Beiträge von tinybutmighty

    Nun, aber es kann doch nicht bei jeder Rasse auf Arbeitseigenschaften hin gezüchtet werden? Das ist ja bei Begleithunden nunmal nicht so "gefragt" :ka: Schließt a er doch nicht aus, dass gute Züchter Wert auf ein angenehmes freundliches Wesen legen können?

    Kein Wunder. Die Rasse wird ja auch leider viel als Accessoirehundchen gezüchtet, bei dem es um Niedlichkeit und Nettigkeit geht, um nicht zu sagen, dass selbst von halbwegs seriösen Züchtern wenig Wert auf das Wesen gelegt wird.

    Nun - grundsätzlich sind Chis ja keine Arbeitshunde. Selektiert werden sollte von guten Züchtern darum meiner Ansicht nach auf Freundlichkeit, gutes Nervenkostüm, "Begleithund-Tauglichkeit". Ein Problem ist sicherlich, dass bei Kleinhunden oft zu viel Wert auf optische Merkmale gelegt wird. Hier wird nie ein Züchterhund einziehen, aber wenn, dann würde ich gerade beim Chi niemanden wollen, dem es nur um exklusive Farben oder Kindchenschema geht, sondern einen Züchter bevorzugen, der Wert auf Wesensfestigkeit seiner Hunde legt und sich auch mit ihnen sinnvoll beschäftigt.

    Gerade beim Chi sind aber auch viele Probleme von den Besitzern hausgemacht...wenn der Hund jahrelang nur um den Block geführt wird, null mentalen Input und keinerlei Artgenossenkontakt erhält... das liegt dann ja schon am Besitzer.

    Mit großer Bandbreite bezog ich mich jetzt eher auf rein charakterliche Unterschiede - mein Chi ist sehr eigenständig, andere hingegen viel weniger. Meiner ist recht aktiv, andere wollens lieber doch etwas gemütlicher, meiner ist seehr selbstbewusst, andere eher recht schüchteen und "introvertiert" etc.

    "Der Übergang" wird definitiv als eins der nächsten Bücher hier gelesen, mal sehen, wie ich es beim zweiten Mal finde.

    Zurzeit lese ich einen All-Time-Favourite, "Zerbrechlich" von Jodi Picoult. Ich mag ja die meisten ihrer Bücher ziemlich, "Zerbrechlich" gefällt mir aber besonders gut. Es geht darin um ein Kind mit Osteogenesis Imperfecta (Glasknochenkrankheit). Und typisch für die Autorin steht im Mittelpunkt dann eine schwierige moralische Fragestellung - die Mutter des Mädchens strengt nämlich einen Prozess gegen die Frauenärztin an, welche sie während der Schwangerschaft betreute und möglicherweise zu spät auf die Erkrankung des Kindes aufmerksam wurde. Doch die Klage heißt "ungewollte Geburt", was bedeutet, die Mutter hätte sich bei früherer Infomation für Abtreibung des Fötus' entschieden...Diese Klage beeinflusst natürlich das ganze Familiengefüge.

    Erzählt wird aus mehreren Perspektiven. Kann ich sehr weiterempfehlen

    Ich bin ehrlichh, hab jetzt nicht alle Seiten gelesen - zum Chi schreib ich trotzdem noch gern was.

    Mein Chihuahua war mein erster Hund und ist ein super Kerlchen :herzen1: Stammt aus dem Tierschutz, wiegt etwas über 3 Kilo und ist bislang (4einhalb Jahre ist er jetzt) ein ziemlich robustes Zwergerl.

    Vom Charakter her ist meiner selbstgewusst, aufgeweckt und recht eigenständig. Drinnen chillt er gern stundenlang, draußen mag er gerne etwas Action.

    Ich liebe es, mit ihm wandern zu gehen - da sind übrigens auch mehrstündige Touren kein Ding. Der ist fit und hat durch unsere Wanderungen auch mehr als genug Kondition.
    Beschäftigung ist mit ihm auch sehr gut möglich :) Wir haben ja schon einiges ausprobiert, die BH auch gemacht und derzeit RO. Hoopers mag er auch gern, und Apportieren sowie Suchspiele ebenfalls. Gibt auch Chis, die Agility oder DogDance machen - die tanzenden Chis von Vanda Gregorova zB sind der Hit :applaus:

    Es gibt allerdings auch Chis, die charakterlich ganz anders sind als mein Rex. Gerade bei der Rasse erlebe ich eine sehr grosse Bandbreite diesbezueglich.

    ich würde dir raten erst mal das Studium zu beenden. Nur Verantwortung für dich, erster Job, Neuorientierung, erstes eigenes Geld. Ist doch grandios. Da brauchste keinen Hund. Der bremst doch nur. Das reicht doch auch noch Später. Irgendwann dann, Wenn's halt passt. Ist ja nicht schlimm. Labbi Show oder labbi sonstwie rennt ja nicht davon. Garantiert nicht :D

    Herzliche Grüße
    Linelaika

    hier im Forum gibts aber jede Menge junge Hundehalter, die sich auch gut um ihre Vierbeiner kümmern :ka: Ich finde nicht, dass das Alter ein Ausschlusskriterium ist.

    Wir machen von allem ein bisschen, hihi, allerdings alles nur auf "Fun-Niveau" ohne Turnierambitionen.

    Mein Rüde mag gern Unterordnung und Rally. Rally machen wir zurzeit in einem Verein.
    Außerdem haben wir vor kurzem einen Anfängerkurs Hoopers-Run gemacht, hat uns gut gefallen und wollen wir auch weiterführen.

    Ansonsten machen wir zuhause, unterwegs und im Garten je nach Lust und Laune Kleinigkeiten, also Tricks, Longieren, Apport, Objektsuche etc.

    Nasenarbeit geht eigentlich mit jedem Hund =) Ihr könnt ja mal gucken, welche Kurse so in eurer Gegend angeboten werden.
    Mantrailing ist halt recht zeitaufwändig und nichts, was man dann auch einfach zuhause im Alltag weiterführen kann. Außerdem musst du als Mensch natürlich mitgehen.

    Eventuell wäre ja noch Zielobjektsuche, "Fun-Fährten" oder Geruchsunterscheidung was für euch :)

    Ich denke auch, dass Freispiel könnte dazu führen, dass der Platz nicht mit Arbeit, sondern mit "Party und Spielzeit" verbunden wird.
    Außerdem hast du ja auch außerhalb der HuSchu das Problem, dass dein Hund unbedingt zu anderen Hunden hinmöchte. Kenne ich von meinem Ersthund auch. Da solltest du daran arbeiten, dass er lernt, an anderen Hunden an lockerer Leine vorbeizugehen, es sei denn, du erlaubst Kontakt. Ansonsten entsteht im Hund bei jeder Artgenossensichtung eine Erwartungshaltung.

    Die Übungen im Kurs klingen als würde der Anspruch noch zu hoch sein. Ich würde nicht den ganzen Kurs normal mitmachen, sondern eben weiter außerhalb in Entfernung zu den anderen bleiben. Jedes ruhige Verhalten des Hundes bestätigen, ebenso jede Orientierung zu dir hin. Nichts zu Schwieriges verlangen, eher etwas, das er schon gut kann. Ansonsten habt ihr ja nichts vom Kurs. Das sollten die Trainer dann eigentlich auch verstehen. Manche Hunde brauchen anfangs eben mehr Distanz.

    Liest sich, als sei der Hund im Kurs sehr gestresst.

    Wie viele Teilnehmer sind denn dort? Welche Übungen werden mit den Hunden in einer typischen Stunde gemacht?
    Ist der Hund auch so unruhig, wenn du gaaanz viel Abstand zu den anderen Hunden hältst?

    Welche Tipps geben die Trainer konkret?