Beiträge von tinybutmighty

    Pippa war eigentlich schon stubenrein, als sie hier einzog. Aber jetzt ist sie läufig und hat heute 2x reingekotet. Ich schaue, dass sie hier in der neuen Wohnung möglichst immer raus auf die Freifläche kann, um dort ihr Geschäft in einer Ecke zu verrichten. Ich gehe mit ihr natürlich auch regelmäßig raus, aber schon bei Jasmin, die auch aus einer Beschlagnahmung stammt und anfangs sehr unsicher war, hab ich lieber ein Mal öfter Pipi weggeputzt als den Hund gefühlte 50 Mal täglich nach draußen zu schleppen und mit Reizen zu überfluten.

    Den Frust, immer wieder in Pipi zu treten etc, kann ich verstehen. Mit Rex ging das die letzten Monate, weil ich halt wusste, dass er sehr krank ist und wir nicht mehr ewig gemeinsame Zeit haben. Da war ich bei dem Thema sehr entspannt, auch wenn er immer wieder die ganze Bettwäsche vollgepieselt hat.

    Ach ja, als Rex Junghund war, hatten wir so ein verpöntes Welpenklo für ihn. Ich fand's sehr praktisch. Er auch. Sobald er dann zuverlässig stubenrein war mit ca 9 Monaten, hat er es von sich aus nicht mehr benutzt. Kann mMn also durchaus auch ne Lösung sein, vor allem wenn die eigenen Nerven bereits blank liegen. Meiner Erfahrung nach werden sie genauso stubenrein, solange das Indoor-Klo nicht die Löserunden ersetzt, sondern einfach zusätzlich angeboten wird.

    Verpasse ich hier eine S-Bahn, kommt die nächste in wenigen Minuten. In der Kleinstadt hieß es dann erstmal 30min warten.

    Wenn ich das Ruhrgebiet als Gesamtes nehme sind das über 5 Millionen Menschen und S-Bahnen im 30 Minuten Takt völlig normal :ugly:

    Vielleicht verstehe ich deshalb diese Stadtvorteile nicht. Von außen in die Stadt finde ich total gut abgedeckt, aber innerhalb der Stadt empfinde ich als mühsam. Erstmal zum Hauptbahnhof und dann weiter, ewige Umwege.

    Ich würde lieber wieder auf dem Land leben, geht aus verschiedenen Gründen aktuell nicht. Aber Kunst, Kultur und Arztbesuche sind Events, ob ich da 20 oder 60km Anfahrt habe :ka: die täglichen Wege sind es die aufhalten und da nervt Stadt nur egal ob ÖPNV, Rad oder Auto. 30-45 Minuten für 10km sind einfach normal.

    Ich wohne in Wien, hier haben wir halt einfach ein extrem gutes öffentliches Verkehrsnetz. Nerven die Öffis trotzdem manchmal? Ja, natürlich, aber autofahrende Menschen sind auch oft genug genervt wegen Stau, Baustellen, rücksichtslosen anderen Verkehrsteilnehmenden etc.

    Gerade Arztbesuche können halt zudem schnell Alltag werden und da ist es dann schon ein Unterschied, ob du als stuhlinkontinente Krebspatientin knapp 20 Minuten mit Öffis zur weltweit renommierten Klinik brauchst (klar gibt es auch Fahrtendienste, meine Mama will aber odt zB lieber eigenständig hin und zurück!) oder dich eine Stunde ins Auto setzen musst.

    Auch Bereich psychische Gesundheit etc. - ich brauch zu meiner Therapeutin jetzt 2 min mit der S Bahn plus 5 bis 10 Minuten Fußweg.

    Ich kenne mich mit dem Ruhrgebiet nicht aus, aber leider wurde der ÖPNV halt in vielen Städdten lange vernachlässigt und kaputtgespart. Trotzdem zeigen Städte wie eben Wien, dass es auch anders geht und diese Stadtvorteile gibt es mMn wirklich. Was aber eben überhaupt nicht heißt, dass Landleben nicht auch tolle Vorteile hat. Ist letztlich halt alles ne Frage der eigenen Lebenssituation, Präferenzen etc.

    Klar, Land ist ja nicht gleich Land. Ich hab 3 Jahre in ner Kleinstadt gewohnt ohne Auto, ging auch sehr gut.

    Aber im Moment überwiegen für mich die Vorteile der Großstadt. Verpasse ich hier eine S-Bahn, kommt die nächste in wenigen Minuten. In der Kleinstadt hieß es dann erstmal 30min warten.

    Und sowohl die tierärztliche als auch die humanmedizinische Versorgung ist hier besser, allein aufgrund der geringeren Distamz in akuten Notfällen.

    Meine Mama hat ja leider einen öußerst seltenen und aggressiven Krebs und ich bin SO dankbar, dass sie hier in Wien Zugang zu Spezialisten und hochwertiger Behandlung hat. Wird nämlich überall geraten, dass man da die wenigen Spezialisten aufsucht, laut Studien verbessert das auch die Prognose. Und die Handvoll Expert:innen sitzen eben eher in größeren Städten.

    Also Rex hatte früher eine Gassigeherin, die das gewerblich gemacht hat. Schlechtes Gefühl hatte ich da nie. Ist ja deren Job gewesen, d.h. sie musste da ja einen guten Eindruck hinterlassen und alles ordnungsgemäß erledigen, sonst wären ihr die Kunden wohl recht schnell weggebrochen.

    Rex hat es richtig toll gefunden, in ihrer kleinen Hundegruppe unterwegs zu sein. Umd sie war wahnsinnig lieb und einfühlsam mit den Hunden.

    Bei Privatpersonen war ich nochmal vorsichtiger. Schlüssel erst nach mind. einem ausgiebigen Kennenlernspaziergang und da hab ich mir auch genau angehört und angesehen, was die über Hunde allgemein wussten und wie sie mit meinen u.gegangen sind.

    Ich würde es auf dem Land versuchen. In Großstädten sieht es ganz schlecht aus. Das Land bekommt der Fellnase auch besser.

    Klar, weil jeder auf dem Land Arbeit findet oder es schafft bzw bevorzugt, jeden Tag 3h plus zu pendeln...

    Leute, die in Großstädten wohnen, tun das meist aus Gründen. Großstadt heißt auch nicht direkt Betonwüste. Je nach Wohngegend kann es in der Großstadt sogar einfacher sein, mit dem Hund im Grünen unterwegs zu sein als auf dem Land. Ich mag das Landleben, aber für mich gibt es sehr sehr viele Gründe, die für Großstadt als Wohnort sprechen.

    Bessere medizinische Versorgung, guter ÖPNV, vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot, mehr Jobchancen, einfachere gesellschagtliche Teilhabe und Sozialleben usw. usf.

    Muss sie halt gut vor etwaigen aufdringlichen Rüden schützen, Kontakt zu Hunden im Freundeskreis findet sie voll okay, Kontakt zu "fremden" Hunden, also z.B. so in der Nachbarschaft beim Gassi, möchte sie nicht bzw. noch nicht. Eh in Ordnung, aber sie ist da mitunter noch sehr ängstlich, auch wenn der andere Hund eh Abstand hält und sein Ding macht, deshalb werde ich auf jeden Fall drauf achten, dass sie nicht bedrängt wird

    Nur ein Gedanke einer HH, die noch nie selber eine Hündin durch die Läufigkeit bringen musste, aber mehrere Monate Fremdhunde meiden musste wegen operiertem Jungspund:

    Wenn es irgend geht, die Spaziergänge irgendwo machen, wo es keine bzw. kaum Fremdhunde gibt.

    Möglicherweise verstärkst du sonst mit deiner - nachvollziehbaren weil notwendigen - Abwehrhaltung gegenüber mindestens Rüden die Ängstlichkeit deiner Hündin, was sich dann möglicherweise bedingt durch das Hormonchaos noch potenziert.

    Ich drück die Daumen dass ihr gut durch die Läufigkeit kommt!

    Im Alltag lässt sich das leider nicht ganz vermeiden, dass wir rumlaufen, wo andere Hunde sind. Gegend mit relativ hoher Hundedichte zwar am Stadtrand, aber eben immer noch Großstadt. Während der Stehtage werde ich die Gassizeiten so legen, dass wir möglichst zeitig bzw erst seehr spät größere Runden drehen. Oder wir fahren etwas weiter raus. Mal gucken.

    Danke dir :)

    Ich würde weiter machen wie bisher und mich nicht verleiten lassen sie nur weil Läufig in Watte zu packen. Das gehört halt dazu :)

    Klar, wenn sie damit kein Thema hat, möchte ich auch keins draus machen :)

    Mach mir nur bissl Gedanken, weil sie eine sehr schüchterne Maus ist, sie ist ja reizarm aufgewachsen und findet vieles noch sehr unheimlich - und jetzt diese hormonelle Geschichte dazu... aber mal schauen, vielleicht sind meine Sorgen eh völlig unbegründet! Muss sie halt gut vor etwaigen aufdringlichen Rüden schützen, Kontakt zu Hunden im Freundeskreis findet sie voll okay, Kontakt zu "fremden" Hunden, also z.B. so in der Nachbarschaft beim Gassi, möchte sie nicht bzw. noch nicht. Eh in Ordnung, aber sie ist da mitunter noch sehr ängstlich, auch wenn der andere Hund eh Abstand hält und sein Ding macht, deshalb werde ich auf jeden Fall drauf achten, dass sie nicht bedrängt wird :barbar: