Das ist ja klasse, was für ein Zufall... witzig, wie unterschiedlich die gleiche Mischung aussehen kann. In vielem was du berichtest erkenne ich meine Kröte in jedem Fall wieder. Mir war ja schon ganz zu Anfang bei ihrem Einzug aufgefallen dass sie gerne gemütlich spazieren (schnüffeln...) geht, aber weder Bock auf lange Wanderungen noch auf irgendwelche Tricks und Kunststückchen hat. Stattdessen ist sie ein spitzenmäßiger immer-mit-dabei- Hund und dabei auch megachillig, spritzig und hibbelig gar nicht, sehr in sich ruhend. Fährt mucksmäußchenstill stundenlang Auto und hat auch kein Problem mit Alleine-Bleiben oder einem beständig vor ihr hin und her rennenden Kleinkind (nervös wird die durch sowas gar nicht, solange sie nicht angefasst wird). Dafür fehlt ihr komplett der Rückwärtsgang, es gilt im Allgemeinen nur Sieg oder Tod. Sie lässt da auch nicht locker und würde, genau wie Otis, jeden am Eindringen hindern. Vollkommen furchtlos stellt sie sich auch nem Wildschwein entgegen und würde immer kämpfen statt fliehen. Da weiß ich aber nicht, ob das der Mut des Terriers ist oder der Größenwahn des Chis.
Eigentlich find ich die Kombi der drei Rassen echt interessant- will to please hat sie halt auch wirklich null, der eigene Kopf ist da schon sehr stark vorhanden. Aber anhänglich ist sie (bei mir vor allem) und ich weiß nicht, wie ich das richtig beschreibe- mit ihr habe ich eine Beziehung zu einem wirklich erwachsenen, selbstständigen Individuum mit entsprechenden Kompromissen und Diskussionen. Koali ist dagegen total infantil, das fehlt ihr komplett. Auf jeden Fall eher ein ernsthafter Hund. Ich find sie einfach toll und finde, es passt in der Tat ziemlich gut, was da rauskam. Meine Charakterkröte 