Beiträge von tinybutmighty

    aus meiner sicht ist es gut, die haustierentscheidung angepasst an die finanzielle situation zu treffen. habe ich viel, kann ich auch einen bereits älteren, vielleicht schon kranken oder eben auch mehrere davon, aufnehmen.

    habe ich eher wenig, nehm ich einen jungen vom züchtern, für den ich noch eine vollkrankenversicherung abschließe.

    und wenn es nicht mal dafür reicht, dann teile ich mir mit jemand einen, helfe im tierheim, denke über ein nagetier nach..

    Ich denke nicht dass ein junger Hund vom Züchter irgendeine Garantie bietet, dafür kenne ich mittlerweile viel zu viele kranke Rassehunde. Ein Montagsmodell erwischen kann man immer.

    Ich finde Diskussionen zu dem Thema immer schwierig, weil da auch in der Vergangenheit früher oder später die Emotioben hochkochten und es zu persönlichen Angriffen kam.

    Ich weiß noch, mir wurde von einer nach wie vor aktiven Userin vorgeworfen einen Hund als damalige Studentin zu halten, obwohl der Chihuahua als Familienhund angeschafft wurde und ich somit finanziell nicht allein verantwortlich für ihn war. Aber das passte dann auch nicht, weil ich ja "abhängig" von Mutter und Großeltern war somit. Dabei hätte ich selbst Beträge bis etwa 4000 Euro stemmen können :ka:


    Mal ganz allgemein gehalten würde ich sagen, man sollte bei Anschaffung des Hundes dazu in der Lage sein die alltäglichen Kosten problemlos zu stemmen (Futter, Kontrolluntersuchungen, Impfungen etc) und dann empfehlen sich wohl Ersparnisse von zumindest 1.000 Euro, wobei ich denke, wer eine gute Versicherung hat, kommt evtl auch erstmal mit weniger eigenen Ersparnissen aus.


    Allerdings ändern sich gerade heute Lebensumstände halt ziemlich schnell. Da kann man halt nur schwer 15 Jahre im Voraus planen und das halte ich persönlich auch nicht für notwendig, solange v.a Wille und Engagement vorhanden sind, den Hund auch in holprigeren Zeiten bestmglich zu versorgen.

    Nee, das passiert eben nicht mal eben so, ein Ups-Wurf. Hunde während der Läufigkeit zu trennen ist kein Hexenwerk (ich praktiziere das seit vielen Jahren ohne "Unfall") und von Leuten, die zu doof dafür sind, würde ich niemals einen Welpen kaufen, denn dann sind sie für eine vernünftige Aufzucht definitiv auch zu dumm.

    Nun ja, Menschen machen Fehler. Dass man sie deshalb gleich als "dumm" betiteln muss, finde ich schon ziemlich hart.

    Zu warnen ist ja das Eine, aber zu behaupten, es handle sich bestimmt um einen Vermehrer, obwohl man die genauen Umstände nicht kennt, ist ja schon nochmal ein Unterschied.

    Ich verstehe auch nicht warum hier sofort geurteilt wird, wir wissen doch gar nicht, ob es sich um einen Vermehrer handelt! Es kommt durchaus vor dass es zu Ups-Würfen kommt - hier in meinem Bau wohnt selbst jemand, dessen Hündin einen Ups-Wurf hatte und es war das erste und einzige Mal, dass es da zu Nachwuchs kam.

    Und ein ÖKV/VDH Züchter ist keine Garantie für einen gesunden Hund. Gibt so viele kranke Rassehunde....

    "Gute Geister" habe ich ja auch gelesen und fand es gut.

    Bei "Undwrground Railroad" bin ich nun auf Seite 60 und - puh, großartig bis jetzt, und doch schwer zu ertragen, und da ich ja doch recht oft schwere Kost lese, will so eine Aussage von mir schon was heißen.

    Extrem bedrückend, traurig, unvorstellbar - und doch so real. Der Autor beschönigt nichts, er beschreibt das Leben der schwarzen Sklaven auf den Baumwollplantagen so wie es war und dieser fast nüchterne Schreibstil idt manchnal schwer zu ertragen und doch so passend. Weil es ja Realität war, Alltag für die Menschen dort.

    Das Buch nimmt mich jedenfalls jetzt schon sehr mit.

    Ich bin fertig mit Kings "Cujo" und fand es genial - die bedrückende Atmosphäre wird so wahnsinnig eindrücklich und beklemmend geschrieben, fast ist es so als befände man sich selbst mit der Protagonistin Donna und ihrem kleinen Sohn in dem Wagen, der vom tollwütigen Bernhardiner Cujo belagert wird... Eine im Grunde tieftraurige Geschichte äußerst fesselnd erzählt.


    Nun mal was ganz Anderes: "Underground Railroad" von Colson Whitehead. Soll ja laut Kritiken ein Diamant sein. Ich bin sehr gespannt.

    Kommt für mich auf den Hund und die Umstände an.

    Ich nutze ja durchaus Betreuung durch Dritte - zurzeit eine Hundesitterin für beide Hunde sowie eine Gassigeherin für den Rüden. Gefunden habe ich beide online, es gab ein persönliches Kennenlernen, und dann einen Probespaziergang und seitdem nitze ich diese Optionen eben regelmäßig. Aber das bezahle ich natürlich.

    Doch tatsächlich habe ich vor fast einem Jahr auch eine Familie in der Nachbarschaft kennengelernt. Die Mutter arbeitet von zuhause, der Sohn (Grundschulalter) will gern einen eigenen Hund, das ist der Familie aber im Moment noch zu viel Arbeit - darum holen sie Rex 1x wöchentlich gegen Mittag zu sich und betreuen ihn bis zum Abend. Da weiß ich aber dass die Mutter zu 100% dahinter ist und auf Rex achtgibt, sie würde auch nie die Kinder alleine mit ihm Gassi schicken oder Ähnliches. Er wird dort sehr verwöhnt und von allen ausgiebig bekuschelt (er kann ein echter Schmusebär sein). Das läuft jetzt seit fast einem Jahr sehr gut und ich bin darüber richtig froh. So habe ich einen Nachmittag pro Woche "hundefrei" und kann zB in Ruhe einkaufen gehen, Termine wahrnehmen etc. Win-Win für alle.

    Könnte Stressverhalten sein. Auf Hundewiesen treffen ja meist komplett unbekannte Hunde aufeinander und schon allein das sorgt bei vielen Hunden für ordentlich Stress.

    Gelegentlich kommt es tatsächlich vor dass intakte Rüden den Geruch kastrierter Rüden extrem interessant finden. Dann sollte man aber nicht zulassen dass der eigene Hund die Kastraten belästigt, sondern das Verhalten abbrechen.

    Vielleicht ist dein Hund ohne Besuche auf der Hundewiese ja glücklicher?

    Ich würde mit dem Zweithund noch warten. Julie ist ja noch sehr, sehr jung und ich persönlich würde mir den Zweithund darum erst holen, wenn Hund Nummer 1 geistig voll ausgereift ist. Wenn ich daran denke, wie sehr mein Rex mit 13 Monaten noch "Baby" war - der hat sich noch ordentlich verändert und icb bin da rückblickend sehr froh, dass ich mich in seinen ersten Lebensjahren voll und ganz auf ihn konzentrieren konnte.