Beiträge von tinybutmighty

    So eine "Probezeit" fände ich irgendwie schwierig. Es gibt ja auch Hunde, die unter dem Hin und Her sehr leiden würden! Zuerst Tierheim, dann Pflegestelle, dann in ein paar Monaten vllt wieder zurück ins Tierheim...? :ka:

    Außerdem wollen die meisten Interessenten sich enen einen Hund zulegen, für immer, und nicht erstmal Pflegestelle sein. Was icg verständlich finde, weil es einfach ein Unterschied ist....


    Was unser Tierheim aber zB macht: Bei "schwierigen" Hunden, Langzeitinsassen, Hunden die wiefer zurückgegeben wurden etc ist eine Übernahme in manchen Fällen nur über eine Patenschaft für den Hund möglich. So was finde ich schon sinnvoll. Ich habe selbst schon Leute kennengelernt, die erstmal Paten waren einige Monate lang, und dann den Hund zu sich genommen haben.

    Ihr müsst wirklich gaaanz viel Geduld aufbringen. Eure Hündin hat eine sehr heftuge Vorgeschichte und kennt einfach noch nix. Die ist im Momemt völlig überfordert und gestresst.

    Rechnet in Sachen Stubenreinheit damit, dass es Monate dauern kann. Meine kleine Ungarin lebte auch in schlechter Haltung, wohnt jetzt seit 5 Monaten bei mir und löst sich zwar von Anfang an auch draußen, es gehen aber auch immer wieder noch Pfützen in die Wohnung.

    Spaziergänge sind für eure Kleine im Moment wohl noch zu viel, sie fürchtet sich. Bringt sie lieber immer zu derselben ruhigen Stelle und bleibt dort eine Weile.

    Ein Indoor-Klo würde ich tatsächlich auch beteitstellen, es gibt Hunde, die dies gut akzeptieren. Trotzdem solltet ihr weiterhin regelmäßig mit ihr nach draußen gehen.

    @Enterprise
    Ich finde es auch toll, wenn Hunde das so annehmen.
    Spricht absolut nichts dagegen (im Gegenteil, ich finde es sogar gut!), wenn man einen Hund hat, für den das passt. Hab' ich nicht, somit kommt es weder für meinen Hund, noch für mich in Frage.

    Aber ich würde jetzt auch nicht unbedingt weitere "Bezugsperson" zu einer professionellen Betreuung sagen.

    Die Sitterin, bei der Rex bis vor kurzem regelmäßig (momentan nur noch ab und zu) in Betreuung war, macht das auch professionell und trotzdem ist sie für ihn eine Bezugsperson, die er sehr, sehr gern hat. Das merkt man ihm einfach an. Und für mich ist das auch Grundvoraussetzung für eine Betreuung, dass ich a. der Person vertraue und b. diese und mein Hund sich gegenseitig gern haben.

    @Cindychill der Thread ist jetzt lang, aber ich kann mich gar nicht erinnern, dass das so gefordert wurde :ka:
    Für mich steht nicht in Frage, DASS kontrolliert wird, sondern eher, wer oder was ist die Kontrollinstanz für die Kontrollen? Damit es eben nicht bizarre Ausmaße annimmt, jeder sein eigenes Privatsüppchen kocht und das dann als Tierschutz deklariert.

    Nun, letztlich muss man aber als Interessent für einen Tierschutzhund ja nichts machen lassen, was man nicht möchte.
    Man kann sich ja im Tierheim bzw bei der Orga direkt erkundigen, ob es VKs gibt und wenn ja, von wem diese durchgeführt werden. So kann man ja schonmal für sich rausfiltern ob ein bestimmres TH/eine bestimmte Orga für einen selbst in Frage kommt.


    Züchter kochen dann doch letztendlich auch alle ihr eigenes Süppchen? :ka: Da gibt es ja schließlich auch keine Vorgaben von oben, wem jetzt ein Welpe zu geben ist und wem nicht. Und Züchter A stellt vllt bloß drei kurze Fragen, während Züchter B ganz genaue Infos haben möchte etc.


    Es gibt nun mal zig Tierheime und Vereine, da finde ich unterschiedliche Standards schon verständlich und auch nicht per se schlecht :ka: Und daran, dass nicht alle Tierheime und Orgas gleich arbeiten, kann man ja realistisch gesehen sowieso nichts ändern und wäre mir jetzt auch kein Anliegen, solange die Tiere gut und verantwortungsbewusst vermittelt werden.

    Finde die Idee grundsätzlich gut und würde diese Option wahrscheinlich zumindest im Urlaub nutzen. Allerdings glaube ich, dass ein Museenbesuch für mich ohne Hunde noch eine Ecke entspannter wäre, weil ich dann halt nur auf die Ausstellung achten könnte und nicht nebenbei auch noch auf die Hunde gucken müsste.

    Wir waren früher öfters in Museen, das mache ich jetzt irgendwie gar nicht mehr, eben auch wegen der Hunde, die ich in meiner Freizeit nur ungern allein lasse. Vor allem im Urlaub ist's schwierig, denn in unserem "Sommerhaus" lassen wir sie nicht alleine, da fallen Museen also als Ausflugsziel weg.

    Für mich ist's auch ein Unterschied ob ein Züchter meine Angaben hat oder die Uschi, die sie ungehemmt weitergibt.Es ist für mich ein Unterschied ob ich freiwillig von mir erzählen mag (sozusagen einen Strip hinlege) oder von mir gefordert wird, wie viel ich ausziziehen habe.

    Es ist einfach anders :ka:

    Mit dem Züchter habe ich ein persönliches Verhältnis, mit dem Tierheim habe ich es mit einer "Firma" zu tun.
    Nicht mit DER Person, sondern mit einer Person.

    Aber Züchter sind ja im Endeffekt auch nur irgendwelche Handeln und Uschis :ka: Von denen hat ja auch jeder andere Ansichten und Kriterien und es sind ja auch einfach nur normale Menschen.
    Ich sehe da jetzt keinen Unterschied, gut verstehen kann ich mich ja auch mit dem Tierheimangestellten, der mich berät, nicht nur mit einem Züchter.

    So, fertig mit Picoults "Leaving Time". Und jetzt fand ich es irgendwie echt gut - spannend, kurzweilig und durch einen überraschenden Plot Twist am Ende hallt das Buch auch echt noch in mir nach...

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    Ich bin ja eigentlich so gar nicht der Typ für Übersinnliches und Übernatürliches, aber der Plot hat mich trotzdem überzeugt und ich finde, dass Jodi Picoukt diesen Themenbereich wirklich mit Feingefühl und Intelligenz behandelt. Das gefiel mir schon bei "Zeit der Gespenster" gut.