Mit einem Jahr ist gerade bei den größeren Hunderassen wie Husky und Co. die Pubertät noch nicht überstanden, sondern setzt oft erst gerade mal ein. Wirklich geistig ausgereift ist dein Hund vermutlich erst mit 3 Jahren.
Ich würde jetzt vor allem konsequent sein. Leint euren Hund nicht ab, wenn er nicht abrufbar ist. Gerade in Sachen Jagdverhalten (also Katze hinterherlaufen etc.) führen "Erfolge" des Hundes nur dazu, dass Training immer schwieriger wird. Zudem gibt es auch Menschen und andere Hunde, die sich vor großen Hunden fürchten, also lasst sie bitte aus Rücksicht auf andere jetzt erstmal nicht mehr frei laufen.
Einen Trainer, der Erfahrung mit nordischen Hunderassen hat, halte ich auch für eine gute Idee. Hier laufen ziemlich viele Huskys rum, mit denen die Besitzer augenscheinlich recht überfordert sind. Der Husky hat ja durchaus seinen eigenen Kopf und einen starken Willen und ich fürchte, dass "08/15"-Hundetrainer ohne Rasseerfahrung da oft einfach nicht das nötige Feingefühl haben.
Über rassetypische Beschäftigung wie z.B. Zughundesport würde ich an eurer Stelle auch nachdenken. Ich gehe mal davon aus, dass ihr euren Husky eher nicht mehr frei laufen lassen können werdet, und damit der Hund dennoch eine sinnvolle Beschäftigung hat, wäre der Zughundesport sicherlich eine Überlegung wert, wobei es natürlich auch Huskys gibt, die sich für andere Sportarten begeistern lassen.
Donnerstag am frühen Abend traf ich in Frankfurt ein und wurde dann von meiner Schwester und ihrem Freund abgeholt und wir fuhren nach Darmstadt. Gleich am nächsten Morgen begab ich mich mit den Hunden schon auf Tour. Zu Fuß ging es zum Ostbahnhof, um von dort aus den Wanderweg "Sieben-Hügel-Steig" zu erkunden.
Schon auf dem Weg zum Bahnhof fielen mir die vielen Vögel auf. Unter anderem auch Eichelhäher:
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Vom Ostbahnhof aus geht es durch den schönen Landschaftspark Rosenhöhe. Auch dort gibt es viele Vögel zu sehen; unter anderem Buntspechte und Grünspechte.
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Der "Sieben-Hügel-Steig" ist ein durchgängig markierter Wanderweg. Darum konnte ich mich trotz mangelnder Ortskenntnis insgesamt doch recht gut orientieren.
Bin ja am Donnerstag nach Darmstadt gereist und gestern Abend vorsichtshalber schon die Rückreise angetreten.
Eigentlich wäre ich erst morgen zurückgefahren.
Aber 3 volle Urlaubstage hatte ich so immerhin noch. War wandern bei Darmstadt, beim Felsenmeer und gestern in Heidelberg (Schloss, Neckar u Altstadt). Danke nochmal an alle für die Tipps!
von welchem Verein stammt Lily denn? Ich habe auch eine Hündin aus Ungarn und wohne in Wien.
Meine Maus wurde beschlagnahmt und kam dann ins ungarische tierheim. Ich adoptierte sie auch ohne vorheriges Kennenlernen, jedoch war ihre Bechreibung nicht geschönt und ihre Ängstlichkeit wurde erwähnt.
Eure Lily klingt wirklich nach einem besonders traumatisierten Hund. Meine Jasmin war beim Gassigehen anfangs zwar sehr schnell gestresst, aber kurze reizarme Spaziergänge waren schon nach 2 bis 3 Tagen möglich.
Lange gedauert hat hier die Stubenreinheit. Da passieren auch jetzt noch ab und zu Unfälle. Außerdem hat Jasmin Trennungsstress und bleibt darum so gut wie nie alleine.
Sie ist aber alles in allem nach fast 2 Jahren bei mir viel gelassener geworden.
Ich denke ihr müsst euch vor allem fragen ob ihr es leisten könnt und auch WOLLT, euch voll und ganz auf Lily einzulassen. Es kann sein dass sie mit der Zeit zu einem recht "normalen" Hund wird. Es kann aber auch sein dass sie immer sehr besondere Bedûrfnisse haben wird.
Eure Bedingungen klingen nicht übel aber es ist eben die Frage, ob ihr euch dem letzlich gewachsen fühlt.
Schade. Ich fand das Buch ja ganz gut und wäre schon auch neugierig auf die Verfilmung...
Ich habe mir gestern wieder ein Buch gekauft -"Profit over People/War Against People" von Noam Chomsky. Wird mein erstes Buch vom Chomsky, klang inhaltlich sehr interessant und (leider) auch brandaktuell...
Puh, also Rex läuft für einen Kleinhund recht eng am Bein, gezielt geübt habe ich das aber nicht und denke teils ist es bei den Minis dann auch Typsache. Meine Hündin läuft auch mit etwas mehr Abstand.
Mir fällt da eigentlich nur ein, was TrainerInnen auch immer sagen: Immer möglichst nah am Bein belohnen.
Vllt bekommst du im RO/Obi-Thread noch Anregungen?
Ich finde das jetzige Programm auch arg viel, gerade für eine so reizoffene Rassemischung.
Ich finde, es reicht völlig, wenn der Hund 2 Mal bis maximal (!) 3 Mal pro Woche etwas Neues kennenlernt. Tierpark und Co. laufen nicht davon. Wenn euer Hund allgemein lernt, euch zu vertrauen und sich an euch zu orientieren, dann wird er auch als Junghund bzw. adulter Hund Situationen, die er bis dahin noch nicht hatte, gut meistern können. Macht euch also bitte keinen Druck, der Hund müsse schon in den ersten Wochen bei euch möglichst viel kennenlernen.
Nur zum Öffifahren habe ich tatsächlich die Meinung, wenn dies zu eurem Alltag gehört, von Anfang an so normal wie möglich in diesen integrieren. Ich wohne auch städtisch und habe kein Auto und beide Hunde mussten daher von Anfang an mit mir in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Der Chi hat das schon als Junghund frisch aus dem Tierheim kennengelernt, mti der Yorkiehündin bin ich anfangs nur kurz gefahren mit Bus, Bahn und Co., bis wir dies dann ausgeweitet haben. Sie hat es aber auch trotz sehr reizarmer erster Lebensjahre sehr gut angenommen. Also anfangs eher kurze Fahrten finde ich schon richtig und wichtig, aber da würde ich mir nicht so den Kopf machen.
Allgemein würde ich die Erwartungshaltung stark runterschrauben, auch was die zukünftigen Schulhund-Pläne angeht. Gerade Australian Shepherds bringen rassebedingt häufig Wach- und Schutztrieb mit, reagieren oft stark auf Bewegungsreize und können Stress und Lärm nicht so gut aushalten. Viele Aussies legen auch keinen Wert auf den Kontakt zu fremden Menschen. Natürlich trifft dies nicht auf jeden Aussie und Aussiemix zu, aber doch auch viele. Es kann also durchaus sein, dass euer Hund sich nicht als Schulhund eignet. Flying-Paws hat übrigens als Hundetrainerin und Halterin von u.a.a Border Collies sehr viel Hütehunderfahrung und weiß darum schon, wovon sie spricht.
Ehrlich gesagt mache ich mir da keinen Kopf. Passieren kann immer etwas. Ich würde in einem solchen Fall die Hunde bei Familie oder Freunden unterbringen, wie wenn ich aus einem anderen Grund zB ins Krankenhaus müsste.
Woran machst Du denn fest, dass der Hund gefährlich ist? Gerade Dauergebell hat sehr oft nicht Agrression zur Ursache, sondern vielmehr Unsicherheit und große Überforderung. Mir tun solche Hunde eher leid, der Kerl bräuchte die Unterstützung seines Zweibeiners vermutlich viel nötiger als einen Maulkorb.
Dass es nervt, ist es verständlich, aber deshalb gleich irgendwo melden/beschweren fände ich überrieben. Geh doch stattdessen mal auf sie zu wenn du ohne Hund bist und sag ihr, dass du das laute Gebell störend findest.
Ich habe zuletzt Robert Seethalers "Ein ganzes Leben" gelesen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir nicht ganz so gut wie "Der Trafikant" gefiel und nicht hunderprozentig mein Fall war.
Ich liebe sehr detailreiche, ausführliche Schilderungen, und gerade eine Lebensgeschichte wie in "Ein ganzes Leben" hätte dafür ja viel Potenzial geboten. Stattdessen ist der Stil für meinen Geschmack schon arg minimalistisch, es werden ja Jahrzehnte im Leben des Protagonisten auf wenigen Seiten abgehandelt, was ich etwas schade fand. Auch die Sprache war mir etwas zu schlicht und schmucklos.
Trotzdem gab es ein paar Passagen, die mich sehr berührten, weil man da doch sehr stark mit dem Protagonisten fühlt.
Ich denke, für einige Leser wird dieses Buch genau das Richtige sein, anderen hingegen wird es schwer fallen, sich darauf einzulassen.