Was das Alleinebleiben betrifft, würde ich raten, dass du wirklich versuchst, dir nicht so einen Kopf zu machen. Das ständige "Was, wenn es nicht klappt?", "Der arme Wurm muss alleinebleiben" etc. erschwert es nur, einem Hund das Alleinebleiben beizubringen. Der Hund merkt ja auch, ob du entspannt oder sehr angespannt bist, wenn du mal in ein anderes Zimmer gehst und die Tür hinter dir schließst, oder wenn du dann eben mal die Wohnung verlässt, um zu üben. Die meisten Hunde erlernen das Alleinebleiben relativ problemlos, wenn man immer wieder übt und von Anang an möglichst darauf achtet, dass der Hund einem nicht 24/7 wie eine Klette am Bein klebt.
Ich würde mit einem Welpen durchaus auch mal spielen, wenn er gerade Lust dazu hat.
Bis zur Welpengruppe würde ich dem Hund zumindest eine Woche geben (vllt. auch zwei), sich bei euch einzugewöhnen. Wichtig finde ich vor allem, dass die Welpengruppe gut geführt ist. Dazu hat Jackyfan ja schon was geschrieben.
Wann du anfangen möchtest, "Sitz" zu üben, bleibt dir überlassen. Übertreibe es nur nicht mit dem Üben, denn Welpen haben sowieso schon sehr viel zu verarbeiten. Und Stubenreinheit, alleinebleiben können und Co. sind am Anfang auch wichtiger als Kommandos wie Sitz und Platz, die der Hund jederzeit lernen kann, auch nach ein paar Monaten noch. Aber klar spricht nix gegen etwas spielerisches Üben.