Kennt ihr das auch? Eigentlich läuft alles rund auf einem Spaziergang (naja, so mehr oder weniger) - und dann kommt der Moment, wo Hund wieder mal so gar nicht hört? Manchmal habe ich das Gefühl, mir fehlt dann einfach die nötige Gelassenheit. Meist geht es darum, dass Nemo im Freilauf zu weit vorläuft - oder aber in den Wald hinein. Ich krieg in solchen Situationen regelmäßig einen Herzkaspar, weil ich Angst habe, die Situation nicht mehr kontrollieren zu können.
Es ist zwar schon längst nicht mehr so schlimm wie früher, aber trotzdem... Habt ihr da eigentlich für euch eine Wohlfühldistanz? Oder wie kommt ihr zu mehr Gelassenheit?
Mein Mann meinte dazu dann gestern auch noch passend bei unserem Waldspaziergang, es sei doch wichtig, dass der "arme" Hund "endlich" mal durch die Gegend rennen dürfe... Ja, mach mir auch noch ein schlechtes Gewissen...
Kenne ich
Mein Rüde kann diesbezüglich auch meisterhaft nervtötend sein. Manchmal superbrav im Freilauf, und dann gibts wiederum Tage, da eill e einfach nur weit, weit, weit vorlaufen, nichtmal weil dort was Spannendes wäre, sondern einfach nur so, aus Spaß an der Freude.
Ich tu' mir da inzwischen nix mehr an, wenn ich merke, dass er heute einfach nur sein Ding machen will, kommt er eben an die Flexileine und fertig. Dann hat er auch einen gewissen Radius zu nutzen und ich schone meine Nerven. Und kann dafür die schönen Freilaufspaziergänge umso mehr genießen. Mit seinem größeren Radius hab ich mich abgefunden und schau halt dass er in übersichtlichen Gebieten zB an großen Wiesen dies ausleben kann. Wichtig ist mir halt Ansprechbarkeit und Abrufbarkeit.