Meine kleine Yorkiehündin hab ich ja im Mai 2018 4jährig aus dem Tierschutz übernommen, sie kannte nur sehr wenig und war gerade anfangs sehr ängstlich und vorsichtig.
Mein Ersthund tickt ganz anders als sie und darum musste ich mich auch auf sie einstellen.
Rückblickend betrachtet kann ich nur sagen: 6 Wochen sind nichts! Gib ihr Zeit, Zeit und noch mehr Zeit. Konzentriere dich erstmal aufs Wesentliche und auf den Vertrauensaufbau, euren Alltag. Der Rest kommt dann schon nach und nach dazu...
Gerade eine hohe Erwartungshaltung und Vergleiche mit anderen Hunden bringen meiner Erfahrung nach nichts und führen nur zu Frust.
Meine Jasmibnhat gerade in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht. Ich dachte, sie würde nie appportieren lernen - jetzt kann sie es, obwohl ich erst wieder gezielt geübt habe, als sie selbst mir ihr Interesse zeigte.
Anfangs überforderten sie schon ganz simple Intelligenzspielis und Tricks. Mittlerweile kann sie eine Handvoll Tricks und andere Kleinigkeiten (Objekte umrunden, Rückwärtsgehen, etc) und im Longieren haben wir ein Hobby gefunden, von dem ich nicht gedacht hätte dass es ihr taugen könnte - aber sie möchte das machen.
Meine Hündin hat übrigens auch Spaß an ZOS/Stöbern. Wir betreiben das ganz laienhaft, aber es ist eine wirklich schöne Beschäftigung. Könnte evtl auch was für deine Hündin sein wenn du denkst dass Nasenarbeit ihr liegt.
Mit Futter belohnen kann man ja auch ohne Beutel...meine Hunde kriegen Leckerlis oft ganz simpel aus der Hand. Oder ich lasse ein Leckerli über den Boden kullern...oder klemme es in Baumrinde...
Zuhause geht zB gut Schnüffelteppich, Schnüffelkiste...oder eine leere Küchenpapierrolle nehmen, Leckerlis rein, Enden zufalten - Hund ist beschäftigt und hat ein Erfolgserlebnis ![]()