Beiträge von danimonster

    Wir reden hier von Hunden denen es mit ihren Hormonen nicht gut geht und wo es kein Thema der Erziehung ist.
    Da dann als negatives Beispiel einen unbekannten Hund zu bringen den keiner von uns kennt ...

    Unsrem Tierarzt ist zB noch kein gesunder Rüde bei der Kasteation in der Narkose geblieben und der war 20 Jahre Anästhesist in der Tierklinik und seit ca 10 Jahren hat er die Praxis.
    Und meine eigene Statistik wären 3 von 3 Hunden. ;)

    Naja du musst schon noch zwischen Rüde und Hündin unterscheiden. Bei der Hündin ist das ja ein wirklich großer Eingriff.
    Auch muss man realistisch sein was das Narkoserisiko angeht. Ein junger und gesunder Hund steckt das anders weg als ein Tier mit Vorbelastung.

    Interessant wäre wenn es Zahlen dazu gäbe. So bleibt das Risiko leider nur Vermutung.

    Warum kastriert man seine Kinder nicht vor der Pubertät? Sind ja auch nervige Jahre, so mit Teenagern.
    Vielleicht weil jedes Lebewesen ein Recht auf körperliche Unversehrtheit hat? Weil Hormone ein elementarer Teil des gesunden Organismus sind?

    Ernsthaft so ein Vergleich?
    Wenn müsstest du einen hypersexuellen Rüden mit einem Triebtäter vergleichen und da gibt es sogar die chemische Kastration. :lepra:
    Ich glaube der Vergleich zum Menschen geht zu weit...

    Es werden nicht nur Hormone in den Testikeln gebildet. Testosteron entsteht z.B auch in den Nebennierenrinden. Sprich der Spiegel ist nach der Kastration geringer aber alle nötigen Hormone sind weiterhin vorhanden. Man kann damit also nicht davon sprechen aus einem gesunden einen ungesunden Organismus zu machen durch die Kastration.

    Wozu nimmt man Jahre in Kauf die weder für Hund noch Halter schön sind?
    Wenn man nun nicht vor hat zu züchten verstehe ich nicht weshalb man allen das Leben schwer macht. Mit allen meine ich übrigens auch seine Umwelt. Also jeden fremden Hund der bedrängt oder angeprollt wird.

    Hi,

    wir haben die letzten 3 Hunde kastrieren lassen, die 2 Rüden vorher waren unkastriert.
    Ich kann nichts negatives berichten. Es gab keine Probleme mit Unsicherheit oder ausbleibender Reifen, auch nichts mit der Schilddrüse oder ähnliches.
    Dafür aber viel positives. Sprich die Rüden waren deutlich entspannter und freundlicher mit Artgenossen. Auch konzentrierter weil die Damen nicht abgelenkt haben. ;) Weniger aggressiv waren sie.
    Das waren nach der Kastration entspannte und souveräne Rüden. Die haben trotzdem ihre Ansprüche verteidigt aber halt nur wenn es wirklich wichtig war. Dieses dauernde Prollen gibt es halt nicht.
    Das die nicht erwachsen werden kann ich nicht bestätigen. Maximal dauert es etwas länger.

    Unser Hund jetzt wurde schon mit 18 Monaten kastriert weil es medizinische Gründe gab und war mit 10 Monaten schon gechippt. Dem geht es deutlich besser ohne Testikel.
    Bin also pro Kastration. Habe aber auch noch nie was schlechtes erlebt.

    LG