Beiträge von tinybutmighty

    Für die fünf Stunden würde ich mir nun auch keinen Gassigeher nehmen, für die ganztägige Abwesenheit aber ist es sicher sinnvoll.

    Die meisten Hunde kommen mit einer weiteren Bezugsperson gut klar. Ich finde es auch vorteilhaft, wenn der Hund es von klein auf kennt, mal von einer anderen Person betreut und ausgeführt zu werden.

    Am wichtigsten ist, dass du dich mit dem gefundenen Sitter bzw Gassigeher wohl fühlst und auch dein Hund die Person mag. Mein Rüde freut sich wie verrückt wenn seine Sitterin ihn zu einer Waldtour abholt ;) Für ihn ist das eine spannende Abeechslung.

    Ich kenne auch viele Tierschutzhunde hier, die - genau wie meine - in Wohnungen ohne Garten vermittelt worden sind. Allerdings wohnen hier in der Großstadt auch fast alle Leute in normalen Wohnungen. Da würden die Tierheime ja nur alle Jubeljahre mal ein Tier abgeben können,wenn ein Garten ein "Muss" wäre.


    Meine Hündin aus Ungarn wollte man aber eigtl ausfgrund ihrer Vergangenheit nicht in die Stadt vermitteln. Man tat es dann aber, weil man wohl der Ansicht war, dass sie dennoch gut zu mir passen wird und ich ihr ein gutes Leben bieten kann. An den "Stadttrubel" hat sie sich auch binnen weniger Tage gewöhnt.

    Wie rechtfertigt die Huta solche Preise?Die Hundepension hier in der Nähe nimmt 15 € pro Tag, mit Übernachtung, Futter und Gruppenhaltung.
    Da muss die Huta schon ein riesen Bespaßungsprogramm auffahren, um da einen Zusatznutzen zu generieren.

    Und man rechne sich das mal aus: 40 € pro Tag, der Arbeitsmonat hat im Schnitt 22 Tage, macht nach Eva Zwerg 880 € im Monat.
    Ob so eine Huta viele Dauerkunden hat, wage ich zu bezweifeln. Und da wird das Geschäftsmodell wackelig.

    Hier in Wien sind größere HuTas auch recht teuer. Als ich zuletzt geguckt habe, musste man da auch mit 30-40 Euro pro Hund und Tag rechnen.
    Das ist wohl v.a. Sache des Standorts...

    Existieren tun diese HuTas jetzt schon einige Zeit und sind gut gebucht. Oft gibt es aber wohl Monatspauschalen für Stammgäste die aber meist nicht offen auf der Homepage ersichtlich sind.

    Keine Ahnung, wie Jasmin als Welpe war. Ich glaube, sie hat die Leine aber auch frühestens mit 3 Jahren kennengelernt.

    Mir fällt aber gerade ein, in den ersten Tagen hat sie doch gezogen. Dies geschah aber aus Angst, weil ihr alles fremd war. Sie musste sich nur an die Außenreize wie zB Autos gewöhnen, was sehr rasch ging.

    Was ich hier generell noch anmerken möchte, ist aber schon, dass ich den Eindruck habe, ein paar Leuten können es Tierheime und Vereine gar nicht recht machen :ka:

    Gibt es Vor- und Nachkontrollen, ist das "übergriffig", "aufdringlich" und die Leute sind eh nicht kompetent genug, zu beurteilen, ob und welcher Hund zu einem passt.

    Verzichtet ein Tierheim wiederum auf eine Kontrolle, wird dort "nicht bemüht genug" gearbeitet und die Hunde werden eh "an jeden" vermittelt.

    Ich denke, letztlich sollte man einfach nicht alle Tierheime und Orgas über einen Kamm scheren. Bei Züchtern gibt es ja auch solche und solche :ka:

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, einen Tierschutzhund aufzunehmen.

    Aber wenn ich hier von einigen KontrolleurInnen lese, dass sie gucken, ob in meiner Bude Kabel offen liegen, teure Vasen vorhanden sind, der Gartenzaun ein Löchlein hat oder ob ein Aschenbecher auf dem Tisch steht - wtf?
    Da fällt mir echt nichts mehr ein.

    Bestimmt gibts auch die (wenigen? Wer weiß), die wirklich Wissen über den potentiellen Hund haben und mich/mit mir über ihn beraten können.
    Aber... das weiß ich ja vorher nicht. Die „Gefahr“, dass die KabelVasenFrau kommt, wäre mir viel zu groß. Damit ist für mich das Thema Tierschutzhund für mich leider absolut gegessen.

    Das finde ich schon schade.

    Interessehalber hatte ich mir vor einer Weile die Tierheime hier in der Gegend angesehen. Alle drei würden mir keinen Hund geben, weil auch sie Kontrollen durchführen und mein Wohnort ziemlich außerhalb ist. Sie vermitteln nur in einem recht kleinen Umkreis, bzw ausschließlich in der betreffenden Stadt, weil sie die Kontrollen wegen der Anfahrtswege ansonsten nicht leisten könnten.

    Ich habe zwei Tierschutzhunde und bei beiden gab es wederVor- noch Nachkontrolle. Also nicht die Flinte ins Korn werfen ;)

    Mein Rex neigt auch dazu, an der Leine zu ziehen. Und generell läuft er an der Leine fast immer vor mir und nutzt die maximale Länge aus. Mit längerer Leine, also mehr "Freiraum" für ihn, zieht er idR weniger. Perfekt leinenführig wird er wohl nie sein, da bin ich leider auch zu inkonsequent |)
    Er ist zwar generell ein entspannter und umgänglicher Hund, gleichzeitig aber auch sehr slbstbewusst, aufmerksam auf das was alles draußen so passiert, interessiert.Ich denke also schon, dass das auch mit seinem Charakter zusammenhängt.

    Jasmin,meine schüchterne und eher ängstliche Hündin, geht ohne jedes Leinenführigkeitstraining besser an der Leine als Rex. Vor allem wenn ich mit ihr allein gehe, fällt mir das immer wieder auf. Sie orientiert sich eher an meinem Tempo und läuft zwar auch öfters vor mir, aber nutzt nicgt automatisch die gesamte Leinenlänge aus.

    3 Stunden Bewegung jeden Tag sind meiner Meinung nach auch kein Muss, obwohl ich zu denen gehöre, die oft noch länger mit den Hunden draußen sind, da wir gern wandern.

    Ich würde sagen, 1,5 Stunden Bewegung am Tag sollten auf jeden Fall drin sind, als Minimum quasi. Da sollte man schon bereit sein, diese Zeit zu investieren. Und das auch gern tun.