Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde eure Lebenssituation für einen Hund gut geeignet =) Ihr habt ja nicht genau diesselben Arbeitszeiten, sodass der Hund recht wenig alleine wäre.

    Einen Welpen würde ich mir in eurer Situation aber nicht anschaffen, da ja nicht garantiert ist, dass dieser nach eurem Urlaub schon ein paar Stunden alleinbleiben kann, das kann bei manchen Welpen und Junghunden schon längern dauern.


    Guckt euch doch mal in den umliegenddn Tierheimen um - da fänden sich bestimmt einige erwachsene Hunde, die sehr gut zu euren Anforderungen passen.

    Nun ja, in der Hundeschule wird in einem Erziehungskurs normalerweise auch an der Abrufbarkeit des Hundes gearbeitet. Man erklärt euch also, wie man diesen am besten aufbaut, geht in einer guten Hundeschule auf jeden Hund und Halter individuell ein, und übt unter kompetenter fachlicher Anleitung.

    Aber natürlich muss man zuhause und eben vor allem im normalen Alltag regelmäßig weiter mit dem Hund trainieren, damit das Verhalten sich festigt.

    Wenn du bereits eine Hundeschule im Auge hast, dann frag doch einfach mal nach den Inhalten in deren Basis-Erziehungskursen.

    Ich war heute mit meinen beiden beim Fressnapf. Gegenüber der Kassa gibt es noch ein Regal mit Leckerlis, und ich stand dort und guckte mich um. Plötzlich fing Rex zu bellen an - der olle Depp musste sich unbedingt vor einem jungen Dackelrüden aufblasen, der an der Kassa war mit seinem Besitzer. Dackel war gerade weg, Rex hatte sich beruhigt - da gings schon wieder los. Im Kassenbereich standen zwei Hunde, ein Bulldoggenmix und ein kleiner Wuschel, und alle vier Hunde bellten sich gegenseitig an wie die Bekloppten :ugly:
    War das peinlich - zum Glück bin ich regelmäßig dort, sodass die Verkäuferin weiß, dass meine zwei nicht immer solche Kläff-Köter sind. Keine Ahnung, was in sie gefahren ist |)

    Naja, ich kann schon verstehen, was @wembley da anspricht. Ich mag Staffs, wollte früher auch mal einen haben. Aber irgendwie häufen sich die negativen Vorfälle für mich gerade gefühlt (nicht ausschließlich mit Staffs, sondern auch mit anderen Listis) und aus der "Kampfschmuser"-Ecke werden die aufgeführten Argumente dann ja wirklich gerne gebracht. Eigenschaften, die zu den Rassen gehören, werden da dann einfach geleugnet und den Hunden wird jegliches Aggressionspotential abgesprochen.
    Ich kenne hier in der Gegend auch ein paar Staff-Halter, denen scheinbar absolut nicht bewusst ist, dass erwachsene Staffs in einigen Fällen durchaus zu Artgenossenunverträglichkeit neigen.

    Die Staff-Halter hier im Forum sind da aber natürlich anders. Die wissen im Normalfall über die rassetypischen Eigenschaften Bescheid und führen ihre Hunde entsprechend.

    Super, dass du die Tipps hier umsetzen möchtest :)

    Ich kann auch nochmals betonen, was hier schon geschrieben wurde: Ruf den Hund nicht nur dann, wenn du ihn anleinen möchtest! Hunde sind ja nicht doof, die lernen dann sehr schnell: "Aha, wenn ich auf "Hier" angetrabt komme, werde ich angeleint und der Spaß ist vorbei!" Und dadurch kommen sie dann eben immer unzuverlässiger.

    Besser ist es, den Hund zwischendurch immer wieder mal, wenn eigentlich gar nix los ist, zu sich zu rufen, hochwertig zu belohnen (Lieblingsgleckerlis/Lieblingsspielzeut etc.) und den Hund dann wieder laufen zu lassen.

    Und wie auch schon erwähnt: Der Rückruf sollte zuerst nur in ablenkungsarmen Situationen geübt werden. Wenn er noch nicht sicher sitzt, ist es kein Wunder, dass der Hund darauf bei großer Ablenkung, z.B. auf der Hundewiese, nicht reagiert. Je öfter man ruft, obwohl der Hund in der Situation noch nicht so weit ist, gehorchen zu können, desto mehr schwächt man das Kommando dadurch.

    Ich denke auch, von den drei Rassen in der engeren Auswahl passt der Golden am besten. Und wenn ihr einen Alltagsbegleiter sucht, kein "Arbeitstier", passt die Showlinie doch gut.
    Bei ausrechend Bewegung und Beschäftigung finde ich die Goldies jetzt auch nicht träge, ich denke, der Eindruck entsteht oft, wenn sie als "selbsterziehende Familienhunde" geholt werden und dann wirklich ausschließlich nebenher schlurfen, ohne ausreichend Auslauf und auch mal etwas Kopfarbeit zu bekommen.


    Wir waren jetzt zweimal auf Unterordnungs/Obedience-Seminaren, wo zwei ganz tolle Golden-Hündinnen dabei waren :herzen1: Zwei wirklich gelassene, umgängliche Hündinnen, motiviert und freudidg beim Training, und machten auf mich auch einen sehr ausgeglichenen Eindruck. Die könnte ich beide glatt klauen.

    Boah, wie tragisch :( :

    Ich habe auch schon solche Halter erlebt, die das Fehlverhalten ihres Hundes einen Sch… interessiert. Das waren aber noch harmlose Erlebnisse im Vergleich zu einem letztlich tödlichen Angriff.

    Als Rex jung und wir im Wald unterwegs waren, kamen z.B. zwei Frauen mit großen Jagdhunden uns entgegen. Ich hab noch den Rex angeleint, die beiden meinten dann aber zu mir, ihre seien eh brav - die waren übrigens offline.
    Ich Leine wieder abgemacht, wollte halt einfach einen Bogen um die vorbei gehen zur Fortsetzung unseres Weges - da fing einer der Hunde an, Rex quer über die Lichtung zu jagen, und die Besitzerin machte genau gar nix. Ich habs dann letztlich geschafft, dazwischenzugehen und dem großen Hund vor die Brust zu schubsen. War ziemlich geschockt, und die Frauen sind währenddessen einfach plaudernd weiterspaziert. Nichtmal ein "Sorry" kam da, das war denen total egal.
    Auch wenn Rex nicht verletzt wurde - ich fand das schon arg, dass man sich nichtmal entschuldigt nach so was.


    Wenn ich bei großen freilaufenden Hunden ein blödes Gefühl hab, dann kommuniziere ich schon auf Distanz den Haltern, ihre Hunde bitte bei sich zu behalten. Notfalls brülle ich auch. Die meisten großen sind hier aber zum Glück, wenn sie herkommen wollen, eh "nur" grobmotorische Tut-Nixe.

    Wenn 5 Hunde sich aus heiterem Himmel auf einen Zwerg stürzen, hat man wohl wirklich schlechte Karten :verzweifelt:

    Vielleicht liegt es einfach daran, dass der Freund nur so selten mit ihm rausgeht? Da würde ich versuchen, dass er mal einige Tage hintereinander zumindest einen Spaziergang pro Tag übernimmt,damit sich der Hund daran gewöhnt.

    Was passiert denn nach den ersten 50 Metern? Hört der Hund dann auf so zu bellen?