Ich hätte da mal eine Frage an die, die ihre Rüden kastrieren/chippen lassen haben. Moka leidet im Moment sehr unter seinen Hormonen. So sehr, dass wir eine Trainerin auf sein Verhalten haben schauen lassen. Diese rät zur Kastration/dem Chip findet ihn aber noch etwas jung. Allerdings beginnt er auch eine umkastrierte Rüdenproblematik zu entwickeln.
Nun ist es aber so, dass er etwas zeitgleich mit seinem Hormonchaos angefangen hat sich vor manchen Menschen zu fürchten, vor kurzen wurde er von einer Spaziergängerin angesprochen und er hat sich richtig erschreckt, kurz gebellt und ist rückwärts gegangen. Unsicherheit also... Testosteron macht ja aber "sicherer/selbstbewusster" oder? Davor hatte er solche Probleme nie und wäre, hätten wir nicht aufgepasst, zu jedem zum begrüßen hin. Bekommen wir Besuch/der Postbote kommt ist er aber weiterhin entspannt, freut sich kurz und legt sich dann wieder hin. Zuhause befindet er sich ja aber auch nicht im Hormonchaos. Eine Kastration würde ihm durch den "Testosteron-Entzug" ja eigentlich unsicherer machen oder? War das bei euren Rüden der Fall, dass sie danach unsicherer wurde? Was mich auch interessieren würde. Haben eure kastrierten Rüden nun Probleme mit Hündinnen?( Davon habe ich so noch nie gehört, hier im Forum aber gelesen)
Würdest du deinen Hund wirklich als generell unsicher bezeichnen nur weil er sich mal erschrickt?
Auch das er bellt wenn ihn wer fremdes anspricht ist doch nicht ungewöhnlich. Mit zunehmenden Alter endet halt meistens irgendwann die Phase wo jeder fremde Mensch ein Kumpel ist.
Wär dein Hund wirklich sehr ängstlich dann kann eine Kastration das tatsächlich verstärken.
Unsere Hunde fanden vorher manche Dinge super und andere gruselig und das war nach den Kastrationen auch so.
Daher glaube ich das manchmal das jeweilige Verhalten einfach der Kastration zugeschrieben wird welches vielleicht eine andere Ursache hat.