Es ist nunmal so, dass Akita Inus nicht auf Artgenossenverträglichkeit und auf das Leben als Stadt-Begleithunde gezüchtet wurden. Blöd, dass du da mit falschen Erwartungen rangegangen bist. Dein Hund wird nie ein unkomplizierter "Überall-Dabei"-Hund sein und Hundewiesen kannst du natürlich auch vergessen. Die Hauptfrage ist jetzt echt ob du dich damit arrangieren kannst...
Beiträge von tinybutmighty
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Ich wohne ja nun auch im 17. Bezirk, bin oft in der Kahlenberggegend unterwegs und kann auch nur nochmal betonen, wie wichtig es ist, dass du deinen Hund von nun an wirklich immer zu 100% so sicherst, dass du ihn jederzeit unter Kontrolle hast. Mich schaudert es zu lesen, dass er schon mehrmals die Möglichkeit hatte, kleine Hunde anzugreifen

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Ah und ich hab Dich schon vermutet- war mir aber nicht sicher und wollte Dich deswegen nicht extra her zitieren!

Ja, die sind von mir aus gut zu erreichen :) Ich hatte dort schon Einzelstunden und Gruppenkurse mitgemacht. War immer zufrieden. Für dich, @Neinauspfui, würden wohl Einzelstunden passend sein.
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Ja- das ist in manchen Gegenden von Wien so. Kann ich bestätigen. Deswegen- wie im Post auf Seite eins schon geschrieben- würde ich mir einen Trainer zur Unterstützung holen. Vielleicht jemand, der sich mit der Rasse auskennt.Kannst Du denn nicht mal bei DOGS schauen?
Die sind in Wien vertreten.Ja, ich schaue mir die Liste durch. Habe auch schon Tipps per PN bekommen.
Danke für eure HIlfe!@Gina23 Kennst du vielleicht Simply Dogs? ich wohne im 19. und die wären nicht zu weit weg. Weiß aber nicht ob die geeignet sind.
DOGS in Wien - kein guter Tipp meiner Ansicht mach. Ne Freundin hat da ganz schlechte Erfahrungen gemacht...
ICH kenne Simply Dog, gehe da seit 4 Jahren immer wieder hin. Die sind schon sehr gut, können gut mit Angsthunden, wie es mit aggressiven Hunden aussieht, weiß ich aber nicht. Einfach anschreiben und fragen, normalerweise antworten Sigrun und uhr Team schnell und zuverlässig.
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Musst du nur für die Arzttermine ohne Hund außer Haus? Dann könntest für diese Zeiten einen Hundesitter suchen - es gibt Leute, die betreuen beruflich Hunde, aber auch Privatpersonen, zB Rentner oder Studenten, die Hundesitting anbieten.
Dann könntest du dich nach einem Hubdetrainer umsehen, der dir hilft, Lilly das Alleinebleiben beizubringen.
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Hallo,
den Hund vier Mal pro Woche 9,5 Stunden alleine zu lassen, finde ich schon sehr happig.
Kannsr du nicht versuchen, einen Gassigeher zu organisieren? Eine andere Option wäre eine Hundetagesstätte, wo du deinen Hund tagsüber betreuen lassen kannst.
Wenn der Hund Trennungsstress hat, sollte er möglichst gar nicht mehr alleineblriben müssen außerhslb des Trainings, denn dann werden seine Ängste immer schlimmer werden.
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Dann hat dein Hund das Anzeigen durch Platz quasi angeboten?
Weiß der Hund beim Stöbern, was er suchen soll, also sind die Suchgegenstände verknüpft?Ja, die 3 Anfängerhunde im Seminar haben es mehr oder weniger von sich aus angeboten. Man kann dem Hund aber auch helfen, indem man sich erstmal hinter den Stöbergegenstand hockt und die Faust mit Leckerlis drin hinabführt.
Nun ja normalerweise fängt man wohl mit einem stöberobjekt aus einem bestimmten Material an, zB Filz. Und weitet dann aus auf andere Materialien.
Die fortgeschrittene Weimihündin im Kurs hat dann auf einer abgegrenzten Fläche schon mehrere Stöberobjekte aud unterschiedlichen Materialien gesucht :)
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Zum Aufbau der Anzeige beim Stöbern: Wir haben das einfach so gemacht, das Objekt dem Hund erstmal gezeigt und auf den Boden gelegt - Interesse am Gegenstand mit Blick zu diesem bestätigt.
Die Anzeige ging eigtl recht flott, also dass der Hund dann die Position einnimmt vorm Objekt. Wurde wieder bestätigt. Die Leckerlis gabs direkt auf bzw über dem Objekt. Der Hund soll ja seinen Fokus dort haben.Als nächste Übung dann Objekt auslegen, man stellt sich hinter es, Hund schaut in etwas Abstand zu und wird dann mit dem Such-Kommando losgeschickt, Anzeige wird belohnt.
Mehr Tipps zur Anzeige hab ich leider nicht, nur nochmal die Warnung, wenn der Hund ZOS gewöhnt ist, wirds mühsam^^ Rex hats dort auf dem Platz total gut gecheckt...aber zuhause, wo wir ZOS geübt hatten, wollte er dann mit der Nase dran. Sind ja auch recht ähnliche Dinge. Leider

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So, eigentlich hatte ich ja überlegt, rinen eigenen Thread zu erstellen bezüglich des Stöberns, da aber ja doch schon einige verschiedene Ideen hier zusammenkamen, hier auch mal direkt meine Beschreibung zum Stöbern. Hab dazu alöerdings nur ein Seminar besucht, bin also kein Profi

Anleitung siehe Spoiler
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Kurze Grobfassung: Beim Stöbern geht es darum, dass der Hund kleine Objekte auf einem Gelände (z.B. Wiese, Acker, Wald) mit der Nase aufspüren und anzeigen soll. Die Objekte bestehen aus unterschiedlichen Materialien, z.B. Filz, Holz oder Leder. Kann man als Hundesportzubehör kaufen. Die Größe des Suchgeländes ist bei Prüfungen natürlich festgelegt, ebenso die Dauer der Suche und wie viele Gegenstände gesucht werden müssen sowie deren Maße. Es gibt drei Prüfungsstufen, von 1 bis 3.
Der Mensch bewegt sich beim Stöbern auf der "Mittellinie" des Suchfeldes. Also zB mottig auf der Wiese. Am Anfang geht er mit dem Hund zum Ausgangspunkt hin, der Hund geht in die Grundstellung und wird dann losgeschickt (entweder nach links oder nach rechts). Hat der Hund ein Suchobjekt gefunden, muss er dieses anzeigen und dann geht der Besitzer hin, hebt dieses hoch und geht zurück zur Mittellinie - entweder mit dem Hund, den er von dort aus erneut losschickt oder der Hund bleibt in seiner Position und der Besitzer geht zurück und schickt ihn von dort - kann man sich aussuchen.
Der Hund sucht beim Stöbern ohne Leine und muss nicht zwingend mit tiefer Nase suchen wie beim IPO-Fährten. Der Hundeführer darf ihm während der Suche Kommandos geben, allerdings nicht zu viele und der Hund sollte auch folgen und sich führig zeigen.
Angezeigt werden können die Gegenstände in den Positionen Sitz, Platz oder Steh, wobei die meisten den Hund im Liegen anzeigen lassen. Der Hund soll den Gegenstand keinesfalls aufnehmen, ihn aber auch nicht mit den Pfoten berühren, ihn anstupsen oder sich drauflegen, sondern sich knapp vor dem Gegenstand positionieren und den Fokus am Gegenstand haben.
Ich finde es eine schöne Auslastungsvariante, vor allem für Jagdhunde. Allerdings ist es nur bedingt mit ZOS kompatibel - denn beim ZOS soll ja der Hund den Gegenstand mit der Nase berühren. Genau das ist beim Stöbern aber unerwünscht.
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Oje, du solltesr dich dringend noch mal ordentlich mit der Rasse Shiba Inu befassen, sonst kommt bald das böse Erwachen. Irgendeiner beliebigen Internetseite zu vertrauen ist da leider nicht ausreichend.
Shiba Inus sibd sehr eigenständige Hunde. Das hat aber nix damit zu tun dass sie "dominieren" möchten. Sie wurden nur nie auf enge Zusammenarbeit mit Menschen gezüchtet. Diese Hunde sind darum nicht einfach zu erziehen, schon gar nicht wenn man sie fälschlicherweise für dominant und "nachtragend" hält.
Sie haben sehr starken Jagdtrieb, können also oft nicht ohne Leine laufen. Ich treffe eigentlich hier im Wald immer nur Shibas an der Schleppleine.
Viele sind auch mit anderen Hunden als Erwachsene nicht verträglich.