Falls hier jemand gerne Bücher über Hunde liest: Ich habe gerade "Allzu viel ist ungesund" von Adler, Gansloßer und Braun durchgelesen und bin froh, es mir nur aus der Bücherei geholt zu haben, denn allzu viel Neues steht nicht drin. Außerdem fand ich es doch eher so ein typisches "Hundebeschäftigungs"-Buch und hatte eigentlich aufgrund des Titels anderes erwartet und den Fokus wirklich auf "Entschleunigung", Ruhehalten, Entspannung... Dass dann auch noch Tipps gegeben werden wie z.B. einen Art aktivitäts-Wochenplan für die Beschäftigung mit seinem Hund zu erstellen... naja.
Beiträge von tinybutmighty
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Joa, und früher war sicher alles besser
Da waren die Menschen ja so viel aufgeklärter, vernünftiger und weniger egoistisch als heute... wer's glaubt 
(Sorry, konnte mir das OT nicht verkneifen...)
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@Gina23 Schön, dass du wieder da bist! :)
Rex läuft sich die Krallen auch immer selbst ab. Nur als wir ihn noch nicht so lange hatten, waren seine Krallen mal etwas lang. Das Kürzen haben aber die Tierärztinnen gemacht. Ich würde mich das gar nicht trauen

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Kilometermäßig habe ich keine Ahnung, wie unsere Spaziergänge da liegen. Mir geht es aber auch nicht darum, Strecke zu machen, sondern darum, meinem Hund einen schönen Spaziergang zu bieten. Und wenn er mal einen absoluten Schnüffeltag hat und gefühlte 10 Minuten an jedem dritten Grashalm schnüffeln muss, ist das halt so und wir kommen weniger weit .
Aber im Grunde genommen liegen unsere Hauptrunden wohl meist zwischen 1,5 und 2 Stunden reiner Gehzeit - gelegentlich aber auch mehr., also 3 Stunden plus. Hinzu kommen bei uns halt noch die Anfahrtswege, da ich erst mal 10 - 15 Minuten (oder, falls wir eine andere Strecke wählen, länger) mit Bus und Bim Richtung Wald fahren muss. Da kann es dann z.B. sein, dass wir insgesamt 3 Stunden unterwegs waren, aber 2,5 Stunden Gehzeit hatten. Trotzdem zähle ich die Anfahrtszeit meist auch dazu, weil sie für den Hund ja auch alle mglichen Außenreize und Eindrücke bedeutet.
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Mein erster Gedanke war auch der Labrador Retriever.
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Ach vergessen... @tinybutmighty, du wohnst in Wien, oder? Kennst du Hartliebs? Ist ein Buchladen in der Nähe der Haltestelle währingerstraße/ Volksoper. Dort dürftest du finden was du suchst, sowohl Beratung wie Atmosphäre.
Danke für den Tipp, da muss ich beizeiten mal hingucken :)
Die Bücher sind wirklich alle gut, die späteren sind aber komplexer und erwachsener. Drei und fünf sind meine Lieblinge... ich hab die Reihe viel zu oft gelesen

Ich hab die HP-Bände auch schon etliche Male gelesen... ist für mich einfach so eine Reihe, die man immer und immer wieder verschlingen kann
Meine Favoriten sind 5 und 6.Ich lese ja gerade Richard Dawkins' Gotteswahn und habe jetzt soo Lust auf noch mehr religionskritische Bücher - hat jemand vielleicht Empfehlungen? Interessant finde ich z.B. eine anthropologisch-psychologische Sichtweise oder Erklärung von Religion bzw. Glaube, aber auch Bücher über Evolutionsbiologie. Dawkins selbst hat ja auch noch einige Bücher geschrieben, wie soll ich da nur wissen, welches besonders lesenswert ist... das überfordert mich

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Das finde ich sehr interessant.Es gehört also nach dem, was Du so erfährst, zum guten Ton eines "ethisch motivierten Veganers" (gibts eigentlich auch andere?
wenn man schon diesen Lebensstil verantwortet und lebt, dann doch deshalb? Ich kenne keine, daher die Frage.)Es gehört da also dazu, nur bereits geborene Hunde zu sich zu holen?
Zucht lehnt man ab, weil???? Welche Moral steckt da dahinter?
Reine Neugier.
Auf dem Land hat man es gsd weniger mit Lifestyle zu tun, hier gibt es Nutzhunde für den Jäger/Förster, Hofhunde und die Hunde, die man so hat: viele Mixe, wenige 1A Rasse.
Alles querbeet.Es gibt auch Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen vegan ernähren.
Zucht wird doch im Grunde von vielen Tierschützern abgelehnt, ob die nun vegan sind oder nicht. Aber da sehr viele Veganer sich selbst als Tierschützer sehen (und es wohl oft auch tatsächlich sind), wird die Rassehundezucht von ihnen eben nicht unterstützt, wohl hauptsächlich aus dem Grund, dass man eben der Meinung ist, es sei ethisch bedenklich,dass jedes Jahr zig Welpen bei Züchtern (und Vermehrern) geboren werden, OBWOHL es da draußen zahllose bereits existierende Hunde gibt, die ein neues Zuhause brauchen. Da wird "Don't Shop - Adopt!" eben zum Leitspruch.
Zudem sind etliche Veganer, wie du in einem späteren Zitat schon angedeutet hast, der Meinung, dass im Grunde genommen auch die Haustierhaltung nichts anderes ist als Ausbeutung nicht menschlicher Lebewesen. Ichbin übrigens nicht wirklich dieser Auffassungk kann die Einstellung aber dennoch gut verstehen.
WEr denkt, dass die Haustierhaltung Ausbeutung ist, kann aber trotzdem mit seinem Gewissen vereinbaren, sich einen Tierschutz-Hund zu nehmen. Denn der Tierschutz-Hund existiert ja bereits. Es gibt Menschen, die würden, wenn je alle Tierschutz-Hunde ein neues Zuhause gefunden hätten, keinen Hund mehr aufnehmen, weil sie die Hundezucht eben aus moralischen Gründen nicht unterstützen möchten.aber natürlich, die wenigsten dürften das aus echter Überzeugung machen, heute ist Vegan in, aber verzichten will kaum jemand, deswegen gibt es ja diese entsetzliche vegane "Wurst" etc. Wer trendy ist macht smoothies, lebt scheinvegan und ist supercool.
Ich glaube nicht, dass es so viele "Trendveganer" gibt. Um länger vegan zu sein, bedarf es in einer Gesellschaft, in der man als Veganer ständig mit dummen Sprüchen und Unverständnis konfrontiert wird, schon einer bestimmten Überzeugung von seiner Einstellung/Lebensweise/wie auch immer. Glaub mir, wenn ich nicht überzeugt vom Veganismus wäre, dann hätte ich schon nach wenigen Wochen oder Monaten wieder angefangen, tierische Produkte zu konsumieren, denn es ist erstaunlich, wie man als Veganer von seinem Mitmenschen nicht selten behandelt wird. Bekäme ich da für jeden dummen Kommentar einen Cent, wäre ich fast schon reich...
Ok, leuchtet mir ein. Mich interessiert Veganismus null, ich halte das für verfehlt, aber in Konsequenz müsste es so ein, wie Du schreibst.
Wäre man da konsequent, kein Tier auszunutzen, dürfte man eben keines halten.Genug OT, darum gehts ja hier nicht.
Oder doch?
Dafür dass Veganismus dich angeblich null interessiert, stellst du aber recht viele Fragen darüber

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Die Modewellen scheinen aber auch irgendwie regional unterschiedlich zu sein. Wobei ich mit regional schon auf dem Land oder in der Stadt meine. Zur Zeit scheint es in den Städten als chic zu gelten, wenn man einen möglichst großen Jagdhund hält (Weimaraner, Vizsla, etc.). Vielleicht ist das auch eine Art, sich das "Landleben" ins Wohnzimmer zu holen? Bei uns, wir wohnen am Stadtrand, scheint der gerettete Auslandshund total "in" zu sein. Vielleicht auch, um das eigene Gewissen zu beruhigen? Keine Ahnung, sind nur Ideen...
Oh ja, hier in Wien scheinen derzeit auch Jagdhunde zumindest hier am westlichen Stadtrand recht beliebt zu sein. Man sieht immer häufig Vizslas, daneben trifft man im Wald auch durchaus öfter Weimaraner und Deutsch Langhaar/Kurzhaar/Drahthaar und ähnliche Rassen.
Wie wurde eigentlich der Vizsla so zum Modehund, gab es da auch einen Film, eine Serie oder ähnliches? Wobei ich deine Erklärung schon mal ganz interessant finde, da könnte wohl was dran sein.
Ich habe manchmal beim Vizsla ein wenig den Eindruck, dass er ein wenig den Labbi ersetzt - quasi die elegantere, weniger grobmotorische Version eines Labbis für manche...
Je nach Bezirk kannst bei uns sagen: Vegane Ernährung, Fair Trade Produkte, man kauft eh nur im biomarkt ist Student oder zumindest in irgend welchen Medienbereichen tätig und dazu hat man dann den Auslandshund.
Es ist schon echt unheimlich wie oft sich das zusammenfügt, wenn man mit den Leuten zur Abwechslung mal redet.In Berlin scheint mir oft der Hund (und seine Herkunft) eine Unterstreichung seines eigenen Lifestyles
Der Understatement-Hund (anstatt die Unterstatement-Kette quasi.)Naja, "Lifestyle"... Beispiel ethisch motivierte Veganer, zu denen ich mich zähle: Da geht es ja gerade darum, dass man versucht, auch in Bezug auf nichtmenschliche Lebewesen ethisch korrekte Entscheidungen zu treffen, und dazu gehört es für viele ethisch motivierte Veganer nun einmal auch, einen Hund eher aus dem (Auslands)tierschutz zu adoptieren als sich einen Rassehund vom Züchter zu holen.
Ich habe sogar den Eindruck, dass unter ethisch motivierten Veganern die Rassehundezucht eher abgelehnt wird. Ich persönlich habe mit seriöser Rassehundezucht kein Problem, ich kenne aber viele ethisch motivierte Veganer, für die es aus moralischen Gründen undenkbar wäre, beim Züchter zu kaufen.
Ich finde das eher logisch als unheimlich. -
Ich hätte auch gern einen richtigen tollen Buchhändler. Ich träume von so einem Buchladen, in dem man sich wirklich noch mit dem Buchhändler austauschen kann, Tipps bekommt und eine sehr "persönliche" Atmosphäre herrscht. Bis jetzt bin ich da aber nicht fündig geworden. Ich kaufe gerne bei "Thalia", aber da ist es natürlich ganz anders als in meinen romantischen Träumen von der kleinen, behaglichen Buchhandlung "nebenan".
Vor ein paar Wochen war ich in einer kleinen Buchhandlung, aber dort habe ich mich nicht wohl gefühlt. Ich wurde eigentlich nicht mal gegrüßt und obowhl ich länger in den Regalen rumgestöbert habe, kam niemand auf die Idee, mich zu fragen, ob ich vielleicht Hilfe brauche oder nach etwas Bestimmten suche. Tja, da gehe ich nicht mehr hin
Ich lese jetzt gerade "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins. Ich habe es bereits einmal gelesen und finde es sehr gut im Sinne von regt zum Nachdenken, zum Selberdenken an, ist mutig. Ich sollte mir vielleicht noch mal irgendein anderes Buch von Dawkins besorgen, "The Blind Watchmaker" vielleicht oder "The Greatest Show on Earth". Jemand hier ERfahrungen mit dem Autor?
Und gerade habe ich als Geburtstagsgeschenk von meiner Mum "Insomnia" von J. Hoffman bekommen. Die Hardcover-Ausgabe, die immer noch so teuer ist. Da musste ich natürlich schimpfen
Aber über das Buch freu ich mich natürlich sehr.