Beiträge von Billi

    Charly hat extrem gemeldet. Da hab ich ihn gelobt, wenn er etwas Wichtiges gemeldet hat wie zum Beispiel Besuch (danach sollte er dann ruhig sein, was leider nur so semi funktioniert hat) und wenn er was Unwichtiges oder sinnlos gemeldet hat, dann musste er sofort wieder ins Haus (wenn es im Garten war) oder auf seine Decke. Wichtig war bei ihm, dass man es zur Kenntnis genommen hat und bewertet. Ich saß auch oft lang mit ihm im Garten und hab gemeinsam mit ihm die Straße beobachtet. Wenn beispielsweise jemand vorbeilief hab ich anfangs sehr sehr frühzeitig fürs ruhig bleiben gelobt und gekekst. Irgendwann hat er mir dann die Leute leise angezeigt und nen Keks abgeholt oder er hat einfach nur so die Klappe gehalten (wenn ich nicht in der Nähe war), weil er ja schließlich draußen bleiben wollte.
    Das Kläffen beim Klingeln hab ich mit Klickertraining abgestellt (damals, dann verließ mich die Konsequenz :hust:). Die Millisekunde abgepasst, in der er noch nicht gekläfft hat, Klick und Keksregen. Irgendwann rannte er aufs Klingeln hin dann erwartungsvoll und leise zu mir, um sich nen Keks abzuholen. Nach dem vorletzten Umzug hab ich es aber schleifen lassen, deswegen ist es jetzt wieder etwas lauter hier. Aber es klingelt zum Glück nicht so oft. |)

    Ich hab überhaupt keinen Plan von Erziehungskonzepten. Nachdem das beim Hund ja so in die Hose gegangen ist, hab ich absichtlich noch keinen einzigen Erziehungsratgeber für Kinder gelesen. Im Moment ist zwar eh noch nix mit erziehen, aber bisher fahre ich mit dem Bauchgefühl noch ganz gut. Und in Hundeerziehung bin ich inzwischen auch recht geübt, also wird es schon werden. |)
    Aber wir haben von einer guten Freundin einen Gutschein für eine Trageberatung geschenkt bekommen. Das hätten wir von uns aus nicht gemacht, war aber Gold wert. Ich komme mit dem Kinderwagen nämlich überhaupt nicht klar. Warum hat das Ding keinen Lenker oder wenigstens ne Handbremse? :ugly: Wir wurden dafür dann aber tatsächlich schon gefragt, ob wir uns keinen Kinderwagen leisten können, weil wir immer mit dem Tuch rumlaufen. Und ob ich mein Kind überhaupt mögen würde, weil ich immer nur Hundebilder in meinem WhatsApp Status habe… :headbash:

    Bus und Bahn sind wir noch nie gefahren, fällt mir gerade auf. Autofahren ist aber schlimm für Juna, weil ihr dabei übel wird. Da wird in jeder Kurve und beim Beschleunigen gejammert und fast durchgehend gesabbert. Es wird aber langsam besser.

    Fremdbetreuung ist gar kein Problem.

    Ich habe hier ja zwei Spitze, einen Collie (die Juna von Seite 2) und ich liebäugele mit einem Sheltie. Irgendwann mal, die sind einfach nur :herzen1:

    Wenn ich mich für eine Rasse davon entscheiden müsste, würde ich definitiv den Collie nehmen und auch gerne wieder so eine tolle kleine Britin wie die Juna. Collies sind definitiv ganz anders als die Spitze. Viel leichter zu händeln, easy zu erziehen… Also, das sagt man über die Spitze ja auch, aber ich finde, da muss man einfach dazu passen. Ich persönlich komme mit dem Will to please vom Collie wesentlich besser klar als mit der doch oft recht eigenständigen Art vom Spitz.
    Da Juna ja noch recht jung ist, empfinde ich sie auch nicht als Schlaftablette. Im direkten Vergleich mit anderen Rassen gleichen Alters allerdings schon. xD Ich finde das allerdings sehr angenehm, bin selber eher ruhig.
    Das Bellen beim Spitz finde ich nach langjähriger Spitzhaltung irgendwie einfacher zu händeln als das von Collie, wobei ich beide nicht als laute Hunde empfinde. Da hätte ich beim Sheltie irgendwie mehr Angst. |) Zumindest waren die Vermieter von Ferienwohnungen bisher immer ganz überrascht, dass man unsere Hunde nicht gehört hat. Ist allerdings sicher auch erziehungsbedingt, vor allem bei den Spitzen kenne ich doch auch ganz andere Exemplare (unter anderem meinen eigenen bei anderen Haltern… :mute:).

    Spitz und Sheltie sind definitiv quirliger als der Standard-Collie, dafür aber angenehm klein. Und obwohl ich ja eigentlich lieber einen großen Hund haben wollte, lerne ich die Vorteile von Junas Größe als Mittelding zwischen klein und handlich und groß und robust gerade sehr zu schätzen. Sie hat genug Masse, um von anderen Hunden nicht einfach umgebombt zu werden, ich kann sie aber auch noch problemlos hochheben.
    Jagdtrieb hat sie so gut wie keinen (was man von den Spitzen leider nicht behaupten kann…), Wachen tut sie, aber sehr moderat. Außer einem leisen „Wuff“ kommt da kein Ton von ihr. Hüten versucht sie bei den Spitzen und Katzen, aber sie lässt sich dabei abbrechen.
    Sensibel ist sie definitiv, aber nicht so, dass man mit ihr nicht über glatte Böden oder sowas gehen könnte. Mich haben manche Reaktionen anfangs zwar sehr überrascht (Wegrennen vor nem Jogger, Anbellen von einer Frau mit Kinderwagen und generell Flucht, wenn ihr irgendwas komisch vorkam), aber das hat sich alles ziemlich schnell gelegt. Das einzige, was sie immer noch ziemlich bescheiden findet, ist Autofahren, aber da wird ihr wohl leider übel dabei.
    Ich hab übrigens auch immer unter anderem vom Collie geträumt und hätte mir diesen Wunsch mit meinem jetzigen Wissen gleich am Anfang erfüllt. Die Spitze sind auch toll, aber mit Collies komme ich irgendwie besser zurecht.

    Ich "musste" vor ein paar Tagen eine Packung Bärlauch im Supermarkt kaufen, weil eine kleine Schnecke in der eingeschweißten Verpackung zu sehen war, die gerettet werden musste. Was mache ich jetzt damit? Über Gemüsepfannen schnippeln und in Sojajoghurt als Dip hatte ich jetzt schon. Auf Pesto habe ich keine Lust. Noch jemand Ideen? Vegan bitte!

    Schnecki lebt jetzt übrigens hier im Garten 🥰

    Bärlauchsuppe? Ist eigentlich wie Kartoffelsuppe, nur zusätzlich mit (viel) Bärlauch.