Beiträge von tinybutmighty

    Für mich käme Zwingeraufzucht nicht in Frage. Mir wäre es wichtig, dass die Welpen im Haus aufwachsen und engen Kontakt zu Menschen haben.

    Einen genauen "Sozialisierungsplan" fände ich übertrieben. Natürlich sollte Zeit, Liebe und Mühe in die Aufzucht gesteckt werden, aber es muss mit den Welpen auch nicht zig Verschiedenes gemacht werden.

    Bei Chi-Züchtern wäre mir auch sehr wichtig, dass die Elterntiere und anderen erwachsenen Hunde im Haushalt einen souveränen, wesensfesten Eindruck machen.

    Ich habe heute zum ersten Mal ein gebrauchtes Buch für über 30 € gekauft. :shocked:
    Es ist ein (bzw. DER) Klassiker zur Vorurteilsforschung von Gordon W. Allport. Da das aber immer noch billiger als sonst überall war, bin ich gespannt ob Medimops und ich unter "guter Zustand" das gleiche verstehen. =)

    Oh, wie cool! Ich hab mal in der Schule in Englisch ein Referat über Vorurteile, Stereotypien und Klischees gehalten und da ist mir beim Recherchieren auch mehrmals der Allport "begegnet". Ein Buch von ihm hab ich bislang noch nie gelesen, aber das behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf jetzt.

    Ich bin fertig mit dem weinenden Nietzsche, lese nun "Die Mansarde" von Haushofer und Büchernachschub ist auf dem Weg ;) Haben bei Thalia "Wir töten Stella/Das fünfte Jahr" bestellt (Mama) und "Schmerzenskind" (ich).

    Also Giftköder hier gab's sowohl schon auf Hundewiesen bzw in Hundewäldern als auch einfach auf der Straße, in Parkanlagen, im Wald... Glaube, wirklich sicher ist man da eh nirgends.

    Ich hab nix gegen große Freilaufwiesen und Hundewälder. Wenn ich beim Wandern da vorbeikomme, gehen wir da durchaus mal rein /durch. Am liebsten sind mir nicht eingezäunte Flächen. Aber nur Hundewiese und zurück wäre Rex definitiv zu wenig und zu öde und mir auch.

    Für manche Hunde sind eingezäunte Hundewiesen aber auch die einzige Möglichkeit, mal von der Leine zu kommen, das sollte man nicht vergessen - sei es aufgrund von starkem Jagdtrieb, Ängstlichkeit oder sonstwas.

    Wenn du vor Fellpflege nicht zurückschreckst schlage ich mal einen Havaneser vor. Ich kenne etwa ein Dutzend hier in der Gegend. Unterschiedlich im Charakter aber sehr anpassungsfähig in den verschiedenen Lebenssituationen.

    Wenn es ein Rassehund werden soll, halte ich den Havaneser auch für sehr passend. Hab die Rasse bis jetzt immer nur als anpassungsfähig, unmompliziert und ausgeglichen kennengelernt.

    Hier in Wien besteht Maulkorb- oder Leinenpflicht. Das heißt, Hunde dürfen zwar ohne Leine laufen, müssten dann aber Mauli tragen. Daran hält sich aber echt fast niemand - ich übrigens auch nicht. Kontrolliert wird so gut wie nie.

    Im Wald lasse ich ihn auch frei laufen. Eine Ausnahme sind für mich Naturschutzgebiete wie der Nationalpark Donau-Auen. Da lasse ich ihn an der 5m-Schleppleine.

    Rex wird wohl erst im Seniorenalter nicht einfach zu nett wirkenden Fremdhunden sausen :roll: Aber ich kann damit leben, dass das nicht perfekt klappt. Meist kann ich ihn eh rechtzeitig zu mir rufen wenn er einen spannenden Hund sieht. Gerade viel größere Hunde kontakter er auch nicht unbedingt.

    Aber in den meisten Gegenden hier lassen die Leute die Hunde wenn sie offline sind auch einfach Kontakt aufnehmen und das verläuft fast immer sehr entspannt - kurzes Schnüffeln, dann geht es weiter.

    Auch im Tierschutz findet man nette und anfängergeeignete Hunde. Mein Hund ist auch aus dem Tierheim und ist mein erster Hund. Einfach mal in den umliegenden Tierheimen gucken gehen =)

    3 Mal 30 Minuten sind halt für einen gesunden, fitten Hund wirklich "Minimalprogramm" meiner Ansicht nach. Da würde ich gucken, wie oft der Hund sich damit zufriedengeben müsste. Einmal die Woche? Mehrmals die Woche?