Das Problem sehe ich nicht in einem Mangel an Hunderassen sondern dem Wunsch bzw. oftmals Anspruch des potentiellen Hundehalters, den Hund genau nach all seinen Vorlieben gebacken bekommen zu wollen. Denn Kompromisse kann man keinesfalls eingehen und schon gar nicht beim Aussehen. Das wird auch häufig von Usern hier im Forum bestätigt.
Aber anders läuft es doch mit der Rassehundezucht auch nicht. In der Regel suche ich mir doch eine Rasse aus, weil sie mir optisch und vom Verhalten her passt. Sprich ich erwarte auch da den "gebackenen" Hund mit entsprechendem Wesen und Optik.
Und optische Vorlieben haben doch auch Rassehundebesitzer. Ich hatte früher lange Jahre weisse Schäferhunde. Weil ich sie vom Wesen und der Optik her genial fand. Das gleiche Wesen in einem Hund, der mir optisch absolut nicht gefallen nehme jetzt mal beispielhaft einen peruanischen Nackthund und ich würde mir eine andere Rasse suchen, die vereint, was mir an Wesen und Optik gefällt. Genauso hatte ich früher einen tollen rauhaarigen Jack Russell Rüden. Würde hier heute wieder ein Jack Russell einziehen, dann einer der rauhaarig wäre, weil es mir eben optisch besser gefällt als glatthaar.
Tatsächlich ist hier die Erwartung beim Rassehund höher als beim Doodle gewesen. Rasse, Aussehen, Wesen. Jede Abweichung fällt sofort auf.
Es stimmt schon das man sich da den "gebackenen" Hund aussucht.
Mir bleibt eh der Unmut bei dem Thema völlig unklar. Es sind Hunde die keine Qualzuchten sind, durch den hohen Preis gehen sie eher in überlegte Hände und die Besitzer sind glücklich mit den Hunden. Zumindest findet man keine in den Tierheimen. (Habe über 1 Jahr gesucht ...)
Dort sitzen immer die selben "Rassen" bzw Mischlinge aus diesen....