Ich muss sagen, ich würde gerade bei einer regelmäßigen Betreuung lieber einen professionellen Dienstleister nutzen als mich von Freunden oder Familie abhängig zu machen. Im Notfall werden meine Hunde auch mal von meiner Mama oder Schwester betreut, aber auf Dauer würde ich das nicht wollen.
Da geht es mir in meinen Überlegungen ähnlich. Wenn jemand sich damit was dazuverdient oder sogar hauptsächlich davon lebt, ist es einfach wahrscheinlicher, dass die Person zuverlässig ist. Spräche sich ja auch schnell herum, wenn ein Gassigeher immer wieder kurzfristig absagt oder Ähnliches.
Meiner Mama würde ich Rex auch später jederzeit überlassen, aber er ist ja auch zu einem Drittel ihr Hund^^ Realistisch betrachtet geht das, wenn ich mal arbeite, aber leider nur mittwochs, an den anderen Tagen ist sie selbst 10 bis 12 Stunden außer Haus :/
Meine Großeltern könnte ich mir, sollte ich mehrmals die Woche wen brauchen, nur so einen Tag die Woche vorstellen... Sie lieben Rex sehr, aber sie sind im Umgang mit Hunden manchmal recht unsouverän und ich hätte z.B. Angst, dass sie ihn Kontakt zu Fremdhunden haben lassen, die ihn dann vllt. angreifen oder Ähnliches...
Außerdem hat mein Großvater sich erst neulich die Aktion geleistet, Rex im Treppenhaus ohne Leine oder Geschirr oder sonstwas laufen zu lassen, weil er sich einbildete, der würde schon dableiben. Ja, denkste, Herr Hund musste nämlich aufs Klo, lief die Treppe runter und auf den Gehweg. Vor dem Wohnhaus meiner Großeltern ist eine dicht befahrene Straße und wäre in die Einfahrt zum Haus gerade ein Auto reingefahren, gäbe es jetzt keinen Rex mehr
Ich konnte ihn, als er sich zum Lösen unter einen Baum hockte, zum Glück einfangen, aber was wäre gewesen, wenn dies in meiner Abwesenheit passiert wäre?
Die Woche erst kam meine Oma dann auch auf die Idee, wegen der Hitze die Wohnungstür einen Spaltbreit offen zu lassen und fragte mich: "Da kommt Rex eh nicht raus, oder?"
ÄHm... Rex ist ein kleiner Chihuahua, klar passt der durch den Türspalt.
Dafür kriegt meine Oma im Hundeauslauf Panik, dass Rex rausläuft, obwohl der sicher umzäunt ist 
Hinzu kommt halt, dass es ihnen schwer fällt, ihn auch mal in Ruhe zu lassen. Letzten Sommer war er ein paar Tage bei ihnen und sie haben jeden Tag viel mit ihm unternommen... so viel, dass er, als wir zurückkamen, erst mal 2 Tage völlig platt war. Und da redet man echt gegen eine Wand, wenn man ihnen zu erklären versucht, dass ein Hund nicht alle 3 Stunden einen riesigen Spaziergang braucht oder so 
Ich glaube, auf Dauer gäbe das bestimmt Streit, wenn sie Rex täglich sitten würden, weil unsere Ansichten zu unterschiedlich sind in manchen Dingen (auch wenn ich sie liebe!). Einem Sitter kann ich sagen: "So, ich will, dass Sie das so-und-so machen" und wenn der sein Geld verdienen will, wird er sich daran halten.