Der CLicker bzw. Markerwort kündigt die eigentliche Belohnung an. Ich habe es noch nie anders gehört, bitte klärt mich auf.
Beiträge von tinybutmighty
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Ich würde weiterhin am Rückruf arbeiten. Es gibt dazu ja auch gute Bücher. Du kannst ja in ruhiger Umgebung Freilauf ermöglichen und sonst leine dran machen, z.B. in Gegenden, wo Kot rumliegen könnte.
Dass ein junger Hund bei einem starken Reiz mal nicht wiederstehen kann, finde ich normal und glaube, du siehst das irgendwie zu dramatisch und verkrampft.
Das "Fuß" würde ich an deiner Stelle erst mal sein lassen. Wie bereits angemerkt, das hat nix mit Leinenführigkeit im Alltag zu tun. Ich glaube einfach nicht, dass du das Fußlaufen jetzt schon brauchst. Oder überhaupt, falls du nicht vorhast , z.B. die BH zu machen.
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Am Besten verbindet man das Leckerlie geben noch mit nem Markerwort, dass dann konditioniert auf 'gut gemacht' und 'Leckerlie kommt gleich'. Auch da reicht dann irgendwann auch mal das Markerwort für ein gutes Gefühl.
Das habe ich ja noch nie gehört, dass man irgendwann nur mehr Markerwort bzw. clicker verwendet, ohne ein Leckerli zu geben. Es gibt ja nen Unterschied zwischen primären und sekundären Verstärkern. Nutzt man nur noch das Markerwort ohne Belohnung, versaut man es sich doch total.
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Ich finde es schön, dass ihr überlegt, einem Tierschutzhund ein Zuhause zu geben. Fragt doch mal in den umliegenden Tierheimen nach, ob sie eventuell einen passenden Hund für euch haben. Gerade bei erwachsenen Hunden lässt sich deren Charakter ja schon recht gut erkennen und euch könnte mitgeteilt werden, welche der Hunde z.B. wenig Jagdtrieb, kein Problem mit anderen Tieren im Haushalt haben und Fremden gegenüber vllt. erstmal reserviert sind.
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Nicht zuletzt sollte man halt nicht vergessen, dass jeder Hund ein Individuum ist. Ist doch bei Jugendlichen auch so, manche sind in dieser Zeit ordentlich neben der Spur und machen jede Menge Mist, daran müssen dann auch nicht unbedingt die Eltern schuld sein, die in der Erziehung versagt hätten. Und dann gibt's Leute, die als Teenies so waren wie ich: bücherverrückte Streberlein, die nie eine Disco von innen gesehen haben

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Meine zwei bekamen gestern zum ersten Mal getrocknete Fischhaut und sie fahren extrem drauf ab

Jasmin hat nur 20 Minuten dafür gebraucht. Rex hatte nach einer Stunde immer noch gerade mal die Hälfte geschafft
Am Ende hat Jasmin ihm dann in einem günstigen Augenblick das Teil geklaut und auch noch verspeist 
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Von einem 4 Monate jungem Hund würde ich an deiner Stelle noch keine perfekte Leinenführigkeit erwarten. Ich find's aber ziemlich unsinnig, für normale Spaziergänge ein "Fuß"-Kommando zu verwenden. Der Spaziergang stellt ja eine Zeit für den Hund da, wo er auch Zeit haben sollte, zu schnüffeln, sich umzusehen, ein bisschen zu "forschen", und sich in Ruhe zu lösen. "Fuß" ist meiner Ansicht nach ein Hundesport-Kommando, das man für den normalen Spaziergang nicht benötigt

Ich würde einfach situationsangepasst mal eine längere und z.B., wenn ihr eher in Innenstadt oder so unterwegs seid, eine kürzere Leine verwenden. Mein Chihuahuarüde zieht an längeren Leinen weniger, ist ja auch logisch bei so einem kleinen Hund, denn da gehen ja etliche Zentimeter Leine schon mal für den Hund-Mensch-Größenunterschied drauf. Bei Einzelspaziergängen nehme ich für ihn darum am liebsten die 3 Meter lange Leine.
Ich würde ihn, wenn er schön an der lockeren Leine läuft, einfach immer wieder bestätigen, aber nicht verlangen, dass er stets eng am Bein läuft.
Regelmäßiger Freilauf und Erkunden neuer Gebiete wäre auch wichtig - hat er diese Möglichkeiten?
Zur Stubenreinheit: Die kann halt je nach Hund unterschiedlich lang dauern. Mit 4 Monaten würde ich jetzt nicht unbedingt eine komplette Stubenreinheit erwarten, das kann noch dauern. Bring ihn vllt. zu den Zeiten, wo eher Missgeschicke passieren, zwischendurch öfter mal zum Lösen auf eine Grünfläche draußen.
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Hallo,
Ich habe zu meinem damals 3,5-jährigen unkastriertrn Chiuahuarüden eine kleine Hündin aus Ungarn als Zweithündin adoptiert. Sie lebt mittlerweile seit 7 Monaten bei uns.
Sie kommt auch aus schlechter Haltung (Vermehrer). Zu mir kam sie direkt aus Ungarn, die Übergabe fand auf dem gelände des lokalen Tierschutzvereins statt.
In meinem Fall wusste ich, dass die Konstellation klappt, da mein Rüde mit kleinen hündinnen kein Problem hat. Vom der Zweithündin war auch bekannt, dass sie mit kleinen Hunden gut klarkimmt, hat ja auch beim Vermehrer immer mit anderen Minis zusammengelebt. Darum sind Vermehrerhunde oft - nicht immer - mit Artgenossen eher unkompliziert.
Hier gab es nur die ersten Tage etwas Geknurre vom Rüden, da er von er Ängstlichkeit der Hündin irritiert war. Das legte sich aber schnell.
Meine Hündin ist jtz seit 7 Monaten hier. Sie ist ein fröhlicher und sehr anhänglicher Hund, aber halt auch ängstlich und unsicher. Sie hat eher Angst vor großen Hunden und möchte nicht von Fremden angefasst werden und braucht Zeit, bis sie sich an neue Menschen gewöhnt. Außerdem ist sie nicht zu 100% stubenrein und wird es vielleicht auch nie werden. In Betreuung könnte ich sie zumindest zurzeit noch nicht geben.
Alleinebleiben tut sie auch ungern. Mit dem Rüden zusammen klappt das gut, aber ganz allein ist's schwieriger.
Ihr müsst euch halt der Tatsache bewusst sein, dass mit so einem Hund in vielen Fällen gewisse Einschränkungen verbunden sind, und entscheiden ob das okay ist für euch.
Und ihr müsst euch natürlich sicher sein dass eure Ersthümdin mit dem Neuankömmling wird leben können. Bei Zweifeln diesbezüglich rate ich ab von dem Malteser. Dann solltet ihr euch lieber nach einem Hund umsehen den ihr zuvor mit eurer Prinzessin kennenlernen könnt.
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Also einfach mal im Freilauf in reizarmer Umgebung 1-2h spazieren gehen, gibt es nicht?
So dass er einfach mal rumrennen und abspacken kann, wenn er Lust hat?Das fände ich auch optimal, und zwar regelmäßig. Natürlich soll man einen Hund nicht pushen, aber das ist ein junger, gesunder, aktiver Hund, dem diese Möglichkeit mMn schon gegeben werden sollte.
Könnt ihr den nicht zum Wandern in ruhigere Gebiete rausfahren? Ich mache das oft, sogar mit den Öffis, aber meine sind da halt entspannt...
30-minütige Übungseinheiten finde ich übrigens seehr lang. Zu lang.
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Für mich ist das Alter wichtig, aber nur, weil ich niemals in der Situation sein will, mehrere Hunde relativ zeitgleich zu verlieren. Darum ist für mich grundsätzlich etwa 3 Jahre Abstand so das Maß. Aber... es könnte schon zu einer Ausnahme kommen. Wäre aber eine "Einzelfallentscheidung". Wenn es erziehungstechnisch passt, ist es doch ok.
Ich wollte aus dem von dir genannten Grund auch immer Hunde, die altersmäßig zumindest 2 Jahre auseinander sind. Und nun habe ich einen Zweithund, der nur 1 Monat jünger ist als der Erste
War definitiv nicht so geplant, aber kam halt so....ich hoffe einfach, beide werden uuuralt. Könnte mir aber vorstellen dann einen jungen dritthund zu nehmen wenn meine Rentner sind.