Mein Papillon läuft neben dem Fahrrad- und als Reitbegleithund hab ich sie auch schon gesehen. Wir fahren aber auch keine ultralangen Strecken, wenn es zu lang wird kommt er zu Öri in den Korb (die nicht den Körperbau hat zum Fahrradrennen). Ich dachte ja zuerst auch, die sind fragil. Sind sie aber jetzt echt nicht (jedenfalls nicht mehr als ein 6kg- Kleinpudel). Nachdem Koali mir hier mit zehn Wochen und 1,2kg die Treppe runtergeflogen ist weil er es zu eilig hatte, sich kurz schüttelte und weiter rannte bin ich entspannter. Papillons haben ein ziemlich gutes Körpergefühl und sind flink wie die Wiesel- die weichen allem einfach aus.
Ich hab mir erst heute wieder gedacht wie verdammt glücklich ich mit meiner Rassewahl bin. Ich würde echt nichts ändern, wenn ich mir nen Hund backen könnte wär es Koali. Sowas einfach nur liebes, fröhliches, albernes, ohne jegliche Baustellen und voller Motivation. Reines Glück auf vier Pfoten. Das macht einfach nur Spaß und ich hätte nie gedacht, dass eine Rasse so einfach im Alltag sein könnte. Dass er sich überschlägt um mir dabei zu helfen ihm sein Geschirr anzuziehen (er reicht mir dann die Pfötchen von sich aus an) oder dass er sich neben Malin legt und sie betüddelt wenn sie Angst vor Gewitter hat- das kenne ich inzwischen alles (er legt ihr sogar Leckerlis hin!). Aber es gibt immer wieder Situationen... heute zum Beispiel. Da sind wir an der Eselweide vorbei gegangen. Eine Eseline direkt am Zaun (der ist unten offen, Koali hätte also rübergehen können). Der Esel frisst Gras, Koali schaut sich das einen Moment an, wedelt kurz und fängt dann auch an, Grashalme abzukauen. Dann hat Eselchen eine Fläche leer gefressen, sucht nach dem nächsten Büschel. Da geht der Hund tatsächlich auf die andere Seite und legt seinen eigenen dicken Halm vor die Schnute des Esels. Ich hab sowas noch nie gesehen 