Es ist nicht mein Hund. Wäre es meiner, hätte ich ne saftige Diskussion mit der Trainerin gehabt.
Da ich täglich pädagogische Arbeit mache, sehe ich Spiel, Erziehung und Sozialisation nicht getrennt. Ganz im Gegenteil, es steht in sehr engem Zusammenhang miteinander, bzw. bildet eine Einheit.
Gerade wenn du im pädagogischen Bereich arbeitest, sollte dir aber klar sein, dass es Situationen gibt, die Handlungsbedarf erforderlich machen!
Würdest du ein mit der Situation gestresstes, überfordertes Kind mitten in einen Haufen anderer Kinder setzen und sagen: "Ja, dann spiel mal schön!" obwohl sich das Kind aus welchen Gründen auch immer sichtlich unwohl fühlt in seiner Lage?
Würdest du zulassen, dass ein Kind - aus welchen Gründen auch immer - auf andere Kinder hinhaut und mit Gegenständen um sich schleudert? Eher nicht, oder? Du würdest versuchen, der Ursache des auffälligen Verhalten des Kindes auf den Grund zu gehen und einen entsprechenden Plan ausarbeiten, damit das Kind "Bewältigungsstrategien" für schwierige Situationen erlernt.
Und du würdest die anderen Kinder auch schützen vor den Angriffen des einen Kindes und andererseits dem "auffälligen" Kind den Schutz bieten und den Abstand zu anderen Kindern, die es braucht.