Beiträge von tinybutmighty

    Erstmal ist Knurren unter Hunden ja nix Schlimmes, sondern lediglich Kommunikation. Das hat nicht sofort was mit Agression und Unvertäglichkeit zu tun.

    Zweitens wird dein Hund nun ganz langsam reifer und erwachsene Hunde selektieren eben stärker, was Artgenossen betrifft. Ich würde gerade bei einem intakten Rüden nicht davon ausgehen, dass er zeitlebens mit jedem andern Hund super auskommt. Aber zwischen selektiver werden und kompletter Unverträglichkeit liegen ja auh nochmal Welten.

    Ich habe einen 5jährigen intakten Chi-Rüden. An der Leine weiche ich anderen Rüden eher aus, da es in dieser Situation ansonsten schnell zu Rüdengeprolle kommt. Im Freilauf ist er prinzipiell gut verträglich, wenn wir da aber einem intakten jüngeren Rüden treffen, kommt es auch mal zu etwas Geproll bzw mein Rüde macht eine Ansage.

    Bei einem Hund der wie der Welpe deines Vaters zur Familie gehört wird nach langsamer Gewöhnung wahrscheinlich eine einigermassen friedliche Koexiatenz möglich sein, da die Hunde einander ja vermutlich auch regelmäßig sehen werden. Ich würde aber auch davon ausgehen dass dein Havaneser den Welpen erstmal eher nervig findet.

    Fertig mit Stephen Kings "Shining". Der Mann weiß wirklich, wie man Spannung und Atmosphäre aufbaut und den Leser packt bis zur letzten Seite. Ein sehr intensives Leseereignis.

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    Okay, das Ende idt ein wenig hollywoodmäßig konstruiert. Ich hatte ja damit gerechnet, dass sowohl Wendy als auch Danny sterben würden und hätte dies wohl auch realistischer gefunden, aber - es wäre auch unendlich traurig und grausam gewesen. Bei einer so düsteren Geschichte braucht man fast schon ein glückliches Ende, um nicht völlig verstört und hoffnungslos dazusitzen. Darum kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass King selbst eigentlich geplant hatte, den Jungen sterben zu lassen - es am Ende aber nicht übers Herz brachte.

    Mein Chihuahua zog hier als Junghund aus dem Tierschutz ein als ich gerade meinen Schulabschluss machte. Danach war ich bis zum Herbst zuhause also bis zum Beginn des Studiums.

    Dadurch hatte ich in den ersten paar Monaten sehr viel Zeit für den Zwerg, wie konnten langsam Stubenreinheit, Alleinebleiben etc trainieren.

    Das Studium war in meinem Fall insgesamt recht hundekompatibel. Meist war ich nicht lange außer Haus und an den längeren Tagen hatte ich familiäre Unterstützung (Rex zog eigentlich wher als Familienhund ein, wurde dann aber in erster Linie mein Hund). Finanziell war ich teils auf die Familie angewiesen, da ich nebenbei nur einen Gassihund hatte.

    Allerdings kam es bei mir anders, Studium brach ich nach 3 Semestern ab und begann einen Vollzeitjob. Ließ dich durch Management und Organisation aber auch gut mit der Hundehaltung vereinbaren. Allerdings hatte ich eben auch das Glück, einen Arbeitgeber zu finden zu dem ich keinen allzu langen Arbeitsweg hatte und der Gleitzeit erlaubte.

    Mittlerweile bin ich in Teilzeit, hatte ein paar Jobwechsel, und habe einen zweiten Hund.

    Ich hab dadurch auch gelernt: Wo ein Wille, da ein Weg. Allerdings hab ich eben auch immer auf meine Familie zählen können. Mein Leben richte ich schon auch sehr an den Bedürfnissen meiner Zwege aus. Man plant eben auch um die Hunde rum, zB in Sachen Urlaub, Betreuung und Finanzielles - ich hab zB Hundesitterin und Gassigeherin und das kostet natürlich.

    Hmm, das Wachen und aufmerksam die Umgebung beobachten ist für Chis ja recht typisch. Mein Rex zB hst ein großes Hobby: am Fenster sitzen und die Gegend beobachten wie eine Katze! Das kann er stundenlang tun, und es ist für ihn wohl auch eine Art "Arbeit", da er an den Abenden dann auch müde wirkt (ich bin ja wegen Corona zur Zeit im HO und da sitzt er während ich am PC bin eben gern mal am Fenster...)

    Ansonsten fällt mir nix Spezifisches ein. Mein Rex macht fast alles mit, ob UO/Rally Obedience, Hoopers...

    Jassi geht ja normalerweise 2 bis 3 Tage pro Woche mit meiner Mum ins Büro. Da ist jetzt aber Pause, weil ich zurzeit wegen Corona Home Office mache und da bleibt Jassi natürlicj auch zuhause bei mir :)

    Sie macht das echt toll. Schläft die ganze Zeit unter meinem Schreibtisch heart-eyes-dog-face

    Dieser neue Alltag hat für mich also zumindest den Vorteil Jassi mehr um mich rum zu haben.

    Wir gehen morgens jetzt so 20 Minuten Gassi, dann arbeite ich von ca 8 bis 12 Uhr, evtl kurze Löserunde, weiterarbeiten bis ca 14:00/14:30 und dann großer Spaziergang.

    Rex war ein paar Mal kurz (vllt 30 Sekunden) außer Sichtweite; meist wenn ich nachlässig war und ihn trotz gegenteiligen Bauchgefühls von der Leine ließ. Das ist aber mMn kein richtiges, längeres Weglaufen, obwohl ich klarerweise auch drauf achte dass er stets in Sichtweite bleibt.

    Meine Jasmin war mal 31 Stunden verschwunden letzten Juni und es war eines der schlimmsten Erlebnisse meines Lebens. Sie wurde von meinen Großeltern gesittet, ausmahmsweise ohne Rex dsbei - und als meine Uroma die Haustür aufmachte, lief sie weg, vermutlich um mich bzw Rex zu suchen.

    Ich wandte mich sofort an Hundesuchhilfen, legte Duftspuren zusammen mit superlieben Freunden, erstellte und verteilte Flyer und verseilte am Ort des Entlaufens.

    Am Tag nach ihrem Weglaufen bekamen wir sehr viele Sichtungen gemeldet und irgendwann sah ich Jassi sogar selbst rumlaufen - aber sie war so im Tunnel dass sie mich gar nicht wahrnahm.

    Am Abend dieses Tages kam mein bester Freund auch an den Ort um mir zu helfen und holte uns gerade was zu essen als ein Anruf eines Mädchens kam, das Jassi wenige Häuser weiter gesehen hatte. Ich machte mich ohne große Hoffnung mit Rex auf und das Mädchen zeigte mir dass Jassi unterm Tor eines Firmengeländes durchgeschlüpft war.

    Und als ich rief, kam sie dann wirklich angedackelt und war überglücklich :cuinlove:

    In den nächsten Tagen war sie dann noch anhänglicher als sonst. Und ich gab sie danach mehrere Monate lang nicht mer zu meinen Großeltern. Erst im Laufe des Herbsts traute ich mich das wieder, sie passen jetzt extragut auf und zudem ist Jassi mittlerweile ihnen gegenüber auch deutlich zugänglicher geworden.

    Frei laufen lasse ich sie nach wie vor, weil sie bei mir sehr gehorsam ist und eh immer in meiner Nähe bleibt.

    Aber es war ein Schockerlebnis :(