Beiträge von Stachelschnecke

    Also eigentlich mag ich dieses Geschlecke nicht. Wenn ich meine Hunde streichel, kann ich sicher sein, dass ich irgendwo eine Zunge habe. Ich würde sie gerne ohne schlecken streicheln können.
    Aber das ist echt schwer ihnen abzugewöhnen, weil es ja ein Zeichen von Zuneigung ist.
    Und wenn ich zu streng aufs aufhören bestehe, dann schlecken sie aus Beschwichtigung gleich noch mehr.

    GENAU so ist es hier auch. Deswegen darf die Kleine hin und wieder ausgiebig schlecken. Ihr ist es halt ungemein wichtig. Seit ich morgens zulasse dass sie mich buchstäblich für ein paar Minuten ersticken darf, hab ich den Rest des Tages Ruhe. Jedenfalls geht sie mir dann nicht ständig an die Waden, die Füße oder sonstiges. Zu vehement sein beim Ablehnen darf ich auch nicht- da bin ich ja dann anscheinend böse und muss noch viel mehr beschwichtigt werden. :ugly: Also schiebe ich sie nur gaaaaaaanz zärtlich weg und lenke sie dann ab, das geht besser.

    Ich kam gestern Abend durch mit 'Runa'. Und ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen. Es gibt diverse Erzählstränge die erst am Ende zusammen geführt werden, aber das überzeugend. Auch das Ende hat mir gefallen. Generell ein Buch mit sanfter, subtiler Spannung und langsamem Erzähltempo, das sein Grauen durch die Beschreibung der Situation entfaltet. Es ist einfach erschütternd, was noch im 19.Jhd mit angeblich Geisteskranken gemacht wurde. Und es wurde wirklich ganz viel Realität verarbeitet (so zum Beispiel auch die Katakomben von Paris). Meine Empfehlung geht an Leser, die sich für medizinische Materie interessieren, kombiniert mit der düsteren Seite des Paris von 1881. Gewürzt wird das Ganze mit einem Kriminalfall und interessanten Charakteren sowie historischen Persönlichkeiten.

    Der Erzählstil der Autorin hat mir jedenfalls gefallen, und ich werde sie im Auge behalten. Falls Interesse am Buch besteht, einfach piep sagen.

    Ich habe gestern Abend noch den ersten Band der Eleria- Trilogie von Poznanski begonnen- 'Die Verratenen'. Also, zuerst war ich doch völlig irritiert, weil man das Setting das einen erwartet absolut nicht vom Klappentext her herleiten kann. Dann war ich aber sofort begeistert, mal sehen ob es so bleibt.

    Ich finde das schon krass irgendwie, dass alle ausser mir einfach ignoriert werden. Mein Mitbewohner hat sie heute gerufen (mit Leckerli in der Hand) und stand vielleicht 5 Meter von ihr entfernt. Sie dreht um, flitzt sofort los- eiskalt an ihm vorbei und zu mir (20 Meter entfernt). Heftig. Das ist zum Beispiel auch etwas, das ich gar nicht wusste. Dass Chis sich so auf eine Person einschießen und das war es dann.

    Apropos Augentropfen- wie alle kleinen Hunde mit Glubschaugen hat Öri mit Tränenfluss zu kämpfen. Es ist keine Bindehautentzündung (dafür habe ich vorsorglich immer antibakterielle Tropfen da), sondern die Äuglein sind halt nass. Kennt ihr das, und was kann ich da nehmen um einfach zu pflegen und ggf. Reizungen durch Zugluft und so zu beheben? Meine TÄ hatte mir die Bepanthen Augensalbe empfohlen, nehmt ihr was dafür?

    Oh mann...

    Öri ist wirklich ein 'Mama- Hund'. Ich habe es jetzt durch das Fenster gesehen.

    Sie verweigert das spazieren gehen mit jemand anderem. Sobald sie Pipi gemacht hat, zieht sie zurück. Geht man nicht darauf ein, legt die sich eiskalt hin und lässt sich theoretisch über den Asphalt ziehen.
    Wenn wir mit mehreren (bekannten) Leuten (inklusive meines Mitbewohners) unterwegs sind und irgendjemand ruft sie- kommt sie sofort. Zu mir. Egal wer sie gerufen hat.
    ... und sie will auch nicht, dass ihr irgendjemand anderes ausser mir Augentropfen verabreicht oder ihre Krallen schneidet- und zeigt das auch deutlich. :ugly:

    Könnte das der Chi in ihr sein?

    Malin macht das manchmal ganz sanft, liebevoll und wohldosiert. Das ist auf jeden Fall Ausdruck von Zärtlichkeit.

    Öri schlabbert wenn man sie lässt wie besessen. Sobald das Gesicht (oder bei manchen Menschen auch Waden) in ihr Gesichtsfeld gerät. Manchmal muss man sich ihr richtig erwehren- ich habe aber den Eindruck, dass es bei ihr eher Ausdruck von Stress ist, deswegen darf sie sich bei mir nicht ins Koma schlabbern. Sie würde von alleine kaum aufhören, glaub ich.