Beiträge von tinybutmighty

    Ich würde mir an deiner Stelle noch mal gut überlegen, wie viel Zeit für den Hund tatsächlich vorhanden ist, wenn du auch noch die Pferde zu versorgen hast und trotz nachmittags frei eigentlich recht beschäftigt bist...

    Ich würde mir da an deiner Stelle eher einen schon etwas älteren, ruhigen Tierschutzhund nehmen, Welpe/Junghund erfordert halt doch recht viel Erziehungsarbeit.

    Obwohl ich da tatsächlich sagen muss, dass meine Erfahrung, mit zugegeben nicht vielen Hunden, in eine andere Richtung geht. Ich habe noch keinen einzigen röchelnden Frenchi kennen geleert. Im Fernsehen gesehen ok. Aber auf der Strasse nicht. Im Verein haben wir eine die Agility und Rally Obedience macht und die hört man nicht.

    Hier in Wien trifft man Frenchies an jeder Straßenecke und hört die meist schon, bevor man sie sieht :verzweifelt: Hinzu kommen dann noch Allergien, Gelenks-, Hüft-oder Knieprobleme, irgendwas scheint es da immer zu geben.
    Charakterlich sicher sehr liebe Hunde, aber ich kann mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass die Rasse noch zu retten ist...

    Selbes beim Mops, wobei die meisten Möpse hier in der Gegend zusätzlich auch noch massiv übergewichtig sind...

    Doch, das wurde schon "durchgekaut". Aber ganz ehrlich? Ich hab hier auch so nen 3Kilo-Zwerg, der geht problemlos auf stundenlange Wandertouren mit und hat null Probleme, und ich kenne etliche Chis und andere Zwerge, die das können... die extreme Verzwergung ist natürlich nicht gut und es gibt auch Minis, die an gesundh. Problemen leiden, klar, aber die Bandbreite ist recht groß, von daher neige ich bei den Chis dazu es nicht pauschal als Qualzucht abzutun, da die Bandbreite wirklich groß ist...

    Bei den Frenchies hingegen zB kenne ich mittlerweile auch etliche, sind hier ganz groß in Mode, und JEDER von denen hat irgendwas gesundheitlich... und ich hab bis jetzt auch noch keinen freiatmenden Frenchie kennengelernt. Die röcheln und keuchen alle, spätestens nachdem sie ne kurze Runde getobt sind... ich finde, das kann man fast nicht mehr dfferenziert betrachten, da ist wirklich die ganze Rasse betroffen und gerade permanente Atenprobleme halte ich persönlich für das schlimmste...

    Ich würde an eurer Stelle einfach in die umliegenden Tierheime gucken. Dort findet ihr bestimmt einen passenden, schon etwas älteren Humd, der eure Kriterien erfüllt.

    Man sollte natürlich bedenken, dass ein Senior altersbedingt noch diverse Wehwehchen entwickeln kann und darauf vorbereitet sein, sich dann daran anpassen zu müssen. Es gibt auch Hunde, denen das Alleinebleiben im Alter schwer fällt selbst wenn sie das früher problemlos konnten.

    Martin Rütter kann man lesen, aber ich zB finde seine Ansätze auch nicht immer gut und mittlerweile ist er wirklich mehr Entertainer denn Hundetrainer. Cesar Millan würde ich an deiner Stelle gar nicht lesen, der Typ wendet teils tierschutzrelevante Erziehungsmethoden an und arbeitet sehr viel über Einschüchterung, Strafe und Schmerz...