Ich wohne auch in Wien und lasse meine beiden Hunde viel frei laufen. Wenn irgendwo wirklich mal Polizei kontrolliert, kriegt man das im Normalfall rechtzeitig mit. Ob du deinen Welpen von Anfang an frei laufen lassen kannst wirst du dann ja sehen, je nachdem wie stark sein Folgetrieb ausgeprägt ist. In Straßennähe würde ich vorsichtshalber allerdings immer anleinen.
Beiträge von tinybutmighty
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Oh, Karin Duve mag ich auch. "Dies ist kein Liebeslied" fand ich ganz großartig, so voller Traurigkeit.
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Das ist dann quasi eine BH für Fortgeschrittene bzw. mit einem höheren Schwierigkeitsgrad. Danke für die Erklärung.
Ich würde nicht unbedingt sagen, dass eine der Prüfungen schwieriger ist, wobei man ei der ÖKV eben noch den Verkehrsteil hat. Es sind halt einfach unterschiedliche Prüfungsordnungen und Schwerpunkte :)
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Was ist denn da der Unterschied, mal interessehalber gefragt?
ÖKV ist die größere Dachorganisation hier in Österreich, d.h. die meisten Vereine gehören dazu...wie bei euch VDH, nehme ich an.
ÖHU ist kleiner und es gibt weniger Vereine, die ihr angehören.
Die Prüfungsordnungen unterscheiden sich auch. In der ÖHU-BH I, das ist dort quasi die Anfängerprüfung, hat man mehr Ūbungen, zB schon den Apport und Weitsprung, dabei, dafür wird die Fußatbeit meist nicht so streng gesehen. Ach ja, und Ablage ist in der Gruppe.
Im Gegensatz zur "normalen BH" gibts bei der ÖHU auch nicht den Verkehrsteil.
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@Dakosmitbewohner Nun, Rex mag es oftnicht, wenn ein anderer Hund sehr aufgeregt in einen Kontakt mit ihm hineingeht, ich habe also meine Gründe. Gerade wenn es sich um einen Rüden handelt und Rex an der Leine ist, kann ich davon ausgehen, dass das nix wird. Da wird Rex dann nämlich sauer und prollig und maßregelt. Und am Ende ist dann mein Hund die böse gestörte Fußhupe

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Ich weiche mit meinen beiden kleinen Hunden auch öfters mal anderen Hunden aus, gerade großen. Mitmeiner eigenen Angat hat das in den wemigsten Fällen was zu tun, denn ich bin eigentlich niemand, der sich vor Hunden fürchtet, egal wie groß und kräftig.
Aber es gibt halt mehrere Gründe warum ich öfters mal ausweiche.
Mein Chihuahua ist sehr kontaktfreudig und ja, er darf manchmal auch Leinenkontakt haben. Aber wenn ich bereits merke, dass er den anderen Hund doof findet, oder der andere Hund fixierend, kläffend oder wild zerrend daherkommt, dann lasse ich keinen Kontakt zu. Ebenso ist es mir auch einfach wichtig, dass mein Chi im Hinterkopf behält, dass er einfach nicht immer zu jedem Hund hin schnuppern darf. Gerade weil er andere Hunde prinzipiell oft spannend findet, ist es mir wichtig, dass auch das ruhige Passieren ohne Kontakt funktioniert.
Meine Hündin ist inzwiscgen viel mutiger geworden, doch als ich sie vor einem Jahr übermahm, hatte sie ordentlich Angst vor großen Hunden. Wir haben da gute Fortschritte gemacht und sie geht nun sehr entspannt spazieren. Gerade darum lasse ich eben auch nicht jeden Kontakt zu. Ich hab einfach keine Lust, dass sie nach einem Kontakt, der sie überfordert, wieder so ängstlich ist wie anfangs...
Bin ich mit beiden angeleinten Hunden unterwegs, lasse ich generell selten Kontakt zu, weil das meist in Leinenchaos endet.
Weiche ich Großhunden aus, kommt von deren Besitzern übrigens auch regelmäßig ein "Meiner ist ganz lieb, der tut nichts". Ich verstehe gar nicht, warum die Leute es so persönlich nehmen, dass ich ausweiche, dass sie dann meinen, mir versichern zu müssen, wie harmlos ihr Hund sei. Inzwischen sage ich darauf meist nix mehr, sondern nicke nur und gehe weiter. Auf so eine Aussage gebe ich generell nicht viel, da manche Halter ihre Hunde leider auch komplett falsch einschätzen. Da schaue ich mir lieber das Verhalten des Fremdhundes an und entscheide dann, ob ein Kontakt gerade ok ist.
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"Verwöhnen" und "in Watte packen" sind für mich zwei Paar Schuhe.
Du meinst wohl eher verwöhnen und verhätscheln, und das finde ich voll okay, solange der Hund artgerecht gehalten und als Hund behandelt wird. Das Auf den Arm nehmen ist in bestimmten Situationen ja sogar nützlich, aber der Hund sollte natürlich genügend Auslauf bekommen. Meine Hunde betteln auch mal bei Tisch, weil ich da nicht so streng bin
Aufs Sofa und Bett dürfen sie auch, wobei das für mich eigtl gar nicht unter "Verwöhnen" fällt... -
Hallo,
ich würde dem Hund jetzt auch erstmal noch deutlich mehr Zeit geben. Er muss sich ja an ein komplett neues Zuhause gewöhnen. Dass er sich dann erstmal an eine bestimmte Person ranhängt, ist ganz normal.
Den Tipp, dass auch der Lebensgefährte Sachen übernimmt, die den Hund betreffen, finde ich gut und wichtig. Meine Hündin klebte anfangs auch extrem an mir und neigt dazu immer noch. Trotzdem ließ ich sie auch von Anfang an immer wieder bei meiner Mum daheim, damit sie merkt, auch das gehört zum normalen Alltag. Nach einer kurzen Zeit schon taute sie meiner Mum gegenüber auf und akzeptierte sie als weitere Bezugsperson.
Dabei nur ein Hinweis: Sollte der Hund wirklich Unsicherheit gegenüber dem Partner zeigen, sollte dieser ihn möglichst nicht bedrängen! Also den Hund nicht mit Leckerlis zu sich locken, nicht streicheln etc., sondern den Hund den ersten Schritt machen lassen, was diese Dinge betrifft. Heißt: Gehst du zB einkaufen, sollte dein Partner sich ganz normal verhalten und ganz normale Alltagsdinge tun - nicht dauernd den Hund ansprechen, anfassen etc. Das bewirkt manchen Hunden nämkich genau das Gegenteil vom Erwünschten: Der Hund fasst dann erst recht kein Vertrauen zu dieser "übergriffigen" Person.
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Rex, 4,5-jähriger Chirüde, fand als Junghund ALLE Hunde erstmal super und betrachtete jeden als potenziellen Freund und Spielgefährten. Er ist nach wie vor kontaktfreudig, möchte oft auch von sich aus Kontakt zu ihm unbekannten Hunden aufnehmen. Hat gewisse "Tut-nix"-Tendenzen, da er manche Hunde einfach sooo spannend findet, dass er bittebitte unbedingt zu diesen möchte.
Kommt es zu Kontakten, schnüffelt er jedoch meist nur kurz und das war's. Es geht ihm mittlerweile eindeutig mehr darum mal "abzuchecken" als ums Spielen. Er spielt inzwischen seltener mit anderen Hunden, und mit fremden Hunden kaum noch je.
Bei Begegnungen mit anderen intakten Rüden kann er auch schonmal ein wenig pöbelug sein, allerdings war dies bislang immer nur harmloses Rüdengeprölle. Was Rex nicht mag, sind "respektlose" Jungspunde - dabei war er selbst früher genauso

Jasmin, Yorkie-Mix, 4,5 Jahre: Kleine Hunde sind ohr am liebsten. Mittlerweile nimmt sie zu diesen auch schon manchmal von sich aus Kontakt auf und zeigt sich im Kontakt selbstbewusster. Sie ist ja generell eher unsicher, mittlerweile kann sie Artgenossen auch mal zeigen, "So nicht" - was ich sehr gut finde.
Spielen mit Fremdhunden gibt es bei ihr so gut wie nie...in dem Jahr mit ihr gab es genau 2x die Situation Spiel mit Fremdhund, da handelt es sich um eine Chi-Hündin, die auch Rex gern mag. Alles was aufdringlich, zu wild etc. ist, mag Jassi nicht. Allerdings würde sie nun nicht mehr kopflos davonlaufen wie vor einem Jahr. Sie ist schon deutlich sicherer geworden.