Als ich erwache, sind meine Hände blutverschmiert. Es ist nur eine Täuschung aus Mondlicht und wabernden Schatten. Dennoch wische ich mir panisch die Finger an meinem klammen Mantel ab, als könnte die simple Geste all das Rot auslöschen, das meine Erinnerungen tränkt. Ich hocke im Hühnerstall meiner Freundin Amma ein Stück ausserhalb von Crofton, und meine Zähne klappern mehr vor Angst als vor Kälte, während ich, zusammengekauert in einer Ecke, drei Hühnern zusehe, die, leise gackernd, vor mir auf und ab stolzieren.
Everless- Zeit der Wahrheit (Teil 2)