Beiträge von Stachelschnecke

    Ist unterschiedlich... ich lese sehr viel als Rezensionsexemplar, was ich beim Verlag anfordere, je nachdem, was spannend klingt (da gibt es dann natürlich noch keine Meinungen zu). Kaufe ich Bücher selbst, mache ich das eigentlich hauptsächlich auf Empfehlung. Ich bin noch in einem Bücherforum (wo es echt nur und ausschließlich um Bücher geht) und da findet man gute Meinungen. Dort lese ich oft auch Rezis zur Anregung.

    Bezüglich dieses Themas: Es ist definitiv der Fall, dass die Portionen größer geworden sind. Das sieht man im Restaurant zum Beispiel sehr gut. Als Faustregel (Haha) ist es ja eigentlich so, dass die eigene Faust die richtige Portionsgröße ist. Meistens ist mindestens das doppelte auf dem Teller. Ich hab das immer alles aufgegessen weil halt, aber das hat sich bitter gerächt. Seit ich konsequent kleine Portionen esse fühl ich mich viel besser. Ich habe mir sogar kleinere Schüsseln angeschafft- meinem Freund fällt es nämlich irrsinnig schwer, mir kleine Portionen drauf zu tun. Er geht halt von sich selber aus, und da sind wahre Berge auf den Tellern. Ich bin nach einer kleinen Portion eigentlich echt satt. Im Restaurant schaffe ich wegen der großen Portionen keine Vorspeisen oder Suppen zum Hauptgang dazu. Zum Teil schade, aber das hat sich in der Gesellschaft so entwickelt. Muss man echt mal drauf achten, viele Menschen haben das Gefühl für normalgroße Portionen total verloren.

    Heute ein Experiment mit veganen beschwipsten Garnelen (das sind Garnelen im Teigmantel und mit Whisky und Ahornsirup). Schmeckte sehr gut. :nicken:

    Wie können Garnelen denn vegan sein?

    Aber das mit Teigmantel und Whisky und Ahornsirup (bestimmt geht auch Honig) klingt ja interessant.

    Hast du da ein Rezept?

    Sorry, ich habs überlesen...

    Garnelen selbst sind natürlich nicht vegan, es gibt aber Fake Garnelen von ZeaStar, die wir getestet haben. Die sind schon paniert, außerdem hat man natürlich keine Arbeit mit entdarmen und so. Die werden dann einfach angebraten, gewürzt (Salz/Pfeffer), mit einem anständigen Whisky, Ahornsirup und Sojasauce abgelöscht, bis alles schön benetzt ist. Fertig. Saulecker.


    Heute gibt es mittags einen Falafelsalat mit Bombaydressing und abends Burger :smiling_face_with_hearts:

    ist das eigentlich normal, das auf dem Dorf kaum Gassi gegangen wird? Wir wohnen nun seit 4 Wochen etwa in einem wirklich kleinen Dorf. Hier hat jeder zweite nen Hund, gefühlt.. zuerst ist mir aufgefallen, das fast nirgends Hundehaufen liegen. Fand ich toll. Und dann ist mir aufgefallen, das wir quasi nie Hundebegegnungen haben. Finde ich (ehrlich gesagt) auch toll. 90% der Hundehalter hier gehen einfach gar nicht raus mit ihren Hunden. Auch dann nicht, wenn die Grundstücke gar nicht so groß sind. Ist das nur hier so oder ist das einfach üblich?

    Es gibt hier nur zwei entzückende hundemädchen, denen wir regelmäßig begegnen (eine davon eine DD-Pyrenäenberghund Dame, riesig, aber zuckersüß).

    Ich finde das irgendwie merkwürdig.

    Mein Haus steht an einer Wegkreuzung, wo alle vorbeimüssen die das Dorf betreten oder verlassen wollen. Ich bin quasi das Tor zum Wald. Und ich weiß ganz sicher, dass hier alle Hunde Gassi gehen- aber alle bis auf einen und meine nur direkt am Dorfrand. Ich laufe mit den Zwergen ja täglich meine 10km durch den Wald, und da treffe ich niemals jemanden. Niemals. Was mich zum Teil halt echt überrascht, weil ich nicht nur keine Hunde treffe. Gestern zum Beispiel, Sonntag, traumhafte 22 Grad und Sonne, 14 Uhr, letzter Sommerferientag hier- niemanden getroffen, nicht mal Sonntagsspaziergänger. Und das, obwohl der Rennsteig ganz in der Nähe ist. Ich gehe sonst immer vormittags spazieren um meine Ruhe zu haben, aber wie sich zeigt, ist das gar nicht nötig. Auch zur Prime time am Wochenende ist kein Mensch unterwegs. Die ganzen Dorfhunde hier (jedes zweite Haus hat nen Hund) habe ich noch nie im Wald getroffen, auch nicht am Anfang davon. Wenn ich ganz viel Glück habe, treffe ich einen Wanderer mit Trekkingrucksack. Das war es dann aber auch.

    Da kann man meiner Meinung nach nur nach Vergleich gehen. Ich empfinde zum Beispiel alle Bichonrassen im Vergleich zu anderen Rassen gleicher Größe als sehr chillig und ausgeglichen. Retriever aus Showlinien sind im Vergleich auch gemäßigt. Auslauf und Beschäftigung brauchen sie trotzdem, aber vom Gemüt her sind sie schon ausgeglichen. Also ich finde, da kann man schon Rassen eingrenzen. Herdis zum Beispiel sind (wenn sie nicht gerade arbeiten oder im Alarm- Modus sind) für mich mit die entspanntesten und schnarchigsten Hunde.