Beiträge von tinybutmighty

    Ja, in unserer Gegend hier gab es Fälle von Füchsen mit Staupe. Bei grundimmunisierten erwachsenen Hunden muss man da nicht so Panik haben, bei Welpi wäre ich vorsichtig.

    Oh, aus Österreich, wo genau denn? Grüße aus Wien :)

    Ebenfalls aus Wien 22 (auch wenn manche sagen, dass das gar nicht mehr Wien ist :shocked:)
    Woher aus Wien kommst du denn wenn ich fragen darf?

    Wien Hernals :) Je nachdem was für einen Hund du kriegst, können wir uns später mal auch gern zum Spazieren treffen.

    Die kleinen, eingezäunten Hundewiesen meide ich eher. Da kommt es leider auch immer wieder zu Mobbing oder auch einfach zu Spannungen aufgrund mangelnder Ausweichsmöglichkeiten. Hinein gehe ich nur, wenn ich den Eindruck habe, der/die Hunde darin passen zu meinen, sind sozial und dass meine Hunde auch Lust haben. Wenn die kleineren Ausläufe leer sind, latsche ich auf Löserunden gern mal durch, lasse die Hunde kurz schnüffeln oder auf Baumstämme hüpfen oder Ähnliches.

    Große, uneingezäunte Freilaufareake gibt es hier in Wien auch, bei mir im Wald zB eine sehr große und recht weitläufige Hundewiese. Gerade unter der Woche kann man da ganz nett drübergehen, wenn man Bock hat, was ich auch durchaus mache.

    In einer kleiner Hundezone hat Rex vor nunmehr über 4 Jahren auch seine beste Hundefreundin kennengelernt. Noch heute finden die beiden einandwr ganz toll. Man kann dort also meiner Meinung nach auch nette Bekanntschaften machen.

    Ich bin zwar mehr der Wald- und Wiesentyp, aber ich finde Ausläufe nicht per se schlecht. Man muss halt auf seinen Hund aufpassen und sollte etwas Wissen über Körpersprache verfügen und immer auch vom Hund abhängig machen, ob und wie man diese Möglichkeit nutzt.

    Nur zum Thema Hundeschulwechsel: Klar geht das, sofern das nicht zwei völlig konträr arbeitende Hundeschulen sind. Ich hab mit meinem Chi nach Einzug zwar direkt eine HuSchu gefunden, die ich bis heute in unregelmäßigen Abständen besuche. Nach den anfänglichen Einzelstunden und einem Gruppenkurs in dieser Hundeschule habe ich aber auch einen Grunderziehungskurs in einer anderen Hundeschule besucht, für Beschäftigungsangebote war ich mit ihm mitzlerweile auch noch in 2 weiteren Hundeschulen ;) Hinzu kommen zwei Vereine, in denen ich bislang war, und Seminare bei meiner Lieblingstrainerin, deren Verein für regelmäßiges Training leider viel zu weit weg ist.

    Du musst halt einfach sagen, wenn dein Hund irgendwas anders erlernt hat und dabei bleiben, gute Trainer sollten dies verstehen und nicht wollen, dass man alles immer zu 100% genauso macht, wie sie es lehren. Mein Hund hat zB eine Grundstellung in Steh-Position erlernt, und da habe dann ich später selber entschieden, es ihm umzulernen.

    Wirklich gute Hundeschulen sind meiner Meinung nach ohnehin die, die nicht jedem Hund-Halter-Team Schema X als ultimative Lösung überstülpen wollen, sondern wirklich individuell auf jeden Hund eingehen.

    Ich nehme meine Hunde auch meist mit in den Tierladen, weil ich direkt davor oder danach halt spazieren gehe und es teils praktischer ist, dann nicht nochmal extra nach Hause zu müssen. Bei meiner Stamm-Fressnapffiliale brauche ich meist eh nicht sonderlich lange - da weiß ich ja, wo die Sachen sind und bin recht zügig fertig.

    Von den VerkäuferInnen, die Rex schon seit Junghundezeit kennen, bekommen die Hunde an der Kasse fast immer Leckerlis, Rex wartet darauf dann schon richtig :D

    Da meine verfressen sind, ist es schon eine kleine Challenge für sie, aber man kann eben nicht immer alles haben. Bloß der direkt neben dem Eingang stehende Futternapf versetzt sie nach wie vor in sehr arge Begeisterung - und ja, ich lasse meist auch beide ein Stück daraus fressen, auch wenn's bestimmt nicht DF-konform ist ;)

    Aufpassen beim Rüden muss ich, dass er nicht markiert, das ist leider schon vorgekommen. Aber wenn es passiert, kann man es mMn jaselber wegputzen.

    Einmal hat Rex leider einen Hundekorb markiert, den ich mir eigentlich schon ausgesucht und dummerweise auf den Boden gestellt hatte. Hab ihn dann natürlich wirklich gekauft und bezahlt - und dazugelernt.

    Hab übrigens selber mal in nem Hundeladen gearbeitet, nur kurz, aber ja, hatte da auch ein paar "nette" Erlebnisse von Leuten, die ihren Hund offline in den Laden stürmen lassen... zwei AmStaffs sind mal direkt an mir vorbei zu dem Regal mit den Kundenleckerlis, und haben einen Gutteil davon inhaliert...

    Oder ein Mann mit unverträglichem Staff an voll ausgefahrener Flexi, der dann in den Bereich hinter Kassa ging und sich auf meinen Hund stürzen wollte etc....

    Vielleicht ist es auch schon der Terrier, der für sich beschlossen hat, dass er auf den Feldweg will....

    Die können sehr hartnäckig sein bei dem was sie wollen oder nicht wollen.

    Bitte, bitte red doch den Leuten nicht so einen Unsinn ein, dass der Welpe nur stur sei! Wenn unerfahrene Hundehalter dem dann Glauben schenken, ist nämlich der Hubd der Leidtragende. Man kann hier doch ganz leicht rauslesen, dass der Welpe eben nicht soo gut aufgewachsen ist bzw nicht ausreichend auf sein weiteres Leben vorbereitet wurde.

    Und welche Rasse passt zu mir? Und dann mal einfach fragen..., finde ich unter aller Sau.

    Ich antworte darauf nicht mehr. Ich finde jeder Halter kann sich gefälligst seinen Hund selber aussuchen.

    Und wenn er dazu nicht selbständig in der Lage ist, braucht er keinen Hund.

    Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz. Was ist so schlimm daran, als Hilfe für die Entscheidungsfindung auch andere Meinungen einzuholen? Klar musst du auf solche Themen nicht antworten, wenn du das nicht möchtest. Aber verwerflich finde ich es nun nicht wenn jemand auch Foren nutzt um sich vor der Hundeanschaffung zu informieren.

    Hab gestern noch mit T.C Boyles "Wenn das Schlachten vorbei ist" begonnen.

    Fertig bin ich mit Chimamanda Ngozie Adichie's "Purple Hibiscus". Von mir gibt es durchaus eine Leseempfehlung, das Buch, erzählt aus der Sicht einer sehr abgeschottet lebenden 15jährigen Nigerianerin, deren Vater sie und ihren Bruder streng religiös erzieht, ist berührend und fängt sehr gut die Entwicklung der jungen Protagonistin Kambili ein. Besonders gut gelingt der Autorin die nuancierte Beschreibung der schwierigen Vater-Tochter-Beziehung sowie das Streben des Sohnes nach mehr Unabhängigkeit.

    Jetzt fehlen mir von der Autorin noch "We should all be feminists" und "The thing around your neck".

    Ich kann dich gut verstehen. Nach 3 Monaten würde ich an Deiner Stelle aber auch noch nicht die Flinte ins Korn werfen. Da kann sich ja noch viel tun. Außerdem scheinen deine Lebensumstände gerade für einen Hund mit Trennungsstress noch vergleichsweise günstig zu sein, wenn du nicht so oft weg musst.

    Mein Yorkie(mix) kann auch nicht allein bleiben, seit über einem Jahr habe ich sie jetzt und ich habe aus diesem Grund auch schon üver Abgabe nachgedacht. Ich arbeite auch (vorher Schicht, nun wieder VZ) und kann darum nicht ständig üben. Habe Riesenglück, dass meine Mum meine Hündin zur Arbeit mitnehmen kann. Ansonsten würde es hier nicht funktionieren.

    Es ist natürlich auch eine enorme psychische Belastung, wenn der Hund das so gar nicht kann. Wenn du aber zeitliche Ressourcen hast, bin ich in Deinem Fall recht zuversichtlich, dass es noch Fortschritte geben wird.