Alles anzeigenHabt ihr euch mal Spendenaufrufe auf zB Facebook angesehen? Da sind immer wieder Menschen bei denen es vor der Anschaffung schon nicht gepasst hat oder die nur Mehrhundehalter sind weil sie regelmäßig nach Geld fragen.
Durch solche Leute wird man dann stumpfer gegenüber allen, auch jenen die unverschuldet Hilfe brauchen. Mir geht es zumindest so.
Ich kriege sowas nicht mit, weil ich nicht auf Facebook bin.
Aber den von dir beschriebenen Effekt kann ich mir gut vorstellen.
Ich will hier NICHT der Verantwortungslosigkeit das Wort reden, sondern eher um Mitgefühl werben für die, die das Leben nicht auf Rosen gebettet hat. Für mich ist die Vorstellung fast unerträglich, dass man es okay finden kann, dass nur wohlhabende Menschen sich einen Hund halten können sollen. Für mich gehört Hundehaltung einfach zu manchen Menschen, nämlich zu denen, die ohne Hund nicht komplett sind. Solche gibt es.
Und was ist mit denen, die zwar jede Menge Geld für den Tierarzt haben, aber ihren Hund seelisch verkümmern lassen?
Wenn ich auf mein Herz höre sehe ich natürlich Menschen die nichts haben und deren Hunde ihr vielleicht einziger Sozialpartner sind. Für diese tut es mir unfassbar leid wenn sie verzichten müssen.
Aber für nur Mitleid bin ich dann doch zu rational. Man muss einfach finanziell in der Lage sein einen Tierarzt zu bezahlen, sowie Futter usw. Wohlhabend muss man da nicht sein aber wenigstens Versichert und 1 Gehalt Reserve.
Ich finde ... naja ... wenn man sich durch die Anwesenheit seines Hundes bereichert sollte man sein Leben nicht geringer schätzen als das eigene.