Ich hab festgestellt - deshalb mg ich auch nicht benoten - dass es für mich sehr von meinen Erwartungen abhängt, mit denen ich ans Buch rangehe. Vom Parnassus habe ich nicht mehr als ein nettes kleines Märchen erwartet und das gabs mit Abstrichen auch.
Ich weiß was du meinst, aber ich habe an jedes Buch eher so Grunderwartungen: Schreibstil, Charakterentwicklung, Authentizität. Wenn einer dieser Punkte nicht erfüllt wird, finde ich das Buch scheiße. Das ist einfach mein Lesetyp, ich kann, und sei die Geschichte auch noch so spannend, z.B. den Schreibstil nicht ausklammern. Und selbst wenn der Schreibstil und Geschichte cool sind aber die Charaktere nur stereotype Abziehbilder, verleidet es mir das. Mir ist meine Zeit zu schade um Bücher zu lesen, über die ich mich beim Lesen schon aufrege. Es gibt schließlich mehr als genügend Bücher die meine Kriterien erfüllen können. Übergroße Erwartungen habe ich eigentlich nie an ein Buch, ausser mehrere Leser die ich kenne und deren Geschmack ich schätze empfehlen mir etwas- dann gehe ich meistens davon aus, dass meine Kriterien erfüllt werden.