Beiträge von Stachelschnecke

    Ich habe mir kürzlich 'It takes two' auf der PS5 gegönnt. Genauer, ich habe es mir und meinem Freund gegönnt, denn wir spielen das zusammen durch. Ich kann euch nicht sagen wieviel Spaß wir dabei haben- wir haben teilweise Lachtränen in den Augen- so ein schönes, liebevoll gestaltetes Spiel. Und dass man nur durch Zusammenarbeit weiterkommt macht es zu etwas besonderem. Gefällt mir suuupergut. Falls jemand von euch auf sowas Bock hat kann ich es unbedingt weiterempfehlen.

    Dann freut es dich sicher zu hören, dass es bereits die ersten Reader gibt die Farben darstellen können (z.B. der Pocketbook InkPad Color). Da wird sich auch noch einiges tun zukünftig glaub ich. Und das finde ich auch echt toll. Dann hat man wieder ein Stückchen mehr Individualität beim Lesen.

    Für fremdsprachige Bücher sind Reader halt wirklich ungeschlagen. Die Ökobilanz die alle einzuschiffen ist dagegen ne Katastrophe.

    Ich mag auch Fortsetzungen- aber ich finde auch, dass nicht alles eine Fortsetzung braucht. Manche Geschichten sind in einem Buch erzählt und das ist gut so. Der Wahn, dass jedes Buch gefühlt Teil einer Reihe ist ist mir deutlich zuviel geworden. Man muss ja fast schon suchen für Einzelromane.

    Und dann habe ich es leider schon mehrfach erlebt dass es einfach in der Fortsetzung deutlich nachließ. Bei Follett Romanen (=Reihen) beobachte ich das ganz stark. Da werden die Bände immer schlechter, der letzte ist dann grottig.

    Deine Kritik kann ich gut nachvollziehen. Ich fand seinerzeit die Idee in der Silbertrilogie so schön- Träume bereisen und beeinflussen hätte an sich wahnsinnig viel Potential gehabt (wenn man denn Fantasy grundsätzlich mag). Aber die Umsetzung war mir dann auch viel zu oberflächlich und teenagermäßig. Sehr schade. Im Grunde ging es eher wieder um Romanze Nr. 276 und die Träume- Idee wurde eigentlich nur kurz angekratzt.

    Codename Rook steht hier auch schon im Regal, auf eure Empfehlung hin. Berichte bitte. :nicken:

    Ich finde die subjektiven Bewertungen ja immer sehr spannend. Und auch die Geschmäcker- ich weiß zum Beispiel, wenn tinybutmighty oder Marabea oder Tanzbaerin etwas empfehlen und begeistert sind, dass das Buch mir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls gefallen wird. Weil sich in der Vergangenheit rausgestellt hat, dass wir auf sehr ähnliche Dinge wert legen. Da bin ich eigentlich noch nie reingefallen. Nesa8486 und ich haben zum Beispiel einige Punkte an denen wir uns treffen und einige bei denen wir komplett unterschiedlich denken. Das Spannende daran finde ich dass wir einander inzwischen gut einschätzen können und wissen, wo unsere Schnittmenge und wo die Unterschiede sind. :nicken: Und unsere Empfehlungen dergestalt anpassen können.

    Ich hab festgestellt - deshalb mg ich auch nicht benoten - dass es für mich sehr von meinen Erwartungen abhängt, mit denen ich ans Buch rangehe. Vom Parnassus habe ich nicht mehr als ein nettes kleines Märchen erwartet und das gabs mit Abstrichen auch.

    Ich weiß was du meinst, aber ich habe an jedes Buch eher so Grunderwartungen: Schreibstil, Charakterentwicklung, Authentizität. Wenn einer dieser Punkte nicht erfüllt wird, finde ich das Buch scheiße. Das ist einfach mein Lesetyp, ich kann, und sei die Geschichte auch noch so spannend, z.B. den Schreibstil nicht ausklammern. Und selbst wenn der Schreibstil und Geschichte cool sind aber die Charaktere nur stereotype Abziehbilder, verleidet es mir das. Mir ist meine Zeit zu schade um Bücher zu lesen, über die ich mich beim Lesen schon aufrege. Es gibt schließlich mehr als genügend Bücher die meine Kriterien erfüllen können. Übergroße Erwartungen habe ich eigentlich nie an ein Buch, ausser mehrere Leser die ich kenne und deren Geschmack ich schätze empfehlen mir etwas- dann gehe ich meistens davon aus, dass meine Kriterien erfüllt werden.