Beiträge von tinybutmighty

    Kann mir jemand ähnliche Bücher empfehlen wie "Wüstenblume" oder "Die Erfindung der Flügel"?

    Also wahre Begebenheiten über Frauen - bzw. Menschenrechtler/innen, aber als Roman verpackt?

    "Sklavin" von Mende Nazer ist sehr beeindruckend und aufwühlend.

    Das Buch von Malala Y. habe ich auch gelesen, ihr Kampf um Bildung ist ja auch immens wichtig.

    "Nicht ohne meine Schwestern" von Celeste und Kristina Jobes sowie Juliana Buring erzählt die Geschichte ihrer Kindheit und Jugend in einer üblen Sekte - und wie ihnen schließlich der Ausstieg gelang.

    "Als der Tag begann" von Liz Murray - sie erzählt vom Leben mit drogenabhängigen Eltern und Obdachlosigkeit - und wie sie es trotz allem sogar nach Harvard schaffte.

    Ich bin auch fertig. Auch jetzt, nach dem 3. (oder sogar 4.?) Mal lesen, mag ich das "Snow Child" immer noch sehr gerne.

    Die Landschaftsbeschreibungen alleine sind schon herrlich, so nuanciert und lebhaft und detailreich - das finde ich wirklich beeindruckend.

    Auch die Geschichte an sich mag ich persönlich sehr gerne.

    Spoiler anzeigen

    Mich persönlich stört es auch nicht, dass manche Fragen offen bleiben. Für mich hat dieses Buch einfach einen sehr verzauberten "Touch", etwas Magisches, und da finde ich es ganz passend, dass dem Leser quasi selbst überlassen wird, was er aus Faina macht, wie er über sie denkt.

    Für mich ist Faina ein Mensch - aber einer, der aufgrund seiner extrem naturnahen Lebensweise und seiner tiefen Verbindung zu der Landschaft Alaskas und zum Schnee, möglicherweise auch ein bisschen so etwas wie ein Teil dieser Wildnis ist.

    Mir gefällt aber auch die Idee, dass Faina vor allem für Mabel, die immer schon eine lebhafte Fantasie hatte, eine besondere "Funktion" hat. Weil Mabel ohnehin dazu neigt, an Mystisches zu glauben, interpretiert sie derlei auch in Fainas Verhalten und Auftreten.

    Mir persönlich gefällt ja auch die Wendung der Geschichte - wie Faina sich in Garrett verliebt und ein Baby bekommt. Ich finde, der Autorin gelingt es hier recht eindrücklich und doch unverkitscht, Fainas Zerrissenheit zwischen der Liebe zu Mann und Sohn und ihrer Sehnsucht nach ihrem eigentlichen Zuhause, der Wildnis, Rechnung zu tragen.

    Für mich ist Faina zurückgegangen in diese verschneite, endlose Landschaft Alaskas, vielleicht auch, weil sie eben spürte, dass sie nie "ganz" dazugehören würde in der Gesellschaft "normaler" Menschen, aber vor allem aus dem inneren Drang hinaus, nach Hause zurückzukehren.

    Fazit: "The Snow Child" bleibt eines meiner liebsten Winterbücher.

    Hmm - beim Rüden habe ich wohl ungefähr 1,5 bis 2 Monate nach dem Einzug begonnen, das Alleinebleiben zu üben. Zuerst eben nur Müll rausbringen gegangen oder eine Runde um den Block gedreht, dann war ich auch mal einkaufen, hab mich kurz ohne Hund mit Freunden getroffen und Ähnliches. Es war für ihn nie ein Problem, weshalb ich dann die Zeiten auch recht schnell gesteigert habe. Er konnte dann ziemlich rasch ein paar Stunden am Stück alleinebleiben.

    Bei der Hündin habe ich weniger Zeit gehabt, dies kleinschrittigst aufzubauen. Geübt habe ich schon ein paar Tage nach ihrem Einzug. Ich denke aber, es hätte so oder so keinen Unterschied gemacht - sie hat nunmal Trennungsangst und ist darum nur kurz alleine, z.B. wenn man dringend einkaufen oder zum Arzt muss...

    Ich denke, dass es Hunde gibt, die es nicht lernen können. Auch nicht dann wenn man alles richtig macht - wobei es hier um Lebewesen geht, da IMMER alles zu 100% genau richtig für dieses eine Individuum zu machen ist eh unmöglich.

    Meine Hündin hat ja auch Trennungangst. Ich denke mit extrem kleinschrittigem Training und immer demselben Tagesablauf könnte sie es vielleicht lernen, 2-3 Stunden ruhig alleine zu bleiben.

    Die Realität sieht hier aber so aus dass wir das Thema aufgegeben haben. Haben eine andere Lösung gefunden, zum Glück.

    Ich nehme die Hunde ja nicht zur Arbeit mit, aber heute ergab sich mal so was "Ähnliches". Ich habe bei dem kleinen Verein, wo ich auch ein Patenkind habe (engagiert sich für die Schulbildung von Kindern in einem kenianischen Slum), heute beim Charity-Weihnachtsmarkt mitgeholfen und die Hunde waren dabei :)

    Wir waren so von 17 Uhr bis 19 Uhr 45 dort. Jassi war wirklich brav, da merkt man, dass sie Bürohund ist - meine Mum nimmt sie ja mit zur Arbeit. Rex war auch toll, der kennt das ja noch nicht. 2-3 Mal kurz gequengelt, aber sonst v.a. gedöst und sich auch mal streicheln lassen.

    Hier ein Foto der 2 "Assistenten":

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und ein Schnappschnuss von Jassi im Büro meiner Mum:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Im Zwinger verhalten sich Hunde natürlich auch mal anders als in einem Zuhause. Manche Hunde haben da großen Stress und tendieren darum z.B zum Anbellen der Besucher. Das heißt nicht zwingend dass der Hund im Alltag bellfreudig ist.

    Normalerweise darf man mit den Hunden eventuell kurz spazieren oder in einen Auslauf gehen, um den Hund ein wenig besser kenennzulernen.

    Außerdem können in einem guten Tierheim auch die Mitarbeiter was zu den Hunden sagen und beraten. Oder zumindest ehrlich sagen, dass sie über Hund X nicht viel wissen, weil der zB ausgesetzt gefunden wurde. Bei Abgabehunden ist ja oft bekannt, ob der Hund bereits alleine bleiben konnte, stubenrein, leinenführig und Co. ist.

    In viele Heime kann man auch mehrmals kommen um einen Hund öfters zu besuchen.

    Meine Zwerge werden auch verwöhnt. Der Rüde bekommt wegen Magen-Darm-Sensibilität ein hochwertiges Futter, bei der Hündin tobe ich mich aber aus und kaufe mal dies, mal das.

    Leckerlis und Kauartikel gibt es hier auch in Hülle und Fülle auf Vorrat.

    Sie haben mehrere Schlafplätze zur Verfügung und dürfen natürlich auch ins Bett.

    Auch Hundemäntel/pullis, Leinen und halsbänder kaufe ich immer wieder mal^^ (wobei sie davon ja nicht wirklich was haben).