Beiträge von Stachelschnecke

    Hallo zusammen.

    Aus gegebenem Anlass möchte ich diesen Thread wiederbeleben.

    Ich kann es immernoch nicht fassen, dass Kathrin nicht mehr bei uns ist. Sie und ich hatten uns mal darüber unterhalten, welche Bücher wir in die Ewigkeit/ins Jenseits mitnehmen würden (das haben sicher einige von euch drüben gelesen). Kathrins Wunsch war 'Die Entdeckung des Himmels' von Harry Mulisch.

    Und da dachte ich, vielleicht könnten wir mit diesem Buch eine kleine Leserunde ihr zu Ehren machen? Würde jemand mitlesen?

    Ist Jacke wie Hose. Bei Hunden gibt's von beiden Geschlechtern verhaltensoriginelle und unkomplizierte. Das kann man wirklich nicht festlegen (ich kenne auch beides aus beiden Lagern). Hier ist es im Augenblick in der Tat so, dass die Hündinnen wesentlich schwieriger sind- aber das kann auch mit den Rassen und dem Charakter zu tun haben und nicht mit dem Geschlecht. Ich orakele, dass weibliche Papillons genauso unkompliziert sind wie männliche.

    Mein Traum wäre ein Phalenchen zu Koali dazu. :herzen1:

    Heute morgen erst hatten wir die Situation dass Koali hinter der Badezimmertür wartete nach dem Spaziergang, um meinen Mitbewohner zu begrüßen. Der kam raus, war in Gedanken, erschrak fast zu Tode als der Kleine auf ihn zustürmte und ich hörte nur ein erschrockenes 'Oh nein, mein Gott, ey!'. Einfach vor Schreck. Koali schlich wie ein geprügelter Hund davon und war tief getroffen, dass man sich anscheinend gar nicht gefreut hatte ihn zu sehen. Da musste mein Mitbewohner dann erstmal trösten und ihm versichern dass er der tollste Schmetterling auf der Welt ist. Er ist echt so ein zartes Pflänzchen :tropf:

    Gestern Abend wurde er von einer Katze angefallen, als er an einem Auto schnüffelte. Wieder große Traurigkeit- er fällt immer aus allen Wolken wenn ihn nicht alle lieb haben. Er wollte dann kuschelnd nach Hause getragen werden und weinte der Katze hinterher. :dead:

    Ich bestätige das. Reserviert bei Fremden, definitiv. Der Prinz sucht sich sehr genau aus von wem er berührt werden will. Er hat da so eine ganz charmante Art- also draußen ist er schon interessiert, aber wenn ihm jemand zu nahe kommt, entzieht er sich wie ein glitschiger Aal. Also er flirtet schonmal, aber anfassen ist nicht. Auf jeden Fall rückt er niemandem auf die Pelle- ausser mir, wenn er könnte würde er sich glaub ich an mir festnähen (Körperkontakt immer und überall... jetzt gerade schläft er auf meinem Fuß). Egal wo und wann, er ist dabei- er hat zwar seinen eigenen Kopf (zum Beispiel klaut er immernoch Socken von der Leine obwohl ich es seit Welpe an immer verboten habe und er das auch sehr genau weiß... aber dann ist man halt schlau und macht es unbeobachtet) aber ist absolut führerweich. Also eigentlich ist er immer zu 100% da und will mir alles von den Lippen ablesen. Und es gab halt auch Dinge, die klappten einfach... er frisst nix draußen, pöbelt nicht, geht niemandem auf den Senkel, kläfft nicht, hört wie ne eins, hat nen kleinen Radius... das sind alles Dinge die wir nie geübt haben. Er ist halt einfach nur lieb und brav- ich nenn ihn auch mein Hippieblümchen. Nie würde er von sich aus irgendwie Streit anfangen.

    Aber vom Aktivitätslevel ist er halt schon wesentlich höher angesiedelt als die Bichons die ich kenne. Wie so ein kleiner Springflummi. Die Bichons sind dagegen eher gemütlich. Ich muss ganz ehrlich sagen... je älter Koali wird, desto krasser bin ich in die Rasse verliebt. Ich finde Papillons inzwischen einfach nur gigantisch- für mein Leben passt es einfach nur perfekt und ich wäre nicht böse drum, mal öfter welche zu treffen...

    Entweder das, oder jeder macht einfach (mal wieder) andere Erfahrungen :lol:
    Ich denke aber ehrlich dass der Unterschied marginal ist und im Alltag kaum auffällt. Die ganzen Bichons und -ähnliche sind sich im Grunde recht gleich. Da empfinde ich den Unterschied zwischen Havanesern und meinem Papillon viel krasser- dazwischen liegen Welten.

    Übrigens mal ein aktuelles Foto von meinem kleinen Irrwisch.


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    Ich habe mal mit einer Züchterin gesprochen die sowohl Bolonkas wie auch Havaneser züchtete (im VDH) und die meinte, dass es vor allem im Verhalten zu Fremden Unterschiede im Verhalten gibt. Das konnte ich bei meinem Besuch auch bestätigen- während die Havaneser mich sofort belagerten und bald mit mir auf dem Boden lagen hielten die Bolonkas den ganzen Besuch über gebührend Abstand und blieben reserviert. Havaneser gehen mit jedem mit und lieben alles und jeden sofort, Bolonkas lassen sich da oft mehr Zeit.

    Ich bin bei 'Letzte Reise' jetzt etwa bei der Hälfte und es gefällt mir ganz gut. Es reißt mich nicht sonderlich mit, aber man kann es gut lesen. Für meine aktuelle Stimmung vielleicht ein wenig zu langsam vom Tempo her, aber was soll's- es gefällt mir gut genug um es abzuschließen.

    Danach habe ich ein Reziexemplar auf meine Liste gesetzt: 'Das ist dein Leben' von Meg Wolitzer. Ein paar Seiten angelesen habe ich schon und ich glaube, das könnte mir gefallen.