nicht damit.
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Der Grewe wurde hier im Forum empfohlen- nagel mich nicht fest, ich glaub von @Hummel
Ich habe bisher nur die Inhaltsangaben gelesen und konnte da jetzt auf den ersten Blick nichts finden, was gegenteilig zu Mirjam Cordt ist. Könntest du mir erklären was du damit meinst? Inwiefern sind die beiden komplett gegenteilig?